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DBV Mitteilungen

Meldungen vom 03.10.2017 bis 20.05.2018| heute beginnt eine weitere Etappe von Mitteilungen des
vielseitigen Sportgeschehens für unsere Badmintonmitglieder, die für alle Vereine und deren
Sportfreunde bestimmt interessant sind:

20.05.2018 / 21:20 Uhr
Niederlagen zum WM-Auftakt

Die deutschen Teams sind mit Niederlagen in die Weltmeisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften in Bangkok gestartet: Wenige Stunden, nachdem die Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am Sonntag ihr erstes Vorrundenspiel in der Uber Cup-Gruppe B gegen Gastgeber Thailand mit 0-5 verloren, mussten sich die deutschen Herren in der Thomas Cup-Gruppe C Taiwan mit dem gleichen Ergebnis geschlagen geben.

Dabei hielt der Deutsche Vizemeister Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 96) beim 21-23, 15-21 im 1. Herreneinzel gegen Chou Tien Chen insbesondere im ersten Satz hervorragend mit dem Weltranglistensechsten und zweimaligen YONEX German Open-Gewinner mit.

Das Aufgebot Thailands wurde von Ratchanok Intanon, der Weltmeisterin im Dameneinzel von 2013 und dreimaligen U19-Weltmeisterin in dieser Disziplin, angeführt. Die aktuelle Weltranglistenvierte bezwang zum Auftakt die Deutsche Meisterin Luise Heim (1. BC Beuel) im 1. Dameneinzel mit 21-12, 21-16. "Es war wichtig für mich, gegen eine Spielerin aus den Top 5 der Welt zu spielen. Das hilft mir, den nächsten Schritt zu machen", so die Weltranglisten-55. des DBV.

Die deutschen Damen müssen sich in ihrem zweiten Vorrundenspiel mit Taiwan (Dienstag, 22. Mai; 14.00 Uhr MESZ) auseinandersetzen. Nächster Gegner der Herren des DBV ist Japan (Dienstag, 22. Mai; 4.00 Uhr MESZ). Insgesamt bestreiten alle Teams drei Gruppenspiele.In die mit dem Viertelfinale beginnende K.-o.-Runde ziehen bei den TOTAL BWF Thomas & Uber Cup Finals 2018 jene Mannschaften ein, die nach Abschluss der Gruppenphase in den jeweiligen Vorrundengruppen die Tabellenplätze eins oder zwei belegen. Für die Titelkämpfe qualifizierten sich bei den Herren wie bei den Damen 16 Teams.

Der DOSB-Internetsender sportdeutschland.tv übertragt zahlreiche Spiele aus Thailand.
Claudia Pauli / Pressesprecherin des DBV


17.05.2018 /22:35 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
anlässlich des BWF AGM am 19.5.2018 wird der Badminton-Weltverband mit großer Wahrscheinlichkeit eine Änderung der Zählweise auf 3 Gewinnsätze bis 11 (5x 11) mit Wirkung zum 10.12.2018 beschließen.

Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, Zeitpunkt(e) und Details der Umsetzung für den Spielbetrieb in Badminton Deutschland zu definieren. Dies sollte nach Möglichkeit anlässlich des 54. DBV-Verbandstages am 9.6.2018 in Braunschweig erfolgen.

Um die Diskussion hierzu anzustoßen, möchten wir die Sicht des Bereichs Leistungssport O19 im DBV kurz mitteilen:

·  3 Gewinnsätze bis 11 (5x 11) sollten auf jeden Fall bei Turnieren und im Mannschaftsspielbetrieb auf DBV- und Gruppenebene gespielt werden, d.h. bei DM/ Gruppenmeisterschaften, DBV-RLT O19/ Gruppenranglisten O19, DBV-RLT Jugend Level A + B, 1. und 2. Bundesliga (wie bisher) und Regionalliga.

·  In Ebenen darunter sind Abweichungen – falls gewünscht und als sinnvoll erachtet - wie folgt möglich: Entweder 4 Gewinnsätze bis 11 (7x 11) oder 2 Gewinnsätze bis 11 (3x 11).

Dies würde den bereits vor einigen Jahren eingeholten Meinungen in Badminton Deutschland Rechnung tragen, dass z.B. bei Mannschaftswettkämpfen in unteren Klassen eine Verkürzung (von 3x 21 auf 5x 11) nicht gewollt ist; hier kann dann z.B. 7x 11 gespielt werden oder dass man bei Ranglisten in Altersklassen U11 und jünger gerne mehr Spiele mit jeweils kürzerer Dauer spielen möchte; hier dann 3x 11. Zudem sollte unserer Auffassung nach zur Außendarstellung künftig nur noch ein System – bis 11 – gespielt werden, um mehr Klarheit für Fans und Medien zu haben. Das wäre dann analog zum Tischtennis, wo bei unterschiedlichen Turnieren entweder 3 oder 4 Gewinnsätze bis 11 gespielt werden.

·  Zeitpunkt für den Start:

Für Turniere eignet sich für Deutschland der 1.1.2019.

Für den Mannschaftsspielbetrieb macht die Umstellung entweder zum 1.9.2018 oder zum 1.9.2019 Sinn. Empfehlen würden wir den 1.9.2018, sollte dies kurzfristig machbar sein.
Um Verteilung/ Besprechung innerhalb der jeweiligen Gremien innerhalb Ihres Zuständigkeitsbereichs und Rückmeldung bis spätestens zur Konferenz des DBV-Präsidiums mit den P/V der BLV am 8.6.2018 in Braunschweig wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Poste
Chef-Bundestrainer
Mobil: +49 (0) 151 252 717 05
E-Mail: detlef.poste@badminton.de

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[farbe=AA0000|Ergänzungs-Mail von Gerd Pigola!
Von: Gerd.Pigola@t-online.de [mailto:Gerd.Pigola@t-online.de]
Betreff: AW: BWF-Regeländerung zur Zählweise und Umsetzung in Badminton Deutschland]

Sehr geehrte Damen und Herren,
bitte bei der Entscheidung für welches System auch immer bedenken,
dass Anpassungen im BTP und im Ligaplaner erforderlich werden.
Mit freundlichen Grüßen
Gerd Pigola
DBV-Vizepräsident

Lise-Meitner-Straße 9
04178 Leipzig
Mobil: 0151-44541722
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16.05.2018 / 19:45 Uhr
Teams des DBV in einer illustren Runde Weltmeisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften  (TOTAL BWF Thomas & Uber Cup Finals 2018)  vom 20. bis zum 27. Mai 2018 in Bangkok/Thailand  

Als es dem Deutschen Badminton-Verband (DBV) bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften im Februar in Russland zum neunten Mal in Folge gelang, sich mit beiden Teams für die rund drei Monate später stattfindende Weltmeisterschaft dieser Art zu qualifizieren, betrug die gefühlte Temperatur in Kasan mitunter -21 Grad Celsius. Bei den am Pfingstsonntag beginnenden TOTAL BWF Thomas & Uber Cup Finals 2018 (20. bis 27. Mai) müssen die deutschen Athleten und Athletinnen mit 56 Grad mehr zurechtkommen: In Thailands Hauptstadt Bangkok, wo das prestigeträchtige Turnier in diesem Jahr ausgetragen wird, liegt die gefühlte Temperatur derzeit bei 35 Grad. Damit einher geht eine Luftfeuchtigkeit von 78 Prozent.

Nicht allein aufgrund der klimatischen Bedingungen, die in der Millionenstadt herrschen, stehen die Auswahlen des DBV bei der WM vor großen Herausforderungen: An den Titelkämpfen nehmen bei den Herren wie bei den Damen die 16 besten Mannschaften der Welt teil. Entsprechend kommt es schon in den Gruppenspielen zu Matches auf höchstem Niveau.  

Die deutschen Spieler müssen sich im Thomas Cup in der Vorrundengruppe C mit Taiwan (Sonntag, 20. Mai; 14.00 Uhr MESZ), Japan (Dienstag, 22. Mai; 4.00 Uhr MESZ) und Hongkong (Mittwoch, 23. Mai; 4.00 Uhr MESZ) auseinandersetzen. Die Damen des DBV stehen im Uber Cup in der Vorrundengruppe B Gastgeber Thailand (Sonntag, 20. Mai; 9.00 Uhr MESZ) sowie gleichsam Taiwan (Dienstag, 22. Mai; 14.00 Uhr MESZ) und Hongkong (Mittwoch, 23. Mai; 14.00 Uhr MESZ) gegenüber. In die mit dem Viertelfinale beginnende K.-o.-Runde ziehen alle Mannschaften ein, die nach Abschluss der Gruppenphase in den jeweiligen Vorrundengruppen die Tabellenplätze eins oder zwei belegen.  

Das Aufgebot des DBV für die WM gestaltet sich bei den Damen identisch mit jenem für die EM im Februar. Bei den Herren fehlt im Vergleich zu Kasan Max Weißkirchen (1. BC Beuel). Der 21-Jährige gehört seit kurzer Zeit der Sportfördergruppe der Bundeswehr an und absolviert derzeit seine Grundausbildung. Der 31 Jahre alte Alexander Roovers (1. BV Mülheim) gibt anlässlich der Thomas & Uber Cup Finals sein WM-Debüt.

Sowohl die Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften als auch die Weltmeisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften findet alle zwei Jahre – jeweils in „geraden Jahren“ – statt. In „ungeraden Jahren“ werden die MixedTeam-EM und die Mixed-Team-WM (um den Sudirman Cup) ausgetragen.  

Das Aufgebot des DBV für die Thomas & Uber Cup-Finals 2018
Herren und Damen  Jones Jansen (1. BC Wipperfeld)  Peter Käsbauer  (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)  Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld)  Alexander Roovers (1. BV Mülheim)  Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen)  Lars Schänzler (TV Refrath)  Marvin Seidel  (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)  Josche Zurwonne  (SC Union Lüdinghausen)  Marc Zwiebler (1. BC Beuel)  Fabienne Deprez  (Aulnay-sous-Bois/Frankreich)  Linda Efler (SC Union Lüdinghausen)  Johanna Goliszewski (1. BV Mülheim)  Luise Heim (1. BC Beuel)  Isabel Herttrich  (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)  Lara Käpplein (1. BV Mülheim)  Olga Konon  (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)  Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen)  Carla Nelte (TV Refrath)

Alle WM-Ergebnisse sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter www.bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „TOTAL BWF Thomas & Uber Cup Finals 2018“) erhältlich.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)

06.05.2018 / 21:17 Uhr
Bischmisheim kürt sich zum  Deutschen Mannschaftsmeister 2018

Der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim (Badminton-Landesverband Saarland) ist zum achten Mal Deutscher Mannschaftsmeister im Badminton. Der letztjährige DM-Zweite gewann am Sonntag (6. Mai) das Finale des Final-Four-Turniers 2018 in der Joachim-Deckarm-Halle in Saarbrücken mit 4:1 gegen den 1. BC Beuel (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen).  

Die Bonner verpassten damit ihren vierten DM-Triumph nach 1981, 1982 und 2005. Das Team aus dem Saarland durfte den Riegel-Pokal für den besten Verein der Erstligasaison zuvor bereits 2006 bis 2010 sowie 2015 und 2016 in Empfang nehmen.  

Im Halbfinale hatte sich der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim tags zuvor – in einer Neuauflage des DM-Endspiels von 2017 – mit 4:1 gegen Titelverteidiger TV Refrath (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) durchgesetzt. Der 1. BC Beuel siegte in seiner parallel ausgetragenen Vorschlussrundenpartie gegen den TSV Trittau (Badminton-Landesverband Hamburg) mit 4:0.  

Das Spiel um Platz drei entschied am Sonntagmorgen Refrath durch einen 4:2-Erfolg über Triittau für sich.

Während sich der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und der 1. BC Beuel als Tabellenerster bzw. zweiter nach Beendigung der Punktspielrunde 2017/2018 direkt für die DM-Endrunde qualifiziert hatten, lösten der TSV Trittau und der TV Refrath das Ticket für das Final-Four im Rahmen der Playoff-Viertelfinalspiele. Trittau schloss die Punktspielrunde auf Tabellenrang fünf ab, Refrath auf Rang sechs.

Die Ausrichtung des Final-Four am 5./6. Mai 2018 war vom Präsidium des Deutschen BadmintonVerbandes (DBV) ausgeschrieben worden.  

Die Ergebnisse der DM-Endrunde sind im Einzelnen auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de, im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „Bundesligen 2017/18“) sowie auf der Veranstaltungswebseite unter http://finalfour.bc-bischmisheim.de erhältlich.
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)

28.04.2018 / 11:25 Uhr
Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich  haben eine Medaille sicher Individual-EM vom 24. bis zum 29. April 2018 in Huelva/Spanien
Um 22.30 Uhr am Freitagabend (27. April) fielen sich Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im „PALACIO DE DEPORTES Carolina Marin“ in Huelva/Spanien überglücklich in die Arme: Mit 19:21, 21:10, 21:16 hatten die an Nummer fünf gesetzten Weltranglisten-19. soeben bei den Individual-Europameisterschaften 2018 (24. bis 29. April) ihr Viertelfinalmatch gegen die an Position vier notierten Niederländer Jacco Arends/Selena Piek (Weltranglistenplatz 18) für sich entschieden und durften sich damit über ihre erste Medaille bei Titelkämpfen dieser Art freuen. Da der dritte Platz bei der EM nicht ausgespielt wird, ist den Tokio 2020-Kandidaten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) im Mixed Bronze garantiert.

„Geil“, so die erste Reaktion von Isabel Herttrich auf den Erfolg im letzten Spiel des vierten Veranstaltungstages. „Das war ein enges Ding, auf Augenhöhe“, fügte die 26-Jährige hinzu. Mark Lamsfuß meinte: „Es war viel schwieriger als beim letzten Mal. Sie waren darauf eingestellt, was wir beim letzten Mal für eine Taktik hatten. Daraufhin mussten wir ein bisschen umstellen. Isabel hat zum Schluss das Ding geregelt. Ich war zum Schluss nicht auf meinem Top-Level.“ Im Februar in der Schweiz – zugleich das zuvor einzige Aufeinandertreffen – konnten die Deutschen in zwei Sätzen gegen Jacco Arends/Selena Piek gewinnen.  

Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich standen in diesem Jahr zum ersten Mal in ihrer Karriere bei einer Individual-EM in der Runde der besten acht Paarungen. Im Spiel um den Einzug ins Finale treffen sie am Samstag (28. April) auf die topgesetzten Titelverteidiger Chris und Gabrielle Adcock. Die Begegnung mit den Weltranglistenneunten aus England bedeutet eine Premiere im Rahmen eines internationalen Turniers.  

Dass bei einer Individual-EM im Gemischten Doppel eine Medaille an Deutschland ging, ist bereits 20 Jahre her: Zuletzt holte Michael Keck 1998 in Sofia/Bulgarien an der Seite der Niederländerin Erica van den Heuvel Silber.  

„Aus meiner Sicht kann man schon jetzt ein positives Fazit ziehen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist bei den jungen Athleten eine enorme Verbesserung erkennbar“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz. In der „Nationenwertung“ lag Deutschland in Huelva in Bezug auf die Viertelfinalteilnahmen mit fünf Beteiligungen gemeinsam mit den Niederlanden auf Rang drei hinter Dänemark (zwölf) und England (sieben). Insgesamt waren neun Nationen in der Runde der besten Acht vertreten.  

Die weiteren DBV-Asse, die im Viertelfinale standen, konnten allerdings ihre Chance auf einen Medaillengewinn nicht nutzen und schieden nach Niederlagen aus. „Bei dem einen oder anderen Spiel lag es an Kleinigkeiten“, so DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.  

Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen) hatten in ihrem – ebenfalls ersten – EM-Viertelfinalmatch den Gewinn des ersten Satzes sozusagen schon auf dem Schläger, mussten den Durchgang schließlich aber noch mit 24:22 ihren Kontrahenten Marcus Ellis/Lauren Smith überlassen. Den zweiten Satz dominierten die Weltranglisten-26. aus England von Beginn an, sodass sie nach einer Spielzeit von 38 Minuten den Einzug ins Halbfinale und den damit verbundenen Medaillengewinn bejubeln durften (24:22, 21:13). „Im ersten Satz haben wir es gut gemacht. Das war ein ‚50:50-Ding‘. Am Ende haben wir evtl. ein bisschen zu hart gespielt. Ein paar Varianten mehr wären evtl. besser gewesen. Im zweiten Satz merkte man einfach, dass sie die besseren Spieler sind. Wenn man dreimal hintereinander in zwei Sätzen gegen ein Paar verliert, scheint dieses ein paar Qualitäten zu haben, die wir noch nicht haben“, meinte Marvin Seidel selbstkritisch. Die bei der EM an Position sieben notierten Deutschen (Weltranglistenplatz 23) unterlagen Marcus Ellis/Lauren Smith bereits im Februar in der Schweiz und im März im Rahmen der YONEX German Open in Mülheim an der Ruhr in zwei Durchgängen.  

Das Herrendoppel Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC SaarbrückenBischmisheim; Weltranglistenplatz 32) war in die Begegnung mit den an Nummer zwei gesetzten Weltranglistensechsten Mads Conrad-Petersen/Mads Pieler Kolding aus Dänemark ebenfalls furios gestartet: Mit 21:13 entschieden die an Position acht notierten DBV-Asse den ersten Satz für sich, sie mussten sich den Europameistern von 2016 und amtierenden Vizeeuropameistern letztlich aber mit 21:13, 15:21, 18:21 geschlagen geben. „Sie haben irgendwann damit angefangen, einen sehr flachen Aufschlag reinzuspielen. So spielt man eigentlich nicht. Wenn einer das braucht, ist es eigentlich ein Zeichen dafür, dass wir besser waren“, sagte Mark Lamsfuß unmittelbar nach der Partie. Marvin Seidel blickte trotz der soeben erfahrenen Enttäuschung optimistisch nach vorn: „Wir starten durch dieses Jahr, wenn wir so weiterspielen!“  

Ihr bis dato einziges Match gegen Mark Lamsfuß/Marvin Seidel hatten Mads Conrad-Petersen/Mads Pieler Kolding exakt ein Jahr zuvor bestritten: Am 27. April 2017 – im Achtelfinale der IndividualEuropameisterschaften im dänischen Kolding – gewannen sie gegen die Deutschen in zwei Sätzen. Auch Mark Lamsfuß/Marvin Seidel schafften es 2018 zum ersten Mal bei einer Veranstaltung dieser Art in die Runde der besten acht Duos. DBV-Sportdirektor Martin Kranitz meinte zu ihrer Viertelfinalpartie: „Mark und Marvin haben ein sehr hochklassiges Spiel gezeigt. Im Spiel waren sie eigentlich besser als die Dänen. Entscheidend waren aus meiner Sicht zwei Dinge: im zweiten Satz die sehr flachen Aufschläge der Dänen, die vom Aufschlagrichter akzeptiert wurden, und im dritten Satz die etwas zu hohe Fehlerquote von Mark und Marvin.“  

Die Deutschen Meister in dieser Disziplin, Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen), hatten in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2017 die Chance, das EMHalbfinale zu erreichen und sich somit Edelmetall zu sichern. Doch erneut war ihnen dies nicht vergönnt: Die Weltranglisten-27. verloren als Nummer sieben der Setzliste ihr Viertelfinalmatch gegen Robin Tabeling/Jelle Maas (Weltranglistenplatz 38) mit 19:21, 13:21. „Bei so einer Auslosung die Medaille nicht nach Hause zu bringen, ist eine Riesen-Enttäuschung“, so Josche Zurwonne. Der 29-Jährige gratulierte zugleich der Konkurrenz: „Die Niederländer haben sehr gut gespielt.“ Im direkten Vergleich glichen Robin Tabeling/Jelle Maas damit zum 1:1 aus.

Im Dameneinzel musste Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 83) – trotz einer starken kämpferischen Leistung – am vierten Veranstaltungstag eine 26:28, 12:21-Niederlage gegen die an Position drei notierte Dänin Mia Blichfeldt (Weltranglistenplatz 20) hinnehmen. „Sie hat ein hohes Tempo gespielt und wenige Fehler gemacht, sodass ich lange für den Punkt arbeiten musste. Ich glaube, am Ende hat das es ausgemacht. Besonders im zweiten Satz habe ich zu viele Fehler gemacht“, analysierte die 19-Jährige nach dem ersten EM-Viertelfinale in ihrer Karriere. Die Deutsche Vizemeisterin ärgerte sich nicht zuletzt auch über die vergebenen Satzbälle im ersten Durchgang: „Im ersten Satz war ich kurz davor, den Satz zu gewinnen. Am Ende habe ich zwei einfache Fehler gemacht – da habe ich zu schnell Punkte machen wollen.“ Mia Blichfeldt verzeichnete somit im insgesamt vierten Aufeinandertreffen mit Yvonne Li den dritten Sieg.  

Ergebnisse und Livestreams
Ergänzende Informationen zur Individual-EM 2018 sind auf der Homepage des europäischen Badminton-Verbandes Badminton Europe Confederation unter www.badmintoneurope.com (Rubrik „Championships“) erhältlich. Alle Ergebnisse finden sich auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „2018 European Championships“).  
Das internationale Sport-TV im Internet, LAOLA1.tv, überträgt alle Spiele auf Court 1 live und kostenlos unter www.laola1.tv/badmintoneurope. Livestreams weiterer Begegnungen können gegen Gebühr abgerufen werden.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)


26.04.2018 / 23:44 Uhr
Fünfmal geht es um eine Medaille Individual-EM vom 24. bis zum 29. April 2018 in Huelva/Spanien
Zwei Gemischte Doppel, zwei Herrendoppel und die erst 19 Jahre alte Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) im Dameneinzel haben bei den Individual-Europameisterschaften 2018 (24. bis 29. April in Huelva/Spanien) die Chance auf den Gewinn einer Medaille gewahrt.  

Neben der Deutschen Vizemeisterin entschieden am Donnerstag (26. April) sowohl Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen) als auch Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen) und Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) ihre jeweilige Achtelfinalpartie für sich und stehen damit im EM-Viertelfinale. Dabei gelang den meisten Athleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) dies zum ersten Mal in ihrer Karriere. Wer ins Halbfinale einzieht, hat Edelmetall sicher, da bei den Titelkämpfen der dritte Platz nicht ausgespielt wird.  
Ausgeschieden sind hingegen am Tag der Achtelfinalspiele die Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Luise Heim (1. BC Beuel), die ihr Match aufgrund von Kreislaufproblemen vorzeitig beenden musste, und das Damendoppel Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim).  

Mixed
Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 19) schafften es, sich mit einem 21:9, 23:21-Erfolg über Niclas Nohr/Sara Thygesen (Weltranglistenplatz 31) für die Niederlage zu revanchieren, die sie gegen die Dänen bei den Bitburger Badminton Open 2017 im November in Saarbrücken erlitten hatten. „Wir sind von unseren Trainern taktisch gut eingestellt worden und haben unseren Plan vom Anfang bis zum Ende verfolgt“, so die DBV-Asse. Sie ergänzten: „Wir wussten, dass sie in guter Form sind, und hatten entsprechend Respekt vor ihnen. Evtl. hatten sie durch ihre guten Ergebnisse in den vergangenen Wochen mehr Druck. Wir hingegen haben uns keinen großen Druck gemacht.“ Niclas Nohr/Sara Thygesen überzeugten jüngst u. a. bei den YONEX German Open 2018 im März in Mülheim an der Ruhr, bei denen sie letztlich Rang zwei belegten.  
Im Viertelfinale treffen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich auf die an Position vier notierten Niederländer Jacco Arends/Selena Piek (Weltranglistenplatz 18). „Wir stehen zum ersten Mal bei einer EM im Viertelfinale. Das fühlt sich gut an! Wir werden morgen erneut unser Bestes geben“, sagte der 24 Jahre alte Mark Lamsfuß. Im Februar in der Schweiz –  zugleich das bislang einzige Aufeinandertreffen – konnten die Deutschen deutlich gegen Jacco Arends/Selena Piek gewinnen.

Auch Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen) erreichten zum ersten Mal in ihrer Karriere bei Individual-Europameisterschaften die Runde der besten acht Paarungen. Das an Position sieben notierte Duo (Weltranglistenplatz 23) lieferte sich eine mitunter extrem enge Achtelfinalbegegnung mit Anton Kaisti/Jenny Nystrom (Weltranglistenplatz 62), an deren Ende die Deutschen einen 21:12, 18:21, 21:19-Sieg bejubeln durften. „Im ersten Satz lief alles so, wie wir es uns vorgenommen hatten. Wir konnten alles umsetzen und haben uns gut gefühlt. Im weiteren Verlauf haben sie uns phasenweise komplett ausgekontert. Das hat uns nervös gemacht. Im dritten Satz haben wir durchgängig zurückgelegen. Wir sind echt glücklich, dass wir gewonnen haben“, meinten die Nachwuchsspieler des DBV erleichtert.  

Nächste Gegner von Marvin Seidel/Linda Efler sind die an Nummer drei gesetzten Engländer Marcus Ellis/Lauren Smith. Die Deutschen streben im insgesamt dritten Vergleich mit den aktuellen Weltranglisten-26. den ersten Sieg an. Im Februar in der Schweiz und im März im Rahmen der YONEX German Open verzeichneten Marcus Ellis/Lauren Smith Zwei-Satz-Erfolge über Marvin Seidel/Linda Efler.  

Herrendoppel
Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 27) bezwangen in der Runde der besten 16 Herrendoppel die Russen Evgenij Dremin/Denis Grachev (Weltranglistenplatz 62) mit 17:21, 24:22, 22:20 und zogen damit zum zweiten Mal nach 2017 bei der Individual-EM ins Viertelfinale ein. Als Nummer sieben der Setzliste spielen die Deutschen Meister gegen Robin Tabeling/Jelle Maas (Weltranglistenplatz 38) um eine Medaille. „Wir müssen morgen noch ein bisschen konzentrierter und ein bisschen mutiger sein“, blickte Josche Zurwonne voraus. Im direkten Vergleich steht es 1:0 für die DBV-Asse. Das bislang einzige Aufeinandertreffen mit den Niederländern liegt rund anderthalb Jahre zurück.  

Während Jones Jansen/Josche Zurwonne im EM-Achtelfinale 61 Minuten benötigten, ehe ihr Sieg feststand, waren Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) am dritten Veranstaltungstag gerade einmal 29 Minuten im „PALACIO DE DEPORTES Carolina Marin“ in Huelva aktiv. Die an Position acht notierten Weltranglisten-32. behielten gegenüber den Franzosen Thom Gicquel/Ronan Labar (Weltranglistenplatz 124) mit 21:16, 21:8 die Oberhand. „Das Spiel war von vorne bis hinten sehr gut. Wir haben taktisch gut gespielt etc.“, zog Mark Lamsfuß ein Fazit in Bezug auf das erste Duell mit Thom Gicquel/Ronan Labar anlässlich eines Wettkampfes. „Dass wir beide in beiden Disziplinen im Viertelfinale stehen, ist super – und so, wie erhofft“, fügte Marvin Seidel hinzu.

Das Duo muss sich nun mit Mads Conrad-Petersen/Mads Pieler Kolding auseinandersetzen. Die dänischen Weltranglistensechsten und Europameister von 2016 bestritten ihr bis dato einziges Match gegen Mark Lamsfuß/Marvin Seidel exakt ein Jahr zuvor: Am 27. April 2017 – im Achtelfinale der Individual-Europameisterschaften im dänischen Kolding – gewannen sie gegen die Deutschen in zwei Sätzen. Mark Lamsfuß/Marvin Seidel schafften es 2018 zum ersten Mal bei einer Veranstaltung dieser Art in die Runde der besten acht Herrenduos.   Dameneinzel

Eine bemerkenswerte Vorstellung bot am Donnerstag aus Sicht des DBV auch Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 83). Nach einer Spielzeit von 23 Minuten stand der 21:6, 21:7-Sieg der 19-Jährigen gegen die an Nummer acht gesetzte Türkin Neslihan Yigit (Weltranglistenplatz 40) fest. Im Dezember 2017 in Italien musste sie sich der 24Jährigen noch in zwei Sätzen geschlagen geben. „Wichtig war, dass meine Abwehr stand, denn sie hat einen guten Angriff. Nachdem ich gemerkt habe, dass sie keinen so guten Tag erwischt hat, ich hingegen einen sehr guten, habe ich versucht, konzentriert zu bleiben“, analysierte Yvonne Li. Die Studentin zog damit erstmalig bei einer IndividualEM im Viertelfinale ein. Im Spiel um Edelmetall trifft die Deutsche Vizemeisterin auf die an drei gesetzte Dänin Mia Blichfeldt (Weltranglistenplatz 20), gegen die sie seit 2014 dreimal im Rahmen eines internationalen Turniers aufschlug. Dabei gelang Yvonne Li ein Sieg.  
UInglücklich verlief der dritte EM-Veranstaltungstag hingegen für Luise Heim (1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 56). Die 22 Jahre alte Deutsche Meisterin musste aufgrund von Kreislaufproblemen, die mit ihrer Erkältung in Zusammenhang stehen, beim Stand von 21:19, 15:21 aus ihrer Sicht gegen die Engländerin Chloe Birch (Weltranglistenplatz 65) aufgeben. „Es ist natürlich schade aufgeben zu müssen, wenn man eine so gute Chance hat, ins Viertelfinale zu kommen. Luise hatte eine gute Form und hat gezeigt, dass sie auf einem wirklich guten Weg nach vorne ist. Bei den nächsten Turnieren hat sie die nächste Chance, das zu zeigen. Unsere medizinische Abteilung hat alles probiert, aber es hat leider nicht gereicht“, so DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.  

Damendoppel
Ausgeschieden ist im Achtelfinale auch das Damendoppel Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim). Beim 16:21, 20:22 gegen die an Nummer fünf gesetzten Niederländerinnen Selena Piek/Cheryl Seinen (Weltranglistenplatz 30) boten die Weltranglisten-41. des DBV allerdings eine starke Leistung. „Wir sind eigentlich sehr zufrieden, da die EM Laras Comeback-Turnier nach neunwöchiger Verletzungspause war. Wir sind froh, dass wir überhaupt starten konnten“, meinte daher auch Johanna Goliszewski. Die 31-Jährige ergänzte: „Wir haben gemerkt, dass es auch möglich ist, das Spiel zu gewinnen. Dann haben sich aber noch Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen. Gegen solch eine Paarung wird das bestraft. Wenn diese leichten Fehler mit der Routine wegfallen, sieht das wieder ganz anders aus.“ Lara Käpplein sagte: „Wir haben nie aufgehört, daran zu glauben, dass wir es schaffen können. Es hat Mega-Spaß gemacht, um jeden Punkt zu kämpfen. Mit so einer Leistung können wir nach der langen Pause zufrieden sein.“ Johanna Goliszewski/Lara Käpplein standen in Huelva zum ersten Mal bei einem internationalen Turnier Selena Piek/Cheryl Seinen gegenüber.  

Ergebnisse und Livestreams
Ergänzende Informationen zur Individual-EM 2018 sind auf der Homepage des europäischen Badminton-Verbandes Badminton Europe Confederation unter www.badmintoneurope.com (Rubrik „Championships“) erhältlich. Alle Ergebnisse finden sich auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „2018 European Championships“).  
Das internationale Sport-TV im Internet, LAOLA1.tv, überträgt alle Spiele auf Court 1 live und kostenlos unter www.laola1.tv/badmintoneurope. Livestreams weiterer Begegnungen können gegen Gebühr abgerufen werden.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)


26.04.2018 / 9:00 Uhr
Sieben Achtelfinalpartien mit deutscher Beteiligung Individual-EM vom 24. bis zum 29. April 2018 in Huelva/Spanien
Bei den Individual-Europameisterschaften 2018 (24. bis 29. April in Huelva/Spanien) werden sieben Achtelfinalpartien mit deutscher Beteiligung ausgetragen. Am Mittwoch (25. April) gewannen sowohl Luise Heim (1. BC Beuel) und Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) im Dameneinzel als auch die Herrendoppel Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen) und Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) sowie das Damendoppel Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim) ihre Matches und erreichten damit die Runde der besten 16. Die beiden Gemischten Doppel Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen) hatten sich bereits tags zuvor die Teilnahme am Achtelfinale gesichert.  

Dameneinzel
Luise Heim (1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 56) dominierte ihre Zweitrundenpartie gegen Rachael Darragh (Weltranglistenplatz 188) durchweg und freute sich nach einer Spielzeit von 31 Minuten somit über den dritten Sieg im dritten Aufeinandertreffen mit der Irin (21:9, 21:10). „Dass ich gestern Morgen noch nicht wusste, ob ich überhaupt spielen kann, und jetzt im Achtelfinale stehe, ist unglaublich. Bevor ich ins Turnier gestartet bin, habe ich gedacht, die erste Runde wird schwer – weiter habe ich nicht gedacht. Jetzt funktioniert es von Spiel zu Spiel besser. Auch gesundheitlich geht es mir schon besser als gestern. Ich bin zuversichtlich, dass es mir morgen nochmal besser geht“, so Luise Heim. Nächste Gegnerin der 22 Jahre alten Deutschen Meisterin ist die Engländerin Chloe Birch. Im direkten Vergleich steht es 1:1, wobei Luise Heim die jüngste Begegnung mit der aktuellen Weltranglisten-66. für sich entschied: Bei den YONEX German Open 2018 – ausgetragen im März in Mülheim an der Ruhr – verzeichnete die Studentin einen Zwei-Satz-Erfolg.  

Die Deutsche Vizemeisterin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 84) benötigte sogar nur 24 Minuten, um Getter Saar aus Estland (Weltranglistenplatz 119) aus dem Turnier zu werfen (21:9, 21:9) und ins Achtelfinale einzuziehen. „Ich habe in der Bundesliga schon zweimal gegen sie gespielt. Auch da lief es immer gut für mich. Jetzt habe ich erst einmal die Pflicht erfüllt. Morgen geht es darum, die Top-Leistung abzurufen“, sagte die 19-Jährige. In der Runde der besten 16 Damen trifft Yvonne Li auf die an Nummer acht gesetzte Türkin Neslihan Yigit (Weltranglistenplatz 39), die in der zweiten Runde mit 21:14, 21:15 gegen Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich; Weltranglistenplatz 76) gewann. Die DM-Dritte verpasste es damit, Revanche für die Niederlage zu nehmen, die sie gegen Neslihan Yigit bei den YONEX German Open 2018  erlitten hatte. „Sie ist einfach riesig. Das ist sehr ungewohnt für uns Mädels. Ich habe ein bisschen zu viel in ihre Reichweite gespielt“, zog Fabienne Deprez ein Fazit in Bezug auf das EM-Match. Die 26-Jährige fügte hinzu: „Es war eigentlich ein gutes Spiel. Umso bitterer, wenn man am Ende doch recht klar verliert. Ich habe alles probiert, alles gegeben, deshalb kann ich mir nichts vorwerfen.“ Yvonne Li bestritt bis dato ein Match gegen die Türkin: Im Dezember 2017 in Italien musste sie sich der 24-Jährigen in zwei Sätzen geschlagen geben.  

Herreneinzel
Im Herreneinzel werden die Titelkämpfe ohne deutsche Beteiligung fortgesetzt: Einen Tag, nachdem Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 92) sein Auftaktmatch verlor, unterlag Alexander Roovers (1. BV Mülheim; Weltranglistenplatz 93) in Runde zwei dem an Nummer fünf gesetzten Dänen Rasmus Gemke (Weltranglistenplatz 36) mit 9:21, 15:21. „Ich finde schon, dass ich ein gutes Spiel gemacht habe, aber es reicht halt nicht“, meinte der 31 Jahre alte Individual-EMDebütant selbstkritisch. Der amtierende Europäische Hochschulmeister ergänzte: „Hinten raus merkt man, dass er schon mehr Spiele auf dem Niveau gemacht hat.“

Herrendoppel
Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 32) waren mit ihrem Start ins Turnier rundum zufrieden: „Das war ein gutes Spiel. Das Ergebnis passt, die Leistung war in Ordnung – so kann es morgen weitergehen“, meinte Josche Zurwonne nach dem 21:10, 21:11 gegen Milan Dratva/Matej Hlinican (Weltranglistenplatz 146). Die Deutschen Meister hatten bereits den vorangegangenen – und zugleich einzigen – Vergleich mit den Slowaken, ausgetragen im Mai 2017 in Thailand, deutlich für sich entschieden. Im Achtelfinale sind – erstmalig in einem Wettkampf – Evgenij Dremin/Denis Grachev aus Russland (Weltranglistenplatz 62) die Gegner der Deutschen.  

Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 31) hatten in Runde eins genauso wenig Schwierigkeiten, ihre Begegnung – mit den Lokalmatadoren Javier Suarez/Alberto Zapico (Spanien; Weltranglistenplatz 353) – zu gewinnen. In ihrem ersten Vergleich mit den Spaniern setzten sich die an Position acht notierten DBV-Asse mit 21:9, 21:11 durch. „Es ist gut, wenn man bei Turnieren wie der EM nicht direkt auf 100 % seines Niveaus spielen muss, sondern im ersten Spiel Dinge ausprobieren – auch für das nächste Match – und sich ein gutes Gefühl für die Halle holen kann“, resümierte Mark Lamsfuß. Die Nachwuchsasse stehen im Achtelfinale Thom Gicquel/Ronan Labar (Weltranglistenplatz 128) gegenüber, die zu Turnierbeginn Daniel Benz/Andreas Heinz (Weltranglistenplatz 69) bezwungen hatten.  

Die Bundesligaspieler des SV Fun-Ball Dortelweil, die – wie Alexander Roovers – in diesem Jahr zum ersten Mal bei Individual-Europameisterschaften aufschlugen, boten in Runde eins ihren französischen Kontrahenten zwar hervorragend Paroli. Letztlich behielten jedoch Thom Gicquel/Ronan Labar die Oberhand (19:21, 18:21). „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir so würden mithalten können. Wenn es ein bisschen anders gelaufen wäre, hätten wir sogar gewinnen können. Ich bin sehr zufrieden. Wir haben uns riesig gefreut, dass wir hier überhaupt spielen können“, resümierte Andreas Heinz. Daniel Benz meinte: „Das war eine Riesen-Erfahrung, die wir nicht missen wollen!“ Das Duo maß sich in Huelva erstmalig anlässlich eines Turniers mit den Franzosen. Diese sind auch erstmalig Gegner von Mark Lamsfuß/Marvin Seidel.

Damendoppel  
Für Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath; Weltranglistenplatz 36) ist die EM nach einer Partie beendet. Die Deutschen Meisterinnen verloren als Nummer sieben der Setzliste ihre Erstrundenbegegnung mit den Niederländerinnen Debora Jille/Imke Van Der Aar (Weltranglistenplatz 82) mit 13:21, 15:21. „Die Niederländerinnen haben sehr gut gespielt. Es war unglaublich schwer, Punkte zu machen. Sie standen sehr gut in der Defensive. Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht. Die langen Ballwechsel waren insgesamt besser – da haben wir unser Niveau abrufen können“, analysierte Diemo Ruhnow, der Leitende Bundestrainer  Doppel/Mixed im DBV, das erste Aufeinandertreffen von Isabel Herttrich/Carla Nelte und Debora Jille/Imke Van Der Aar im Rahmen eines internationalen Wettkampfes.

Ausgeschieden sind auch Linda Efler/Olga Konon (SC Union Lüdinghausen/1. BC SaarbrückenBischmisheim; Weltranglistenplatz 100). Das noch relativ neu zusammengestellte Duo, das vom europäischen Badminton-Verband Badminton Europe Confederation für die EM mit einer Wildcard bedacht worden war, unterlag der an Nummer zwei gesetzten Paarung Gabriela und Stefani Stoeva mit 16:21, 15:21. Im Februar in der Schweiz hatten die bulgarischen Schwestern Linda Efler/Olga Konon noch weitaus klarer besiegt (21:11, 21:8). Die Weltranglistenzwölften zählen zu den TopFavoritinnen auf den Gewinn des EM-Titels.  

Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim) hingegen stehen in Andalusien in der Runde der besten 16 Paarungen. Die Deutschen Vizemeisterinnen gewannen zum Auftakt gegen Alzbeta Basova/Michaela Fuchsova (Tschechische Republik; Weltranglistenplatz 89) mit 21:11, 21:14. „Das war ihr erstes Match nach Laras Verletzung bei der Team-EM in Russland. Sie haben eine sehr gute Leistung gezeigt. Es ist für die beiden sehr erfreulich, dass es geklappt hat“, war Diemo Ruhnow angetan vom Auftritt der Weltranglisten-42. des DBV. Die Begegnung war zugleich die erste Partie von Johanna Goliszewski/Lara Käpplein gegen Alzbeta Basova/Michaela Fuchsova im Rahmen eines Turniers. Im Achtelfinale treffen die Deutschen im „PALACIO DE DEPORTES Carolina Marin“ auf die an Nummer fünf gesetzten Niederländerinnen Selena Piek/Cheryl Seinen (Weltranglistenplatz 30). Auch dieses Aufeinandertreffen ist eine Premiere.  

Ergebnisse und Livestreams
Ergänzende Informationen zur Individual-EM 2018 sind auf der Homepage des europäischen Badminton-Verbandes Badminton Europe Confederation unter www.badmintoneurope.com (Rubrik „Championships“) erhältlich. Alle Ergebnisse finden sich auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „2018 European Championships“).  

Das internationale Sport-TV im Internet, LAOLA1.tv, überträgt alle Spiele auf Court 1 live und kostenlos unter www.laola1.tv/badmintoneurope. Livestreams weiterer Begegnungen können gegen Gebühr abgerufen werden.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)

25.04.2018 / 20:00 Uhr
Erfreulicher Auftakt Individual-EM vom 24. bis zum 29. April 2018 in Huelva/Spanien

Am Dienstagmorgen (24. April) stand noch ein „großes Fragezeichen“ hinter dem Start von Luise Heim (1. BC Beuel) bei den Individual-Europameisterschaften 2018 (24. bis 29. April in Huelva/Spanien). So stark hatte eine Erkältung die 22-Jährige erwischt. Doch die Deutsche Meisterin im Dameneinzel entschloss sich, es zu probieren. Das erfreuliche Ergebnis einige Stunden später: Mit 21:19, 21:17 bezwang die Weltranglisten-56. in ihrem Auftaktmatch die im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF auf Platz 40 geführte Linda Zetchiri und zog entsprechend in die zweite Runde ein. Mit dem Sieg revanchierte sich Luise Heim zugleich für die Niederlage in drei Sätzen, die sie im bis dato einzigen Aufeinandertreffen mit der Bulgarin – im Februar in der Schweiz – erlitten hatte. „Ich bin ein bisschen krank und habe lange überlegt, ob ich spiele. Aber mittags ging es schon besser. Ich habe von Anfang an auf Zeit gespielt, mir mehr Zeit genommen. Denn ich musste einfach energiesparend spielen“, erläuterte Luise Heim nach dem erfolgreichen Einstand in Huelva. Nächste Gegnerin der Studentin ist Rachael Darragh (Irland; Weltranglistenplatz 188), die der Deutschen zuvor zweimal unterlag.  

Grund zur Freude hatten auch die anderen Einzelspezialisten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV): Individual-EM-Debütant Alexander Roovers (1. BV Mülheim; Weltranglistenplatz 93), die Deutsche Vizemeisterin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 84) und die DMDritte Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich; Weltranglistenplatz 76) gewannen ebenfalls ihre Auftaktbegegnungen.  

„Ich bin sehr glücklich“, meinte Alexander Roovers strahlend, nachdem er den Finnen Kalle Koljonen (Weltranglistenplatz 74) mit 21:18, 14:21, 21:16 bezwungen hatte. Auch Chef-Bundestrainer Detlef Poste zeigte sich von der Leistung des 31-Jährigen angetan:  „Das war gut! Nachdem der Finne im zweiten Satz ein bisschen seine Taktik umgestellt und Alex daraufhin ein wenig den Faden verloren hat, hat er sein Spiel im dritten Satz gut umgestellt. Alex hat verdient gewonnen.“ In der zweiten Runde trifft der amtierende Europäische Hochschulmeister auf den an Nummer fünf gesetzten Dänen Rasmus Gemke. Dabei könnte Alexander Roovers im insgesamt dritten Vergleich mit dem aktuellen Weltranglisten-36. den ersten Sieg verzeichnen.  

Fabienne Deprez beim 21:15, 21:11 gegen Dana Danilenko aus Israel (Weltranglistenplatz 316) und vor allem Yvonne Li beim 21:6, 21:3 gegen die Griechin Eleni Christodoulou (Weltranglistenplatz 317) ließen ihren Kontrahentinnen zu keiner Zeit eine Chance, das Spiel zu bestimmen. Während die 26 Jahre alte Fabienne Deprez sich nun mit der an Nummer acht gesetzten Türkin Neslihan Yigit (Weltranglistenplatz 39) messen muss, spielt die 19-jährige Yvonne Li gegen Getter Saar aus Estland  (Weltranglistenplatz 119) um den Einzug ins Achtelfinale. Diese Begegnung bedeutet eine Premiere im Rahmen eines Turniers. Fabienne Deprez hingegen stand Neslihan Yigit bei den YONEX German Open 2018 – ausgetragen im März in Mülheim an der Ruhr – schon einmal gegenüber. Die Türkin gewann damals in zwei Sätzen.  

Im Mixed gab es für den DBV am ersten EM-Veranstaltungstag ebenfalls Erfolge: Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 20) behielten als Nummer fünf der Setzliste gegenüber den Lokalmatadoren Alberto Zapico/Lorena Usle (Spanien; Weltranglistenplatz 192) mit 21:7, 21:14 die Oberhand. Das an Position sieben notierte Duo Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 23) setzte sich mit 21:15, 21:11 gegen die Ukrainer Artem Pochtarov/Natalya Voytsekh (Weltranglistenplatz 155) durch. Beide Duelle kamen anlässlich der Individual-EM 2018 erstmalig zustande.

„Beide Gemischten Doppel haben ihr Aufgabe souverän gelöst. Heute Vormittag, als sie gespielt haben, war eine Mega-Stimmung in der Halle, weil so viele Schulklassen hier waren“, meinte ChefBundestrainer Detlef Poste.

Im Achtelfinale müssen sich Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich mit den dänischen Weltranglisten-32. Niclas Nohr/Sara Thygesen auseinandersetzen, die bei den YONEX German Open 2018 Platz zwei belegten. Die bislang einzige Partie gegen die Nordeuropäer, bestritten bei den Bitburger Badminton Open 2017 im November in Saarbrücken, verloren die DBV-Asse in drei knappen Sätzen.     Marvin Seidel/Linda Efler spielen bei der EM derweil – erstmalig in ihrer Karriere – gegen die Finnen Anton Kaisti/Jenny Nystrom (Weltranglistenplatz 64).  

Für Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 92) hingegen, den DM-Zweiten im Herreneinzel, sind die diesjährigen kontinentalen Titelkämpfe bereits beendet. Der 24-Jährige unterlag in Runde eins Jacob Nilsson (Weltranglistenplatz 128) mit 14:21, 20:22. Im zuvor einzigen Aufeinandertreffen – im November 2016 in Norwegen – hatte der gebürtige Darmstädter den Schweden noch souverän besiegt.  

„Der Schwede hat sehr solide gespielt und ganz wenige Fehler gemacht. Kai hingegen war zu schwankend: Er war in den guten Phasen überlegen, hat aber zu viele einfache Fehler gemacht. Das ist sehr schade, da er in letzter Zeit im Training in absoluter Top-Form war“, zog ChefBundestrainer Detlef Poste ein Fazit.  

EM-Auftakt erst am Mittwoch
Die Herrendoppel Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 29; Setzplatz 7), Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 31; Setzplatz 8) und Daniel Benz/Andreas Heinz (beide SV Fun-Ball Dortelweil; Weltranglistenplatz 69) greifen ebenso wie die Damenduos Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath; Weltranglistenplatz 36; Setzplatz 7), Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim; Weltranglistenplatz 42) und Linda Efler/Olga Konon (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 100) erst am Mittwoch (25. April) erstmalig bei der Individual-EM 2018 ins Geschehen ein.

Ablauf, Ergebnisse und Livestreams

Wie üblich werden bei dem Großereignis die Viertelfinalspiele – und damit die Partien, in denen es um eine Medaille geht – am Freitag ausgetragen. Am Samstag folgen die Halbfinalbegegnungen und am Sonntag die Finalspiele.

Ergänzende Informationen zur Individual-EM 2018 sind auf der Homepage des europäischen Badminton-Verbandes Badminton Europe Confederation unter www.badmintoneurope.com (Rubrik „Championships“) erhältlich. Alle Ergebnisse finden sich auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „2018 European Championships“).  
LAOLA1.tv, überträgt alle Spiele auf Court 1 live und kostenlos unter www.laola1.tv/badmintoneurope. Livestreams weiterer Begegnungen können gegen Gebühr abgerufen werden.
Dr. Claudia Pauli


16.04.2016 / 10:20 Uhr
Trittau sowie Vorjahressieger Refrath  bleiben im Rennen um den DM-Titel 2018

Der TSV Trittau (Badminton-Landesverband Hamburg) und Titelverteidiger TV Refrath (BadmintonLandesverband Nordrhein-Westfalen) sind dem 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim (BadmintonLandesverband Saarland) und dem 1. BC Beuel (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) ins Final-Four um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2018 gefolgt.  

Während sich der amtierende Deutsche Vizemeister aus dem Saarland und die Bonner als Tabellenerster bzw. -zweiter nach Beendigung der Punktspielrunde 2017/2018 direkt für die DMEndrunde qualifiziert hatten, lösten Trittau und Refrath das Ticket für das Final-Four im Rahmen der Play-off-Viertelfinalspiele in der 1. Bundesliga.

Der TSV Trittau, der die Punktspielrunde auf Tabellenrang fünf abschloss, setzte sich am Samstag (14. April) – in einer mitunter extrem engen Auswärtspartie – mit 4:2 gegen den Tabellenvierten SC Union Lüdinghausen (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) durch. Der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister TV Refrath bezwang als Tabellensechster der Punktspielrunde einen Tag später – ebenfalls in gegnerischer Halle – den drittplatzierten 1. BV Mülheim mit 4:1.  

Beim Final-Four am 5. ind 6. Mai in Saarbrücken kommt es damit in den Halbfinalspielen zum Aufeinandertreffen zwischen dem 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und dem TV Refrath – und entsprechend zur Neuauflage des DM-Endspiels von 2017 – sowie zum Duell zwischen dem 1. BC Beuel und dem TSV Trittau.

Während Final-Four-Gastgeber Bischmisheim seinen achten DM-Titel in der Vereinsgeschichte nach 2006, 2007, 2008, 2009 und 2010 sowie 2015 und 2016 gewinnen könnte, hat Beuel die Chance, zum dritten Mal nach 1981, 1982 und 2005 den Riegel-Pokal überreicht zu bekommen. Für Refrath wäre es der zweite Triumph nach 2017, für den letztjährigen DM-Vierten Trittau würde der Titelgewinn eine Premiere bedeuten.  

Die Ergebnisse der Play-off-Viertelfinalspiele sind im Einzelnen auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „Bundesligen 2017/18“) erhältlich. Dort finden sich zu gegebener Zeit auch die Resultate des FinalFour. Außerdem hat Turnier-Ausrichter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim eine Veranstaltungswebseite eingerichtet. Diese ist unter http://finalfour.bc-bischmisheim.de erreichbar.

Erfolgreiche Aufstiegsrunde für Freystadt und Wittorf  
Im Rahmen der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga, ausgerichtet am 14. und 15. April vom TV Goldbach und vom BVG Goldbach/Laufach in Goldbach, belegten der TSV Freystadt (BadmintonLandesverband Bayern) und Blau-Weiss Wittorf (Badminton-Landesverband Schleswig-Holstein) die Tabellenplätze eins und zwei und sicherten sich somit das Recht, in der Saison 2018/2019 ebenfalls bzw. erstmalig in der 1. Bundesliga aufzuschlagen.  

Der TSV Freystadt war als Tabellenneunter der Punktspielrunde 2017/2018 in der 1. Bundesliga gefordert, um den Verbleib im Badminton-Oberhaus zu spielen. Der Klassenerhalt gelang der Mannschaft aus der Oberpfalz souverän: Zunächst setzte sie sich mit 6:1 gegen den TV Marktheidenfeld (Badminton-Landesverband Bayern) durch, der sich als Zweitplatzierter der 2. Bundesliga Süd die Teilnahme an dem Turnier gesichert hatte. Anschließend behielt sie mit 4:3 gegenüber Blau-Weiss Wittorf, dem Meister der 2. Bundesliga Nord, die Oberhand.  

Die entscheidende Partie um Tabellenplatz zwei gewann Wittorf gegen den TV Marktheidenfeld, der in der Saison 2017/2018 zum ersten Mal in der Historie in der 2. Bundesliga aufschlug, mit 5:2.

Den Titel holte in der 2. Bundesliga Süd der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim. Da die Saarländer allerdings nicht mit ihrer Zweitvertretung in die Eliteklasse hochrücken dürften, ging das Recht zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde an Marktheidenfeld über.  

Sowohl die Ausrichtung des Final-Four als auch die der Aufstiegsrunde waren vom Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) ausgeschrieben worden.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)


10.04.2018 / 19:45 Uhr
Fünf Setzplätze für den DBV Individual-EM vom 24. bis zum 29. April 2018 in Huelva/Spanien

In diesem Jahr finden die 1968 eingeführten Individual-Europameisterschaften – die „European Championships“ – erstmalig in Spanien statt. Austragungsort ist vom 24. bis zum 29. April Huelva und damit jene Stadt, aus der die Olympiasiegerin von Rio 2016 im Dameneinzel, die Weltmeisterin von 2014 und 2015 und die Europameisterin von 2014, 2016 und 2017 in dieser Disziplin stammt: Carolina Marin. Die 24 Jahre alte Weltranglistenfünfte hat gute Chancen, vor heimischem Publikum ihre vierte EM-Goldmedaille – noch dazu in Serie – zu gewinnen.  

Edelmetall zu holen, ist auch das Ziel aller Beteiligten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV). Nachdem bei den vorangegangenen Titelkämpfen, 2017 im dänischen Kolding, die erfolgreichsten Vertreter des DBV im Viertelfinale das Turnieraus ereilte, soll in Andalusien (mindestens) der Einzug ins Halbfinale gelingen. Da bei der Individual-EM kein „kleines Finale“ ausgetragen wird, wäre damit der Gewinn einer Medaille garantiert: Die unterlegenen Halbfinalisten erhalten automatisch beide Bronze.  

Im Herreneinzel und im Dameneinzel umfasst das Teilnehmerfeld jeweils bis zu 64 Starter, in den Doppeldisziplinen sieht es jeweils 32 Paarungen vor. Um im Turnier weit zu kommen, ist ein Setzplatz stets von Vorteil. Mit einem solchen wurden – aufgrund ihrer guten Platzierung in der Weltrangliste – die Herrendoppel Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 7) und Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC SaarbrückenBischmisheim; Setzplatz 8), das Damendoppel Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC SaarbrückenBischmisheim/TV Refrath; Setzplatz 7) sowie die beiden Gemischten Doppel Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 5) und Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 7) bedacht.  

Herrendoppel
Die Deutschen Meister Jones Jansen/Josche Zurwonne (Weltranglistenplatz 32) treffen in der ersten Runde des Herrendoppelwettbewerbs auf Milan Dratva/Matej Hlinican (Weltranglistenplatz 165). Den bislang einzigen Vergleich mit den Slowaken, ausgetragen im Mai 2017 in Thailand, entschieden die DBV-Asse deutlich für sich. Im anschließenden Achtelfinale wären die Russen Evgenij Dremin/Denis Grachev (Weltranglistenplatz 63) oder Eloi Adam/Samy Corvee aus Frankreich (Weltranglistenplatz 124) die Gegner der Deutschen. Beide Begegnungen würden eine Premiere im Rahmen eines Turniers bedeuten.
Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (Weltranglistenplatz 33) stehen zum Auftakt – erstmalig in ihrer Karriere – den Spaniern Javier Suarez/Alberto Zapico (Weltranglistenplatz 351) gegenüber, die vom europäischen Badminton-Verband Badminton Europe Confederation für die Individual-EM mit einer Wildcard bedacht wurden.  
In der Runde der besten 16 Duos könnte Mark Lamsfuß und Marvin Seidel ein Aufeinandertreffen mit ihren Landsleuten Daniel Benz/Andreas Heinz (Weltranglistenplatz 68) winken, die sich als dritte Paarung aus Deutschland im Herrendoppel für die Titelkämpfe qualifizierten. Die Bundesligaspieler des SV Fun-Ball Dortelweil müssten dafür in Runde eins die Oberhand gegenüber Thom Gicquel/Ronan Labar (Weltranglistenplatz 128) behalten. Sie messen sich in Huelva erstmalig anlässlich eines Turniers mit den Franzosen. Der 30 Jahre alte Daniel Benz und der 27 Jahre alte Andreas Heinz geben in diesem Jahr ihr Debüt bei Individual-Europameisterschaften.  

Damendoppel
Im Damendoppel treffen Isabel Herttrich/Carla Nelte zu EM-Beginn auf Debora Jille/Imke Van Der Aar. Die Weltranglisten-36. aus Deutschland und die im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF auf Platz 84 geführten Niederländerinnen bestritten noch nie ein Match gegeneinander. Nächste Gegnerinnen der Deutschen Meisterinnen wären Jenny Nystrom/Sonja Pekkola aus Finnland (Weltranglistenplatz 97) oder die Irinnen Sara Boyle/Rachael Darragh (Weltranglistenplatz 125). Gegen Jenny Nystrom/Sonja Pekkola konnten Isabel Herttrich/Carla Nelte bis dato in zwei Spielen zwei Siege verbuchen. Gegen Sara Boyle/Rachael Darragh traten sie bislang nicht anlässlich eines Turniers an.  

Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim) erwischten für den Start in die IndividualEM 2018 ebenfalls ein gutes Los: Die Weltranglisten-44. des DBV stehen dann zum ersten Mal in ihrer Karriere den Tschechinnen Alzbeta Basova/Michaela Fuchsova (Weltranglistenplatz 93) gegenüber. Im Achtelfinale bekämen es die Deutschen Vizemeisterinnen vermutlich mit der an Nummer fünf gesetzten Paarung Selena Piek/Cheryl Seinen zu tun. Das Aufeinandertreffen mit den Weltranglisten-32. aus den Niederlanden wäre eine weitere Premiere.  

Linda Efler/Olga Konon (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) hingegen müssen sich bereits in Runde eins mit einem Damendoppel messen, das zu den Top-Favoritinnen auf den Gewinn einer Medaille zählt: Die Weltranglisten-100., die erst seit relativ kurzer Zeit ein Duo bilden und dank einer Wildcard ins Teilnehmerfeld rückten, bekamen als Auftaktgegnerinnen die an Position zwei notierten, bulgarischen Schwestern Gabriela und Stefani Stoeva zugelost. Den bisher einzigen Vergleich, ausgetragen im Februar in der Schweiz, gewannen die aktuellen Weltranglistenzwölften in zwei Sätzen.  

Mixed
Auch im Gemischten Doppel steht Mark Lamsfuß zu Turnierbeginn Alberto Zapico gegenüber, der in dieser Disziplin mit Lorena Usle (beide Spanien) antritt. Die Begegnung von Mark Lamsfuß und seiner Mixedpartnerin Isabel Herttrich (Weltranglistenplatz 25) mit den Lokalmatadoren (Weltranglistenplatz 186) kommt anlässlich der Individual-EM 2018 erstmalig zustande. Anschließend müssten sich die DBV-Asse aller Voraussicht nach mit den dänischen Weltranglisten32. Niclas Nohr/Sara Thygesen auseinandersetzen, die bei den YONEX German Open 2018 im März in Mülheim an der Ruhr Platz zwei belegten. Die bislang einzige Partie gegen die Nordeuropäer, ausgetragen bei den Bitburger Badminton Open 2017 im November in Saarbrücken, verloren Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich in drei knappen Sätzen.     Marvin Seidel/Linda Efler sollten ebenfalls keine Schwierigkeiten haben, ihr Auftaktmatch für sich zu entscheiden. Sie spielen in Runde eins gegen die – ihnen bislang aus dem eigenen Turniergeschehen unbekannten – Ukrainer Artem Pochtarov/Natalya Voytsekh (Weltranglistenplatz 159). In der Runde der besten acht Paarungen würden die Gewinner der Partie zwischen Misha Zilberman/Svetlana Zilberman aus Israel (Weltranglistenplatz 133) und den Finnen Anton Kaisti/Jenny Nystrom (Weltranglistenplatz 62) auf die Weltranglisten-28. aus Deutschland warten. Beide Begegnungen wären eine Premiere.  

Herreneinzel
Im Herreneinzel werden für den DBV der Deutsche Vizemeister Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 91) und der DM-Dritte Alexander Roovers (1. BV Mülheim; Weltranglistenplatz 92) bei der Individual-EM aufschlagen. Dabei rückte Alexander Roovers für Fabian Roth (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) nach, der sich im Zusammenhang mit seinen Rückenproblemen noch in der Aufbauphase befindet. Der 31 Jahre alte Mülheimer darf 2018 – wie Daniel Benz und Andreas Heinz – zum ersten Mal in seiner Karriere bei einer Veranstaltung dieser Art starten.  

Zum Auftakt muss sich Alexander Roovers mit dem Finnen Kalle Koljonen (Weltranglistenplatz 68) messen, gegen den er bis dato einmal bei einem internationalen Turnier – im September 2017 in Belgien – spielte. Damals behielt der Deutsche in zwei Sätzen die Oberhand. In der zweiten Runde träfe Alexander Roovers auf den an Nummer fünf gesetzten Dänen Rasmus Gemke. Dem aktuellen Weltranglisten-33. unterlag der amtierende Europäische Hochschulmeister in den bisherigen beiden Vergleichen jeweils in zwei Sätzen.  

Kai Schäfer geht als großer Favorit in seine Erstrundenpartie gegen den Schweden Jacob Nilsson (Weltranglistenplatz 135), den er im bis dato einzigen Aufeinandertreffen – im November 2016 in Norwegen – souverän besiegte. Eine neue Erfahrung würde der 24-Jährige anschließend machen, wenn er zum ersten Mal in seiner Laufbahn Milan Dratva aus der Slowakei (Weltranglistenplatz 200) gegenüberstehen würde.  

Dameneinzel
Im Dameneinzel ist der DBV mit drei Hoffnungen vertreten. Die Deutsche Meisterin Luise Heim (1. BC Beuel) erwischte allerdings ein schweres Los: Die Weltranglisten-57. muss sich zum Auftakt mit Linda Zetchiri auseinandersetzen, die im Ranking des Badminton-Weltverbandes derzeit 41. ist. Das bis dato einzige Aufeinandertreffen mit der Bulgarin verlor Luise Heim im Februar in der Schweiz in drei Durchgängen. In der zweiten Runde würde in Rachael Darragh (Irland; Weltranglistenplatz 181) eine Spielerin auf die 22-Jährige warten, gegenüber der sie klar favorisiert ist. Die Bilanz weist hier für Luise Heim zwei Siege in zwei Begegnungen aus.  

Die Deutsche Vizemeisterin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) hingegen hat es zu Turnierbeginn wesentlich leichter: Die 19 Jahre alte Weltranglisten-86. trifft in ihrem ersten EM-Match 2018 auf die Griechin Eleni Christodoulou, die im BWF-Ranking auf Platz 331 geführt wird. Die beiden Damen spielten bis dato nicht im Rahmen eines Wettkampfes gegeneinander. Danach würde Yvonne Li auf Getter Saar aus Estland treffen (Weltranglistenplatz 120). Auch diese Begegnung gab es zuvor bei keinem Turnier.  

Die DM-Dritte Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich) schlägt in der ersten Runde ebenfalls gegen eine Athletin auf, mit der sie sich bislang nicht maß: Die Weltranglisten-77. des DBV geht als Favoritin in die Partie gegen Dana Danilenko aus Israel (Weltranglistenplatz 316). Anschließend könnte die 26-Jährige im Duell mit der an Nummer acht gesetzten Neslihan Yigit (Weltranglistenplatz 39) Revanche nehmen für die Niederlage, die sie bei den YONEX German Open 2018 im März erlitt. Die Türkin gewann diese Begegnung – die bis dato einzige mit Fabienne Deprez – in zwei Sätzen.  

Ablauf und Ergebnisse
Wie üblich werden bei der Individual-EM die Viertelfinalspiele – und damit die Partien, in denen es um eine Medaille geht – am Freitag ausgetragen. Am Samstag folgen die Halbfinalbegegnungen und am Sonntag die Finalspiele.

Weitere Informationen zur Individual-EM 2018 sind auf der Homepage des europäischen Badminton-Verbandes Badminton Europe Confederation unter www.badmintoneurope.com (Rubrik „Championships“) erhältlich. Alle Ergebnisse finden sich auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „2018 European Championships“).  

Die Teilnehmer des DBV an der Individual-EM:
Herreneinzel  Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen)  Alexander Roovers (1. BV Mülheim)
Dameneinzel     Luise Heim (1. BC Beuel)  Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich)  Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen)
Herrendoppel Jones Jansen/Josche Zurwonne  (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen)  Mark Lamsfuß/Marvin Seidel  
                       (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)  Daniel Benz/Andreas Heinz (beide SV Fun-Ball Dortelweil)
Damendoppel Isabel Herttrich/Carla Nelte  (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath)  Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim)                     Linda Efler/Olga Konon  (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)
Mixed            Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich  (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)  Marvin Seidel/Linda Efler  (1. BC Saarbrücken-                       Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen)

Die Titelverteidiger
Herreneinzel     Rajiv Ouseph (ENG) +++ Dameneinzel Carolina Marin (ESP)
Herrendoppel    Mathias Boe/Carsten Mogensen (DEN)
Damendoppel   Christinna Pedersen/Kamilla Rytter Juhl (DEN)
Mixed               Chris Adcock/Gabrielle Adcock (ENG)

Die vorherigen Austragungsorte der Individual-EM 1968  Bochum, Deutschland 1970  Port Talbot, Wales  1972  Karlskrona, Schweden  1974  Wien, Österreich  1976  Dublin, Irland  1978  Preston, England  1980  Groningen, Niederlande  1982  Böblingen, Deutschland  1984  Preston, England  1986  Uppsala, Schweden 1988  Kristiansand, Norwegen  1990  Moskau, Sowjetunion  1992  Glasgow, Schottland  1994  Den Bosch, Niederlande  1996  Herning, Dänemark  1998  Sofia, Bulgarien  2000  Glasgow, Schottland  2002  Malmö, Schweden  2004  Genf, Schweiz  2006  Den Bosch, Niederlande  2008  Herning, Dänemark  2010  Manchester, England 2012  Karlskrona, Schweden  2014  Kasan, Russland  2016  La Roche-sur-Yon, Frankreich  2017  Kolding, Dänemark
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)


02.04.2018 / 10:30 Uhr
DOSB New Media erwirbt TV-Rechte von ARD und ZDF
Sportdeutschland.TV zeigt ab sofort noch mehr deutsche Top-Veranstaltungen live und jederzeit auf Abruf. Darunter auch Veranstaltungen im Badminton. /   VON DOSB NEW MEDIA | REDAKTION
Möglich macht dies eine Lizenzvereinbarung zwischen der DOSB New Media GmbH, Betreiber von Sportdeutschland.TV, und SportA, Sportrechte-Agentur von ARD und ZDF. Im umfassenden Rechtepaket sind von 26 verschiedenen Sportverbänden mehr als 100 deutsche Meisterschaften, verschiedene Bundesligen und viele weitere nationale Top-Veranstaltungen enthalten. Diese Events zeigt Sportdeutschland.TV exklusiv, ausgenom-men der Berichterstattung von ARD und ZDF. Gültigkeit bis zunächst Ende  2019.
Als Dachmarke fungiert Sportdeutschland.TV. Hinzu kommen weitere sportarten-spezifische Plattformen wie etwa bereits Handball-Deutschland.TV. Damit wird das bestehende Portfolio von Sportdeutschland.TV deutlich ausgebaut und zahlt auf die Strategie der DOSB New Media ein, der digitale Partner Nummer 1 für deutsche Sportverbände zu werden.

Auf diese gute Nachricht hätten die Fans in Sportdeutschland gewartet, sagt Veronika Rücker, Vorstandsvorsitzende des DOSB. "Immer und überall dabei sein bei Bundesligen und Titelkämpfen von 26 olympischen und nicht-olympischen Sportarten! Ob live auf dem Smartphone, dem Tablet oder am PC oder später noch einmal ganz in Ruhe `on demand´ - die Leidenschaft und Power unserer Athletinnen und Athleten, die faszinierende Vielfalt unserer Vereine und Verbände wird über Sportdeutschland.TV sichtbar und erlebbar."

Björn Beinhauer, Geschäftsführer der DOSB New Media GmbH: "Eine solche Vereinbarung ist ein absolutes Novum. Damit bekommen die Verbände eine neue und attraktive Bühne, um sich ihren Fans und auch neuen Zielgruppen zu präsentieren. Athleten, Betreuer und Fans erwarten inzwischen, dass sie ihre Sportart live und on demand verfolgen können. Wir sind überzeugt davon, dass die Übertragung eines Sportevents als Livestream und als Video on demand, besonders auf Ebene der Bundesligen und der Deutschen Meisterschaften, zu einem Standard wird. Gemeinsam mit den Verbänden werden wir daran arbeiten, eine flächendeckende Übertragung umzusetzen."
Zusammen mit den Dritten Programmen der ARD werden ARD und ZDF wie gewohnt auch weiterhin eine Vielzahl nationaler Events in ihren Programmen live oder in Form von Highlights verwerten, sodass sich die Verbände und Fans auf eine umfangreiche Berichterstattung über verschiedene Kanäle freuen können.
Die Sublizenzierung umfasst die Veranstaltungen von folgenden Sportverbänden:
u.a. mit Deutscher Badmintonverband e.V . Unternehmen hinter der Brand Sportdeutschland.TV und Handball-Deutschland.TV, wurde im Jahr 2011 vom DOSB, dem Spitzenverband des Deutschen Sports mit Sitz in Frankfurt am Main, gegründet. Sie hat das Ziel und den Auftrag, innovative Onlineanwendungen für den deutschen Sport zu entwickeln. Im Mittelpunkt der Unternehmenstätigkeit steht die Übertragung von Sportveranstaltungen auf den eigenen Online-Sportsendern Sportdeutschland.TV und Handball-Deutschland.TV. Seit Mitte 2015 gehört das Unternehmen mehrheitlich zur ProSiebenSat.1-Mediengruppe. Geleitet wird die DOSB New Media GmbH von den Geschäftsführern Björn Beinhauer und  Michael Gerhäußer. Unternehmensstandort Unternehmensstandort ist Unterföhring bei München.


26.03.2018 / 19:25 Uhr
Bischmisheim und Beuel direkt für das  Final-Four um den DM-Titel qualifiziert

Mit 18 Siegen in 18 Begegnungen hat sich der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim (BadmintonLandesverband Saarland) als souveräner Tabellenerster nach Beendigung der Punktspielrunde 2017/2018 in der 1. Bundesliga direkt für das Final-Four um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2018 qualifiziert. Der siebenmalige Titelträger aus dem Saarland entschied am Sonntag (25. März) auch seine abschließende Partie – auswärts gegen den 1. BV Mülheim (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) – für sich (5:2) und führt damit die Tabelle mit 41 Gewinnpunkten vor dem 1. BC Beuel (ebenfalls Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen; 33 Punkte) an.  

Als Zweitplatzierte lösten auch die Bonner bereits das Ticket für das Finalturnier. Dieses wird am 5. und 6. Mai in Saarbrücken ausgetragen, nachdem der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim im Zuge des Bewerbungsverfahrens um die Ausrichtung der Veranstaltung vom Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) den Zuschlag erhalten hatte.  

Die beiden anderen Teilnehmer am Final-Four werden im Rahmen von Play-off-Viertelfinalspielen ermittelt. Darin treffen der Tabellendritte 1. BV Mülheim (31 Punkte; 77:49 Spiele) auf den sechstplatzierten Titelverteidiger TV Refrath (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen; 25 Punkte) und der Tabellenvierte SC Union Lüdinghausen (ebenfalls Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen; 31 Punkte; 75:51 Spiele) auf den Tabellenfünften TSV Trittau (BadmintonLandesverband Hamburg; 29 Punkte).  

Ausgetragen wird jeweils eine Begegnung, wobei die in der Schlusstabelle der Punktspielrunde jeweils höher platzierte Mannschaft Heimrecht hat. Somit fungieren der 1. BV Mülheim und der SC Union Lüdinghausen als Gastgeber der Partien um den Einzug ins Final-Four. Die entsprechenden Termine und Zeiten werden in Kürze auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „Bundesligen 2017/18“) bekannt gegeben. Dort finden sich auch alle Ergebnisse der Punktspielrunde 2017/2018.

Neuhausen steigt ab, Freystadt bestreitet Aufstiegsrunde

Den Gang zurück in die 2. Bundesliga – in dem Fall in die Süd-Staffel – muss der TSV Neuhausen-Nymphenburg (Badminton-Landesverband Bayern; 6 Punkte) antreten. Das Team aus München belegt in der Abschlusstabelle der Punktspielrunde den zehnten und damit letzten Rang, was gleichbedeutend mit dem direkten Abstieg ist.

Der TSV Freystadt (ebenfalls Badminton-Landesverband Bayern; 11 Punkte) ist als Tabellenneunter gefordert, um den Verbleib im Badminton-Oberhaus zu spielen: Die Mannschaft aus der Oberpfalz bestreitet am 14. und 15. April in Goldbach eine sogenannte Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga. Gegner darin sind die Meister der 2. Bundesliga Nord und Süd bzw. – sofern diese nicht teilnahmeberechtigt sind, weil z. B. schon ihr erstes Team in der 1. Bundesliga aufschlägt und sie somit nicht aufsteigen dürften, oder diese auf die Teilnahme verzichten – nachfolgend platzierte Mannschaften.  

Gemäß der Abschlusstabellen der beiden zweithöchsten deutschen Spielklassen haben Blau-Weiss Wittorf (Badminton-Landesverband Schleswig-Holstein; 38 Punkte) als Meister der 2. Bundesliga Nord und Liga-Debütant TV Marktheidenfeld (Badminton-Landesverband Bayern; 30 Punkte) als Zweitplatzierter der 2. Bundesliga Süd die Möglichkeit, die Aufstiegsrunde zu bestreiten. Den Titel holte auch in der 2. Bundesliga Süd der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim (41 Punkte).  

Die Ausrichtung der Aufstiegsrunde war ebenfalls seitens des DBV ausgeschrieben worden. Die Organisation der Veranstaltung übernehmen wie 2017 gemeinsam der TV Goldbach und der BVG Goldbach/Laufach.
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)

15.03.2018 / 22:55 Uhr
Produktiver Austausch beim 2. „DBV-Wissenschaftstag“  
Nach  der  erfolgreichen  Premiere  im März  2017 veranstaltete der Deutsche  Badminton-Verband (DBV) zwölf Monate später – eingebettet
in die YONEX German Open Badminton Championships in Mülheim an der Ruhr (6. bis 11. März) – seinen 2. „DBV-Wissenschaftstag“.  
„Der Tag war geprägt von einem sehr produktiven und intensiven Austausch zu den verschiedenen Themenschwerpunkten, die wir derzeit im DBV angehen . Dies gilt es jetzt mit der gleichen Qualität fortzuführen und  auszubauen“, zeigte sich Hannes Käsbauer, der Bundestrainer
Wissenschaft/Bildung und Wissenschaftliche Koordinator im DBV,  mit der Neuauflage der Veranstaltung  zufrieden. Der 31-Jährige, auf dessen Initiative  hin der „DBV-Wissenschaftstag“  im Vorjahr erstmalig umgesetzt worden war, ergänzte: „Wir sind sehr froh und dankbar, unsere Partner zu den unterschiedlichen Aufgaben mit dem Ziel ‚Weltspitze‘ an unserer Seite zu haben.“

Neben  Angehörigen des  DBV-Trainerteams sowie  DBV-Sportdirektor  Martin  Kranitz nahmen Dr. Sven Pieper und Prof. Dr. Hanno Felder als Vertreter der beiden Olympiastützpunkte (Rhein-Ruhr und Rheinland-Pfalz/Saarland), denen die Bundesstützpunkte des DBV (Mülheim an der Ruhr und
Saarbrücken)  angegliedert sind,  Dr. David Fischer-Eisentraut  vom  Institut  für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) mit Sitz in Leipzig, Un
iv.-Prof. Dr. med. Tim Meyer vom Institut für Sport und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes in Saarbrücken sowie Dr. Thorben Hülsdünker
vom  Institut  für  Bewegungs-  und  Neurowissenschaft  der Deutschen  Sporthochschule  Köln  am  2. „DBV-Wissenschaftstag“ teil.  
Der DBV kooperiert bereits seit mehreren Jahren mit wissenschaftlichen Institutionen wie dem IAT, verschiedenen  Universitäten bzw. Hochschulen  sowie den  Olympiastützpunkten  Rhein-Ruhr und Rheinland-Pfalz/Saarland. Im Rahmen des  „DBV-Wissenschaftstags“  stehen der inhaltliche
Austausch zu den Themen, die im DBV in Bezug auf die Partner aktuell eine Rolle spielen bzw. in dem olympischen Spitzenverband in der jünge
ren Vergangenheit von besonderer Bedeutung waren, im Vordergrund. Dabei geht es jeweils auch um die Umsetzung der bestehenden Ergebnisse in der Trainingspraxis sowie um mögliche zukünftige Projekte.  
2018  lag  der  Schwerpunkt  auf  Projekten und  bevorstehenden Themen im Bereich der Trainierbarkeit  visueller Wahrnehmung im Nachwuchs-bereich, jüngsten  Entwicklungen im  Projekt  „Regenerationsmanagement im Spitzensport (REGman)  –  einem gemeinsamen Projekt der Universität des Saarlandes um Univ.-Prof. Dr. med. Tim Meyer, der Ruhr-Universität Bochum und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – bezogen auf die Sportart Badminton, aktuellen Themen in der Zusammenarbeit des DBV mit dem IAT und den Olympiastützpunkten sowie auf dem Umgang mit Le
istungsdiagnostiken. „Der  größte  Mehrwert  liegt  aus  meiner  Sicht  darin, dass  beim  DBV-Wissenschaftstag  nicht  allein Wissenschaftler  zusammenkommen,  sondern  wir auch den aktiven, praktischen  Austausch  mit unseren  Trainern  herstellen”, so Hannes  Käsbauer.
Die  bei  der  Veranstaltung  gewonnenen Erkenntnisse werden jeweils in den Nachwuchsleistungssport der Badminton-Landesverbände und der  Vereine  sowie  in  die  Traineraus-  und  -fortbildung  transferiert,  um den Badmintonsport  in Deutschland schon an der Basis bestmöglich weiterzu
entwickeln.  
Claudia Pauli (Pressespecherin im DBV)

11.03.2018 / 21:15 Uhr
Die „Spieler des Jahres 2017“ stehen fest
Vom Fachmagazin BADMINTON SPORT in Zusammenarbeit mit dem DBV veranstaltete Wahl wurde ausgeweitet +++
„Club der Deutschen Meister und der Freunde des Badmintonsports“ stiftete die Siegerpreise
Die „Spieler des Jahres 2017“ im Badminton stehen fest. Nachdem bei den vorangegangenen zehn Auflagen  der  vom  Fachmagazin  BADMINTON  SPORT  in  Zusammenarbeit  mit  dem  Deutschen Badminton-Verband  (DBV)  veranstalteten  Publikumswahl  zum/zur  „Spieler/in  des  Jahres“  jeweils einzig der bzw. die Beste im Erwachsenenbereich (O19) ermittelt wurde, standen diesmal auch in den  Kategorien  „U19“  (Jugend),  „O35“  (Altersklassen)  und  „Para-Badminton“  Asse  des  DBV  zur Wahl. In jeder Kategorie waren seitens der Verantwortlichen im DBV drei Herren und drei Damen nominiert worden, die im Jahr 2017 herausragende Erfolge erzielt hatten.  
Bei  den  Erwachsenen  durfte  sich  Fabian  Roth  (1.  BC Saarbrücken-Bischmisheim),  der  Deutsche Meister von  2017  im  Herreneinzel,  erstmalig  über  den  Titel  „Spieler  des  Jahres“  freuen.  Der  22-Jährige erhielt 61,8 % der abgegebenen Stimmen. Im Damenbereich siegte wie im Jahr zuvor Carla Nelte (TV Refrath; 47,1 %). Die Olympiateilnehmerin  von Rio 2016 holte 2017 im Damendoppel und im Mixed DM-Gold.
Fabian Roth wurde am Finaltag der YONEX German Open  Badminton Championships 2018 (6. bis 11.  März  in  Mülheim  an  der  Ruhr)  von  Dietrich  Heppner,  dem  Vizepräsidenten  Leistungssport  im DBV,  und  Dr.  Claudia  Pauli,  DBV-Pressesprecherin  so wie  Chefredakteurin  von  BADMINTON
SPORT, für seinen Wahlerfolg geehrt. Auch Carla Nelte sollte vor Beginn der Endspiele bei den 61. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland ausgezeichnet werden, sie musste ihre Teilnahme an der Ehrung jedoch aus familiären Gründen kurzfristig absagen.  
Carla Nelte sowie die Gewinner in den anderen Kategorien erfahren ihre Gratulation bei nationalen Top-Turnieren/-Veranstaltungen in den kommenden Wochen. Alle Siegerpreise – Pokale aus Glas – stiftete der „Club der Deutschen Meister und der Freunde des Badmintonsports“.

Bei  den  Jugendlichen  setzten  sich  Lukas  Resch  (1.  BC  Beuel;  44,9  %)  und  Miranda Wilson (SG Schorndorf; 57,8 %) gegen die Konkurrenz
durch. Im Altersklassenbereich dürfen sich Felix Hoffmann (84,4 %) und Tanja Eberl (beide TSV Neubiberg/Ottobrunn; 38,9  %)  mit  dem  besonderen  Titel  schmücken  und  bei den  Para-Badminton-Spielern siegten  Katrin  Seibert  (1.  BC  Dortmund;  40,2  %)  und   Thomas  Wandschneider  (RSG
Langenhagen; 42,3 %).  

Die Wahl-Gewinner/innen im Überblick SPIELERIN DES JAHRES (O19 = Aktive/Erwachsene) Carla Nelte (TV Refrath, Jg. 1990)
Kleine Auswahl der größten Erfolge im Jahr 2017:
-  Einzug ins Halbfinale bei den YONEX German Open im Damendoppel
-  Deutsche Meisterin im Damendoppel und im Mixed
Zitate/Begründungen von Fans, die sich an der Wahl
beteiligt haben („Mini-Auswahl“): „Vorbild auch neben dem Feld“ „seit Jahren sehr erfolgreich, sympathische, engagierte Spielerin“
SPIELER DES JAHRES (O19 = Aktive/Erwachsene)

Fabian Roth (TV Refrath*/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim**, Jg. 1995)
Kleine Auswahl der größten Erfolge im Jahr 2017: -  Einzug ins Viertelfinale bei der Individual-EM   - Deutscher Meister im Herreneinzel
Zitate/Begründungen von Fans, die sich an der Wahl beteiligt haben („Mini-Auswahl“): „aufgrund seines starken Comebacks und Ehrgeizes“
„Ein tolles Vorbild für unsere heutige Jugend. Ein sympathischer, disziplinierter und talentierter Spieler, der stets fair erscheint.“
*:   bis einschließlich der Saison 2016/2017
**: in der Saison 2017/2018

SPIELERIN DES JAHRES (U19 = Jugend)
Miranda Wilson (SG Schorndorf, Jg. 2000)
Kleine Auswahl der größten Erfolge im Jahr 2017: - Gewinnerin bei Jugendturnieren in Schweden, Rumänien und Irland im Dameneinzel (2 x)
und im Mixed (1 x)
- Deutsche Vizemeisterin im Damendoppel U19 und im Mädcheneinzel U17
Zitate/Begründungen von Fans, die sich an der Wahl beteiligt haben („Mini-Auswahl“): „Sie hat für mich und viele meiner Freunde eine gewisse Vorbildfunktion. Sie ist das Aushängeschild unseres Bundeslandes.“ „Ihre Leistungsbereitschaft, Motivation und mentale Stärke suchen ihresgleichen. Sie ist ein großes Vorbild für viele Jugendspieler.“

SPIELER DES JAHRES (U19 = Jugend)
Lukas Resch (1. BC Beuel, Jg. 2000) Kleine Auswahl der größten Erfolge im Jahr 2017: - Gewinner bei Jugendturnieren in Schweden und Irland im Mixed  
- Deutscher Meister im Jungeneinzel U17 und im Jungendoppel U17
Zitate von Fans, die sich an der Wahl beteiligt haben („Mini-Auswahl“): „weil er national und international für mich der Aufsteiger des Jahres ist“ „motiviert, erfolgsorientiert, aber immer fair und sympathisch“

SPIELERIN DES JAHRES (O35 = Altersklassen) Tanja Eberl (TSV Neubiberg/Ottobrunn, Jg. 1966)  
Kleine Auswahl der größten Erfolge im Jahr 2017: Vizeweltmeisterin im Dameneinzel O50 und im Damendoppel O45
- Deutsche Meisterin im Dameneinzel O50 und im Mixed O50
Zitate von Fans, die sich an der Wahl beteiligt haben („Mini-Auswahl“): „Tanja Eberl zeigte in der vergangenen Saison nicht nur überragende Leistungen, sondern ist mit einer solchen Leidenschaft und Begeisterung dabei, dass ihre Motivation sowohl die Zuschauer als auch die Mitspieler mitreißt.“ „nicht nur Spielerin, sondern auch super Trainerin und in der Jugendarbeit tätig“

SPIELER DES JAHRES (O35 = Altersklassen)
Felix Hoffmann (TSV Neubiberg/Ottobrunn, Jg. 1981)
Kleine Auswahl der größten Erfolge im Jahr 2017: - Vizeweltmeister im Mixed O35, WM-Dritter im Herreneinzel O35
- Deutscher Meister im Mixed O35 und DM-Dritter im  Herrendoppel O35
Zitate von Fans, die sich an der Wahl beteiligt haben („Mini-Auswahl“):
„Felix ist einfach ein toller und sympathischer Typ , der Badminton rund um die Uhr lebt.“ „Ein hervorragender Spieler – aber was für mich wichtiger ist, sind seine Loyalität sowie sein Mannschaftsgeist. Seine Trainerfähigkeiten sind exzellent und er ist einer der wenigen, der tatsächlich immer noch für Werte steht, wie z.B. Höflichkeit im Umgang mit Gewinnern aber auch Verlierern sowie eine absolute Zuverlässigkeit.“  
SPIELERIN DES JAHRES (Para-Badminton)
Katrin Seibert (1. BC Dortmund, Stehende, Jg. 1970)
Kleine Auswahl der größten Erfolge im Jahr 2017: -  WM-Dritte im Mixed SL3-SU5
-     Gewinnerin bei den Irish International im Dameneinzel SL4-SU5 und den Spanish International im Damendoppel SL3-SU5
Zitate von Fans, die sich an der Wahl beteiligt haben („Mini-Auswahl“): „Verdient haben es wohl alle, aber ich finde, sie besonders!“
„international sehr erfolgreich“

SPIELER DES JAHRES (Para-Badminton)
Thomas Wandschneider (RSG Langenhagen, Rollstuhl, Jg. 1963) Kleine Auswahl der größten Erfolge im Jahr 2017:
-  WM-Dritter im Herreneinzel WH1 -  Einzug ins Finale bei den Irish International im Herrendoppel WH1-2
Zitate von Fans, die sich an der Wahl beteiligt haben („Mini-Auswahl“): „weil er seit mehr als zehn Jahren der erfolgreichste deutsche Para-Badminton-Spieler ist“  „einziger europäischer Rolli-Medaillengewinner bei der letzten WM“
Claudia Pauli

10.03.2018 / 23:00 Uhr
YONEX German Open 2018 vom 06.03.2018 bis 11.03.2018 in Mülheim an der Ruhr

               DREI TITELVERTEIDIGER  STEHEN IM HALBFINALE –  SUPERSTAR LIN DAN AUSGESCHIEDEN


Bei den mit 150.000,- US-Dollar dotierten YONEX German Open Badminton Championships in Mülheim an der Ruhr (2018 vom 6. bis zum 11. März) haben noch Spieler aus zehn Nationen – darunter aus zwei europäischen – die Chance auf den Titelgewinn.  

Ins Halbfinale der 61. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland zogen am vierten Veranstaltungstag (9. März) Athleten aus Japan (5 x), China (4 x), Indonesien, Korea, Malaysia (je 2 x), Bulgarien, Dänemark, Hongkong, Taiwan und Thailand (je 1 x) ein. In allen Disziplinen werden die Vorschlussrundenpartien am Samstag (10. März) ausgetragen. Veranstaltungsbeginn ist um 14.00 Uhr.  

Mit dabei sind u. a. noch der Titelverteidiger im Herreneinzel, die Vorjahressiegerin im Dameneinzel und die letztjährigen Gewinnerinnen im Damendoppel. In zwei Halbfinalbegegnungen stehen sich Landsleute gegenüber.  

Als erfolgreichste Lokalmatadore waren Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC SaarbrückenBischmisheim/TV Refrath; Weltranglistenplatz 34) im Damendoppel und Raphael Beck (TV Refrath) mit seinem irischen Spielpartner Sam Magee im Herrendoppel (ohne Weltranglistenplatz) im Achtelfinale ausgeschieden. Auch Superstar Lin Dan (China; Weltranglistenplatz 7; Setzplatz 2) hat 2018 keine Möglichkeit mehr, sich bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten Turnier den Titel zu sichern. Der zweimalige Olympiasieger, fünfmalige Weltmeister und fünfmalige YONEX German Open-Champion im Herreneinzel scheiterte im Viertelfinale.    

Herreneinzel
In dieser Disziplin trifft im Halbfinale Chou Tien Chen (Taiwan; Weltranglistenplatz 8; Setzplatz 4), der YONEX German Open-Gewinner von 2017, auf den ungesetzten Japaner Kenta Nishimito. Die zweite Vorschlussrundenpartie bestreiten Shi Yuqi (China; Weltranglistenplatz 6; Setzplatz 3) und Ng Ka Long Angus aus Hongkong (Weltranglistenplatz 9; Setzplatz 6). Letzterer hatte in der Runde der besten acht Herren mit 21:16, 22:20 gegenüber Lin Dan die Oberhand behalten.  

Dameneinzel
Bei den Damen stehen sich im Halbfinale zum einen die an Nummer eins gesetzte Titelverteidigerin Akane Yamaguchi (Japan; Weltranglistenplatz 2) und deren Nationalmannschaftskollegin Nozomi Okuhara (Japan; Weltranglistenplatz 7; Setzplatz 3) – ihres Zeichens die amtierende Weltmeisterin – gegenüber. Im zweiten Vorschlussrundenduell messen sich die Chinesin Chen Yufei (Weltranglistenplatz 8; Setzplatz 4) und Nitchaon Jindapol aus Thailand (Weltranglistenplatz 12; Setzplatz 6).  

Herrendoppel
Im Herrendoppel kommt es einerseits zu einem rein indonesischen Halbfinalspiel zwischen Fajar Alfian/Muhammad Rian Ardianto (Weltranglistenplatz 12; Setzplatz 7) und Mohammad Ahsan/Hendra Setiawan (Weltranglistenplatz 171). Die andere Vorschlussrundenpartie bestreiten Takuto Inoue/Yuki Kaneko (Japan; Weltranglistenplatz 9; Setzplatz 6) und Goh V Shem/Tan Wee Kiong (Malaysia; Weltranglistenplatz 15). Mohammad Ahsan/Hendra Setiawan hatten im Achtelfinale die Titelverteidiger Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen (Dänemark; Weltranglistenplatz 11; Setzplatz 5) und in Runde eins die Olympiadritten von Rio 2016, Marcus Ellis/Chris Langridge (England; Weltranglistenplatz 26), aus dem Turnier geworfen.  

Damendoppel}
Im Damendoppel spielen Chang Ye Na/Kim Hye Rin (Korea; Setzplatz 7) gegen Huang Dongping/Yu Zheng (China) sowie die Vorjahressiegerinnen Yuki Fukushima/Sayaka Hirota (Japan; Weltranglistenplatz 4; Setzplatz 3) gegen die bulgarischen Schwestern Gabriela und Stefani Stoeva (Weltranglistenplatz 15) um den Einzug ins Finale. Chang Ye Na/Kim Hye Rin, die – wie Huang Dongping/Yu Zheng – erst seit kurzer Zeit eine Doppelpaarung bilden, bezwangen in ihrem Viertelfinalmatch die topgesetzten Weltranglistenersten, Chen Qingchen/Jia Yifan aus China, mit 21:19, 21:13.

Mixed
Im Mixedwettbewerb erreichten in der oberen Hälfte des Tableaus Niclas Nohr/Sara Thygesen (Dänemark; Weltranglistenplatz 55) und He Jiting/Du Yue (China; Weltranglistenplatz 22) die Runde der besten vier Duos. In der unteren Hälfte stehen sich im Halbfinale Goh Soon Huat/Lai Shevon Jemie (Malaysia; Weltranglistenplatz 10; Setzplatz 3) und Choi Solgyu/Chae Yoo Jung (Korea; Weltranglistenplatz 12; Setzplatz 8) gegenüber.  

Die Halbfinalbegegnungen im Überblick
Herreneinzel: Chou Tien Chen  (Taiwan; Setzplatz 4; Titelverteidiger)  -  Kenta Nishimoto  (Japan)
Herreneinzel: Shi Yuqi  (China; Setzplatz 3)  -   Ng Ka Long Angus  (Hongkong; Setzplatz 6)

Dameneinzel: Akane Yamaguchi  (Japan; Setzplatz 1; Titelverteidigerin) –   Nozomi Okuhara  (Japan; Setzplatz 3)
Dameneinzel: Chen Yufei  (China; Setzplatz 4) –   Nitchaon Jindapol  (Thailand; Setzplatz 6)

Herrendoppel: Fajar Alfian/ Muhammad Rian Ardianto  (Indonesien; Setzplatz 7) –   Mohammad Ahsan/ Hendra Setiawan  (Indonesien)
Herrendoppel: Takuto Inoue/Yuki Kaneko  (Japan; Setzplatz 6) –   Goh V Shem/Tan Wee Kiong  (Malaysia)

Damendoppel: Chang Ye Na/Kim Hye Rin (Korea; Setzplatz 7) –   Huang Dongping/Yu Zheng  (China)
Damendoppel: Yuki Fukushima/Sayaka Hirota  (Japan; Setzplatz 3; Titelverteidigerinnen) –   Gabriela Stoeva/Stefani Stoeva  (Bulgarien)    

Mixed: He Jiting/Du Yue  (China) –   Niclas Nohr/Sara Thygesen  (Dänemark)
Mixed: Goh Soon Huat/ Lai Shevon Jemie  (Malaysia; Setzplatz 3) –   Choi Solgyu/ Chae Yoo Jung  (Korea; Setzplatz 8)
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

08.03.2018 / 17:15 Uhr
YONEX German Open 2018 vom 06.03.2018 bis 11.03.2018 in Mülheim an der Ruhr

               ISABEL HERTTRICH/CARLA NELTE  UND RAPHAEL BECK/SAM MAGEE SPIELEN UM DEN EINZUG INS VIERTELFINALE


Bei den stark besetzten YONEX German Open Badminton Championships 2018 (6. bis 11. März in Mülheim an der Ruhr) stehen Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath) im Achtelfinale des Damendoppelwettbewerbs. In ihrem Auftaktmatch setzten sich die Deutschen Meisterinnen am Mittwoch (7. März) mit 22:20, 21:14 gegen die Niederländerinnen Selena Piek/Cheryl Seinen (Weltranglistenplatz 51) durch.  

Neben den Weltranglisten-30. hat aus deutscher Sicht zudem Raphael Beck die Chance, bei den 61. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland ins Viertelfinale einzuziehen. Einen Tag nach seinem 26. Geburtstag bezwang der frühere Nationalspieler an der Seite des Iren Sam Magee (beide TV Refrath) das englische Herrendoppel Peter Briggs/Tom Wolfenden (beide Paarungen ohne Weltranglistenplatz) mit 21:19, 18:21, 21:17.  

„Auf dem Papier war das ein ausgeglichenes Match. Wir haben in den vergangenen Wochen sehr gut gespielt und dies heute bestätigt. Wir freuen uns auf die kommenden Aufgaben“, meinte die 27 Jahre alte Carla Nelte. Ihre zwei Jahre jüngere Doppelpartnerin Isabel Herttrich ergänzte: „Sie haben es uns im zweiten Satz relativ leicht gemacht, indem sie viele leichte Fehler gemacht haben.“

In der Runde der besten 16 Damendoppel treffen Isabel Herttrich/Carla Nelte am Donnerstag (8. März; 16.10 Uhr) – im „Match of the Day“ – auf die an Nummer sieben gesetzten Koreanerinnen Chang Ye Na/Kim Hye Rin, die erst seit kurzer Zeit eine Spielpaarung bilden. Entsprechend bedeutet diese Begegnung eine Premiere.  
Wir sind ohne Druck, ohne Erwartungen in das Spiel gegangen und es hat großen Spaß gemacht. Das Spiel war anstrengend, aber ich bin froh, dass wir gewonnen haben“, sagte Raphael Beck. Nächste Gegner der deutsch-irischen Kombination sind am Donnerstag (ebenfalls 16.10 Uhr) die an Position sieben notierten Indonesier Fajar Alfian/Muhammad Rian Ardianto (gleichsam ohne Weltranglistenplatz).

Turnieraus in zwei Sätzen

Luise Heim (1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 56), die sich bei dem mit 150.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 300“ über eine erfolgreiche Qualifikation einen Startplatz im Hauptfeld des Dameneinzelwettbewerbs erkämpft hatte, verlor derweil in der ersten Runde mit 16:21, 13:21 gegen die japanische Weltranglisten-21. Saena Kawakami.  

„Ich kann mir nichts vorwerfen, ich habe alles gegeben“, zog die 21-Jährige ein Fazit in Bezug auf das erste Aufeinandertreffen mit Saena Kawakami in ihrer Karriere. Die Deutsche Meisterin blickte zugleich optimistisch in die Zukunft: „Ich sehe bei mir eine positive Entwicklung. Ich habe das Gefühl, es geht Schritt für Schritt weiter.“ Angesprochen auf ihre mittel- und langfristigen Ziele meinte Luise Heim: „Ich möchte als Sportlerin Badminton populärer machen, damit die Leute sich für den Sport begeistern können.“  

Die Deutschen Meister im Herrendoppel, Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 34), unterlagen zu Beginn des Hauptturniers Han Chengkai/Zhou Haodong aus China (Weltranglistenplatz 43) mit 15:21, 17:21.  

„Es waren oft Kleinigkeiten, bei denen wir Fehler gemacht haben. Im Vergleich zu vor zwei Wochen in der Schweiz haben wir aber eine bessere Leistung gebracht. Wir sind für nächste Woche, für die All England, gut drauf“, sah Jones Jansen sich und seinen Doppelpartner im Aufwärtstrend. Josche Zurwonne fügte hinzu: „Die Situation des Aufschlags ist elementar. Die Chinesen haben es bei der Anwendung der neuen Regel besser gemacht als wir.“ Der Badminton-Weltverband BWF testet derzeit – und noch über mehrere Monate – eine neue Aufschlagregel. Bei den YONEX German Open kommt diese erstmalig zur Anwendung.    

Auch Lisa Kaminski/Hannah Pohl (beide 1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 103) zollten ihren Gegnern für deren Leistung Anerkennung: „Sie waren auf jeden Fall besser als wir. Wir haben versucht, unser Bestes zu geben“, sagte Lisa Kaminski nach der 10:21, 11:21-Niederlage in Runde eins des Damendoppelwettbewerbs gegen die Däninnen Maiken Fruergaard/Sara Thygesen (Weltranglistenplatz 32). Das Duo aus Bonn war von der Reserveliste direkt ins Hauptfeld gerückt, der „Umweg“ über die Qualifikation entfiel für die 27 und 23 Jahre alten Rheinländerinnen. „Es ist immer schön, hier zu spielen“, so Lisa Kaminski.

Ebenfalls nach einem Match ausgeschieden sind Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim). Für die Weltranglisten-39. erwies sich bei den YONEX German Open das taiwanesische Herrendoppel Liao Min Chun/Su Ching Heng (Weltranglistenplatz 17) als zu stark (17:21, 17:21).  

„Der Frust über die Niederlage ist sehr groß. Wir sind sehr enttäuscht. Wir haben im zweiten Satz 15:13 geführt, dann leichte Fehler gemacht. Das hätte einfach nicht passieren dürfen“, analysierte Marvin Seidel. Sein ein Jahr älterer Doppelpartner meinte: „Ich würde sagen, wir haben bei unserem Spiel 70 % erreicht, das war leider zu wenig. Ich spiele immer wieder gern hier in Mülheim, wollte auch mehr und weiterkommen. Es hat aber leider nicht gereicht. Nächstes Jahr greifen wir wieder an – und dann machen wir es besser!“

Ergebnisse und weitere Informationen
Alle Ergebnisse der YONEX German Open 2018 sowie die Spielansetzungen sind im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „YONEX German Open 2018“) erhältlich. Die Veranstaltungswebseite findet sich unter www.german-open-badminton.de. Als Haupt- und Titelsponsor der Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland fungiert in diesem Jahr zum 32. Mal in Folge die Firma YONEX.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

08.03.2018 / 16:47 Uhr
YONEX German Open 2018 vom 06.03.2018 bis 11.03.2018 in Mülheim an der Ruhr

               LUISE HEIM SICHERT SICH  STARTPLATZ IM HAUPTFELD


Bei den YONEX German Open Badminton Championships 2018 (6. bis 11. März in Mülheim an der Ruhr) haben die beiden Nachwuchs-Mixed des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) den Einzug ins Achtelfinale verpasst.  

Im letzten Spiel des ersten Veranstaltungstages unterlagen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 19) am Dienstagabend (6. März) den topgesetzten Weltranglistenfünften Tang Chun Man/Tse Ying Suet aus Hongkong trotz einer starken Vorstellung letztlich mit 21:19, 10:21, 18:21.  

„Mark und Isabel haben ihre gute Leistung von den Swiss Open bestätigt“, lobe Detlef Poste, ChefBundestrainer des DBV, die 23 und 25 Jahre alten Zukunftshoffnungen für ihren Auftritt in der ersten Runde. Bei den YONEX Swiss Open in Basel/Schweiz (20. bis 25. Februar), die im internationalen Turniersystem wie die YONEX German Open der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 300“ angehören, durften Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich vor rund anderthalb Wochen den Titelgewinn im Gemischten Doppel bejubeln.  

Kurz zuvor mussten sich in Mülheim an der Ruhr bereits Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 25) zum Auftakt – wie bei den YONEX Swiss Open im Viertelfinale – Marcus Ellis/Lauren Smith (Weltranglistenplatz 36) geschlagen geben. Nachdem die Engländer das vorangegangene Duell mit 21:15, 21:14 für sich entschieden hatten, gewannen sie diesmal mit 21:17, 21:5.  

"An der Abstimmung untereinander lag es auf jeden Fall nicht. Es war ähnlich wie in der Schweiz. Die Lösungen, die Ellis/Smith spielen, sind immer sehr unkonventionell, und damit kommen wir überhaupt nicht klar“, meinte Marvin Seidel.

Ticket für das Hauptturnier erspielt
Luise Heim (1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 56) erkämpfte sich derweil über eine erfolgreiche Qualifikation das Ticket für das Hauptturnier. Die Deutsche Meisterin im Dameneinzel setzte sich in ihrem Auftaktmatch im Rahmen der 61. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland mit 21:17, 23:21 gegen Chloe Birch (Weltranglistenplatz 64) durch. Im bis dato einzigen Aufeinandertreffen – ausgetragen vor nahezu exakt fünf Jahren bei einem Jugendturnier – hatte die Engländerin in zwei Sätzen die Oberhand behalten.

„Ich hatte wegen der neuen Regelung ein Problem mit meinen Aufschlägen. Ich habe an meinem Aufschlag gar nichts geändert, weil ich bei meiner Größe immer auf der sicheren Seite bin. Trotzdem habe ich unglaublich viele Aufschläge abgepfiffen bekommen. Im zweiten Satz habe ich einen Punkt gemacht, wenn sie Aufschlag hatte, und umgekehrt. Ich bin froh darüber, dass es am Ende gereicht hat und ich den dritten Satz vermeiden konnte“, sagte die 21-Jährige. Der Badminton-Weltverband BWF testet derzeit – und noch über mehrere Monate – eine neue Aufschlagregel. Bei den YONEX German Open kommt diese erstmalig zur Anwendung.    

Erste Kontrahentin von Luise Heim im Hauptfeld ist die japanische Weltranglisten-21. Saena Kawakami. Diese Begegnung bedeutet eine Premiere.  

Niederlagen in der Qualifikation

Die DM-Dritte Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich; Weltranglistenplatz 63) hingegen verpasste den Einzug ins Hauptturnier. Die 26-Jährige unterlag in der Qualifikation nach einer Spielzeit von 32 Minuten Neslihan Yigit (Türkei; Weltranglistenplatz 47) mit 13:21, 18:21. „Ich habe mich von Anfang an nicht so wohl gefühlt, ich war ein bisschen kraftlos und müde. Ich kam zudem mit den langsamen Bällen nicht so klar“, so Fabienne Deprez.  

Auch Lokalmatador Alexander Roovers (1. BV Mülheim; Weltranglistenplatz 111) sowie David Peng (SV Fun-Ball Dortelweil; Weltranglistenplatz 267) mussten sich in der Qualifikation geschlagen geben. Während der 30 Jahre alte DM-Dritte im Herreneinzel darin gegen den Chinesen Zhao Junpeng mit 21:18, 15:21, 15:21 verlor, scheiterte David Peng unglücklich mit 21:18, 23:25, 17:21 an Wolfgang Gnedt (Österreich; Weltranglistenplatz 225). Dabei vergab der 21-Jährige insgesamt neun Matchbälle.

„Ich habe gut ins Spiel reingefunden und war gut zu Fuß. Ein bisschen schade ist, dass ich im Verlauf des Spiels müde wurde. Ich bin ein bisschen erkältet und hatte zudem in den vergangenen Tagen ein strammes Programm. Da bei meinem Gegner das Tempo und die Qualität der Schläge sehr hoch sind, musste ich immer sehen, dass ich selbst im Angriff bin. Anfang des dritten Satzes hat er ‚hochgeschaltet‘. Das hat er im ersten Satz auch probiert, aber da konnte ich gegenhalten. Ich wusste, dass es schwierig wird“, fasste Alexander Roovers zusammen.

Das Mixed Jones Jansen/Carla Nelte (1. BC Wipperfeld/TV Refrath; Weltranglistenplatz 217) musste bei seinem zweiten gemeinsamen Turnier als Gemischtes Doppel ebenfalls gleich zu Turnierbeginn eine Niederlage hinnehmen. Eine Woche, nachdem das Duo bei den YONEX Swiss Open das
Halbfinale erreicht hatte, unterlag es in Mülheim an der Ruhr mit 19:21, 21:16, 15:21 den Franzosen Thom Gicquel/Delphine Delrue (Weltranglistenplatz 68).  

„Direkt nach dem Spiel ist es erst einmal frustrierend. Von der Leistung her war das alles andere als unser bestes Spiel. Die neue Aufschlagregel hat uns auch einen Tick verunsichert. Das galt aber für alle vier, wir haben es nur schlechter hinbekommen als sie. Taktisch war das Spiel auch keine Meisterleistung von uns“, meinte Carla Nelte selbstkritisch. Jones Jansen ergänzte: „Ich war total mit dem Aufschlag beschäftigt und bin danach gar nicht mehr ins Spiel gekommen.“  

Start ins Turnier erst am Mittwoch
Zahlreiche Asse des DBV greifen erst am Mittwoch (7. März) erstmalig bei den YONEX German Open 2018 ins Geschehen ein. In der ersten Runde des Hauptturniers im Herrendoppel treffen die Deutschen Meister Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 34) auf die Chinesen Han Chengkai/Zhou Haodong (Weltranglistenplatz 43), Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 39) auf Liao Min Chun/Su Ching Heng aus Taiwan (Weltranglistenplatz 17) und Raphael Beck (TV Refrath) mit seinem irischen Doppelpartner Sam Magee (ohne Weltranglistenplatz) auf Peter Briggs/Tom Wolfenden (England; ohne Weltranglistenplatz).  

Im Damendoppel bestreiten die nationalen Champions Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath; Weltranglistenplatz 30) ihr Auftaktmatch im Hauptfeld gegen die Niederländerinnen Selena Piek/Cheryl Seinen (Weltranglistenplatz 51), Lisa Kaminski/Hannah Pohl (beide 1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 103) müssen sich unterdessen mit Maiken Fruergaard/Sara Thygesen (Dänemark; Weltranglistenplatz 32) auseinandersetzen.

Ergebnisse und weitere Informationen

Alle Ergebnisse der YONEX German Open 2018 sowie die Spielansetzungen sind im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „YONEX German Open 2018“) erhältlich. Die Veranstaltungswebseite findet sich unter www.german-open-badminton.de. Als Haupt- und Titelsponsor der Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland fungiert in diesem Jahr zum 32. Mal in Folge die Firma YONEX.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

05.03.2018 / 20:30 Uhr
Fabian Roth (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), der Deutsche Meister im Herreneinzel von 2017, und die amtierenden Deutschen Vizemeisterinnen im Damendoppel, Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim), mussten ihren Start bei den YONEX German Open Badminton Championships 2018 (6. bis 11. März in Mülheim an der Ruhr) aufgrund von Verletzungen absagen.
Mit sportlichen Grüßen,
Claudia Pauli / (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)


05.03.2018 / 7.30 Uhr
Titelgewinn für Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich  YONEX Swiss Open vom 20. bis zum 25. Februar 2018 in Basel/Schweiz  

Eine Woche, nachdem die deutschen Teams bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (13. bis 18. Februar in Kasan/Russland) die Silber- und die Bronzemedaille gewannen und sich zugleich für die WM qualifizierten, boten die Athleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) auch im Rahmen des anschließenden Individualturniers in der Schweiz hervorragende Leistungen.  

An Position eins notiert, bestätigten Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) bei den YONEX Swiss Open (20. bis 25. Februar in Basel) ihren Setzplatz im Mixedwettbewerb und gewannen den Titel. Im Finale des mit 150.000,- US-Dollar dotierten Turniers, das wie die in rund anderthalb Wochen beginnenden YONEX German Open (6. bis 11. März in Mülheim an der Ruhr) im internationalen Turniersystem der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 300“ angehört, bezwangen die Weltranglisten-23. am Sonntag (25. Februar) die Engländer Marcus Ellis/Lauren Smith (Weltranglistenplatz 46; Setzplatz 7) mit 22:20, 21:19.

Auch Jones Jansen/Carla Nelte (1. BC Wipperfeld/TV Refrath) agierten in Basel stark: Das neu zusammengestellte Mixed kam bei seinem Premieren-Turnier – als ungesetzte Paarung – bis ins Halbfinale und weckte damit ebenfalls große Hoffnungen für die Zukunft. In der Runde der besten vier Duos mussten sich der 25-Jährige und die 27 Jahre alte Olympiateilnehmerin von 2016 ihren Nationalmannschaftskollegen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich mit 16:21, 20:22 geschlagen geben. Zuvor hatten Jones Jansen/Carla Nelte u. a. ein Gemischtes Doppel aus Thailand und eine gesetzte Paarung aus Dänemark besiegt.  

Alle Ergebnisse der YONEX Swiss Open 2018 sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „YONEX Swiss Open 2018”) erhältlich.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)

20.02.2018 / 23:00 Uhr
Deutschlands Damen sind Vizeeuropameister Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften
vom 13. bis zum 18. Februar 2018 in Kasan/Russland
  

Die deutschen Damen haben bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (13. bis 18. Februar in Kasan/Russland) die Silbermedaille gewonnen und folglich ihre zweitbeste Platzierung in der Geschichte von Titelkämpfen dieser Art erzielt. Die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) musste sich erst im Finale (Sonntag, 18. Februar) mit 1:3 Titelverteidiger Dänemark geschlagen geben. Damit revanchierten sich die Nordeuropäerinnen für die 1:3-Niederlage, die sie im EM-Endspiel 2012 in Amsterdam/Niederlande gegen Deutschland erlitten hatten.  

„Das ist ein toller Erfolg für die Damen! Wir hatten eine Medaille erhofft. Dass es die silberne geworden ist, ist hervorragend“, zeigte sich DBV-Sportdirektor Martin Kranitz erfreut.  

Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich; Weltranglistenplatz 52) hatte die deutsche Mannschaft im Finale durch einen souveränen Zwei-Satz-Erfolg im 1. Dameneinzel über die in der Weltrangliste 21 Plätze vor ihr geführte Mia Blichfeldt (Weltranglistenplatz 31) mit 1:0 in Führung gebracht. Im anschließenden 1. Damendoppel glichen die Weltranglistendritten Kamilla Rytter Juhl/Christinna Pedersen, ihres Zeichens die amtierenden Europameisterinnen, durch einen Sieg in zwei Sätzen gegen Isabel Herttrich/Olga Konon (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) zum 1:1 aus. Im 2. Dameneinzel musste danach Luise Heim (1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 57) eine DreiSatz-Niederlage gegen Line Kjærsfeldt (Weltranglistenplatz 35) hinnehmen, sodass Deutschland erstmalig im Endspiel hinten lag (1:2). Den Olympiateilnehmerinnen von Rio 2016, Johanna Goliszewski/Carla Nelte (1. BV Mülheim/TV Refrath), war es nicht vergönnt, den Rückstand wettzumachen: Im vierten Match der Begegnung, dem 2. Damendoppel, verloren sie in zwei Durchgängen gegen die dänischen EM-Dritten von 2016, Maiken Fruergaard/Sara Thygesen.  

Während die deutschen Damen durch einen 3:2-Erfolg im Halbfinale über Spanien ins EM-Endspiel eingezogen waren, hatten sich die Däninnen in ihrer Vorschlussrundenpartie mit 3:1 gegen EM-Gastgeber Russland durchgesetzt.  

Die deutschen Spieler durften sich in Kasan – nach ebenfalls starken Leistungen – über den Gewinn der Bronzemedaille freuen. Dank der bei der EM verzeichneten Erfolge im Herren- wie im Damenbereich qualifizierte sich der DBV bereits zum neunten Mal nacheinander mit beiden Teams für die Weltmeisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften. Diese wird 2018 vom 20. bis zum 27. Mai in Bangkok/Thailand ausgetragen.  

Die einzelnen Ergebnisse:  
Damen, Finale, Sonntag, 18. Februar 2018,  Deutschland – Dänemark 1:3
1.DE: Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich) - Mia Blichfeldt   21:15, 21:15 1:0
DD: Isabel Herttrich/Olga Konon (beide  1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)  Kamilla Rytter Juhl/ Christinna Pedersen  15:21, 11:21  1:1
2.DE: Luise Heim  (1. BC Beuel) - Line Kjærsfeldt  21:16, 8:21, 13:21  1:2
2.DD: Johanna Goliszewski/Carla Nelte (1. BV Mülheim/TV Refrath)   Maiken Fruergaard/ Sara Thygesen  19:21, 14:21  1:3
3.DE: Yvonne Li  (SC Union Lüdinghausen)  Natalia Koch Rohde -  nicht mehr ausgetragen.  

Alle Ergebnisse der EMWTC 2018 sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „2018 European Men's & Women's Team Championships”) erhältlich.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV

16.02.2018/20:15 Uhr
Deutsche Teams bejubeln  Medaillengewinn und WM-Qualifikation Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften
vom 13. bis zum 18. Februar 2018 in Kasan/Russland  
Wenige Stunden nach den deutschen Spielerinnen haben bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (13. bis 18. Februar in Kasan/Russland) auch die deutschen Spieler das Halbfinale erreicht und damit sowohl eine Medaille sicher als auch das Ticket für die Weltmeisterschaft (20. bis 27. Mai in Bangkok/Thailand) gelöst.  

Der Deutsche Badminton-Verband (DBV) qualifizierte sich dank der in Kasan verzeichneten Erfolge bereits zum neunten Mal nacheinander mit beiden Teams für die prestigeträchtigen Thomas & Uber Cup-Finals, an denen bei den Herren wie bei den Damen nur 16 Mannschaften teilnehmen dürfen.  

In ihrer EM-Viertelfinalpartie setzte sich die Herrenmannschaft des DBV am Freitag (16. Februar) mit 3:1 gegen die Tschechische Republik durch. Nachdem der deutsche Rekordmeister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) die Spieler des DBV durch einen souveränen Zwei-Satz-Erfolg im 1. Herreneinzel mit 1:0 in Führung gebracht hatte, erhöhte der aktuelle DM-Zweite Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen) durch einen Drei-Satz-Sieg im 2. Herreneinzel auf 2:0. Anschließend musste zwar im 3. Herreneinzel der Deutsche Meister Max Weißkirchen (1. BC Beuel) eine knappe Niederlage in zwei Durchgängen hinnehmen, doch die nationalen Champions Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen) machten durch einen Zwei-Satz-Erfolg im nachfolgenden 1. Herrendoppel den Halbfinaleinzug Deutschlands perfekt.  

In der K.-o.-Runde werden im Rahmen einer Begegnung nicht unbedingt alle fünf Matches ausgetragen: Das Aufeinandertreffen endet, sobald eine Mannschaft drei Spiele gewonnen hat. Die Damen des DBV hatten zuvor ihr Viertelfinalduell mit Frankreich mit 3:0 für sich entschieden.

In der Partie um den Einzug ins EM-Finale stehen die deutschen Athletinnen am Samstag (17. Februar, 12.00 Uhr MEZ) Spanien gegenüber, das in seinem Viertelfinalspiel die Türkei mit 3:2 bezwang. Die Herren des DBV treffen in der Vorschlussrunde auf Titelverteidiger Dänemark (17. Februar, 14.00 Uhr MEZ). Der Rekord-Champion gewann seine Viertelfinalbegegnung mit Finnland mit 3:0. Ein „kleines Finale“ gibt es bei den Titelkämpfen nicht, vielmehr erhalten beide unterlegenen Halbfinalisten die Bronzemedaille.

Die einzelnen Ergebnisse:  
Herren, Viertelfinale, Freitag, 16. Februar 2018,  Deutschland – Tschechische Republik 3:1
1.HE: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) - Adam Mendrek  21:13, 21:17 / 1:0
2.HE: Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen) - Milan Ludik  21:18, 17:21, 21:15 / 2:0
3.HE: Max Weißkirchen (1. BC Beuel) - Jan Louda 19:21, 18:21 / 2:1
1.HD: Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/ SC Union Lüdinghausen) - - Ondřej Král/ Milan Ludik  21:17, 21:16 / 3:1
2.HD: Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/ 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) - Jakub Bitman/ Jan Louda  nicht mehr ausgetragen

Damen, Viertelfinale, Freitag, 16. Februar 2018,  Deutschland – Frankreich 3:0
1.DE: Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich) - Yaelle Hoyaux  11:21, 23:21, 21:13 / 1:0
1.DD: Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/ TV Refrath) - Emilie Lefel/ Anne Tran 21:12, 19:21, 21:16 / 2:0
2.DE: Luise Heim  (1. BC Beuel) - Marie Batomene  21:11, 21:9 / 3:0
2.DD: Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim) - Delphine Delrue/ Lea Palermo  nicht mehr ausgetragen
3.DE: Yvonne Li  (SC Union Lüdinghausen) - Léonice Huet  nicht mehr ausgetragen
Auf der DBV-Homepage bzw. in den sozialen Medien des DBV finden sich zudem weitere Stimmen zu den Spielen der deutschen Mannschaften bei der EM.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)

16.10.2018/19:30 Uhr
Die deutschen Spielerinnen haben bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (13. bis 18. Februar in Kasan/Russland) das Halbfinale erreicht und damit nicht allein eine Medaille sicher, sondern zugleich das Ticket für die Weltmeisterschaft (20. bis 27. Mai in Bangkok/Thailand) gelöst.
[kursiv|Claudia Pauli (Pressesprecherin des DBV){

15.10.2018/2:00 Uhr
Bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (13. bis 18. Februar in Kasan/Russland) stehen die Viertelfinalgegner der deutschen Teams fest. Die Herren spielen am Freitag (16. Februar) gegen die Tschechische Republik um eine EM-Medaille, Gegner der Damen ist am selben Tag Frankreich.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

15.10.2018/20:00 Uhr
Das deutsche Damenteam hat bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (13. bis 18. Februar in Kasan/Russland) das Viertelfinale erreicht und spielt damit am Freitag (16. Februar) um eine Medaille. Die Herren des DBV beenden die Vorrunde erst am Donnerstag (15. Februar).
DBV – Yvonne Li_CP16996 Auss.jpg
Drei Spiele, drei Siege: Die 19 Jahre alte Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) darf mit ihren bisherigen Auftritten bei der EM sehr zufrieden sein. 
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)
 

14.12.2018/21:00 Uhr
Kantersiege zum Auftakt Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften  
vom 13. bis zum 18. Februar 2018 in Kasan/Russland
  
Die deutschen Teams sind mit souveränen Siegen in die Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (13. bis 18. Februar in Kasan/Russland) gestartet. Die Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) entschieden am Dienstag (13. Februar) ihre erste Vorrundenpartie in der Gruppe 3 gegen Island mit 5:0 für sich. Die Damen setzten sich – ebenfalls in der Vorrundengruppe 3 – zum Auftakt mit dem gleichen Ergebnis gegen Litauen durch.  

Bei den Herren gaben der neue Deutsche Meister im Herreneinzel, Max Weißkirchen (1. BC Beuel), und der DM-Dritte in dieser Disziplin, Alexander Roovers (1. BV Mülheim), ihr Debüt bei einer Europameisterschaft im Erwachsenenbereich. Während der 21 Jahre alte Max Weißkirchen sein erstes EM-Match in der Altersklasse O19 an der Seite von Peter Käsbauer (1. BC SaarbrückenBischmisheim) im 2. Herrendoppel erfolgreich bestritt, war der 30-jährige Alexander Roovers im 3. Herreneinzel siegreich. Für ihn bedeutete der Auftritt in der Partie gegen Island sogar eine Länderspiel-Premiere bei den Aktiven.  

In ihrem jeweils zweiten Vorrundenspiel treffen die Herren des DBV am Mittwoch (14. Februar) auf Luxemburg und die deutschen Damen auf die Ukraine. Für die Spielerinnen steht an jenem Tag später noch das dritte und damit abschließende Vorrundenspiel – gegen Irland – an. Die deutschen Herren beenden die Gruppenphase erst am Donnerstag (15. Februar). Gegner der DBV-Asse wird dann die Auswahl aus Aserbaidschan sein.

Die einzelnen Ergebnisse:
Herren, Vorrundenspiel 1, Dienstag, 13. Februar 2018, Deutschland – Island 5:0
1.HE: Marc Zwiebler  (1. BC Beuel) - Kari Gunnarsson 21:10, 21:10 / 1:0
2.HE: Kai Schäfer  (SC Union Lüdinghausen) - Kristofer Darri Finnsson 21:11, 21:7 / 2:0
3.HE: Alexander Roovers (1. BV Mülheim) - Daniel Johannesson 21:9, 21:6 / 3:0
2.HD: Peter Käsbauer/Max Weißkirchen (1. BC Saarbr.-Bischmisheim/ 1. BC Beuel) - David Bjarni Bjornsson/ Kristofer Darri Finnsson 21:7, 21:12 / 4:0
1.HD: Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/ SC Union Lüdinghausen) - - Kari Gunnarsson/ Daniel Johannesson 21:14, 21:7 / 5:0

Damen, Vorrundenspiel 1, Dienstag, 13. Februar 2018, Deutschland – Litauen 5:0
1.DE: Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich) - Gerda Voitechovskaja 21:14, 21:10 / 1:0
2.DE: Luise Heim  (1. BC Beuel) - Vytaute Fomkinaite 21:9, 21:14 / 2:0
3.DE: Yvonne Li  (SC Union Lüdinghausen) - Rebeka Alekseviciute 21:13, 21:11 / 3:0
1.DD: Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/ TV Refrath) - Vytaute Fomkinaite/ Gerda Voitechovskaja 21:8, 21:12 / 4:0
2.DD: Linda Efler/Olga Konon (SC Union Lüdinghausen/ 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) -  Rebeka Alekseviciute/ Gabija Mockute 21:6, 21:6 / 5:0

Der europäische Badminton-Verband Badminton Europe zeigt alle Begegnungen, die bei den European Men‘s & Women‘s Team Championships 2018 (= EMWTC) ausgetragen werden, im Internet bei LAOLA1.tv (vgl. www.laola1.tv/de-at/channel/bec-european-team-championships).  
Alle Ergebnisse der EMWTC 2018 sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „2018 European Men's & Women's Team Championships”) erhältlich.      

    


Das Aufgebot des DBV für die EMWTC 2018

Herren Damen  Jones Jansen (1. BC Wipperfeld)  Peter Käsbauer  (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)  Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld)  Alexander Roovers (1. BV Mülheim)  Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen)  Lars Schänzler (TV Refrath)  Marvin Seidel  (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)  Max Weißkirchen (1. BC Beuel)  Josche Zurwonne  (SC Union Lüdinghausen)  Marc Zwiebler (1. BC Beuel)  Fabienne Deprez  (Aulnay-sous-Bois/Frankreich)  Linda Efler (SC Union Lüdinghausen)  Johanna Goliszewski (1. BV Mülheim)  Luise Heim (1. BC Beuel)  Isabel Herttrich  (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)  Lara Käpplein (1. BV Mülheim)  Olga Konon  (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)  Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen)  Carla Nelte (TV Refrath)

Die Vorrundenspiele der deutschen Teams
Herren, Gruppe 3 Deutschland – Island Dienstag, 13.02.2018 8.00 Uhr MEZ* Deutschland – Luxemburg Mittwoch, 14.02.2018 10.00 Uhr  Deutschland – Aserbaidschan Donnerstag, 15.02.2018 8.00 Uhr Damen, Gruppe 3 Deutschland – Litauen Dienstag, 13.02.2018 11.30 Uhr Deutschland – Ukraine Mittwoch, 14.02.2018 7.00 Uhr Deutschland – Irland Mittwoch, 14.02.2018 17.00 Uhr *: Kasan ist Deutschland derzeit zwei Stunden voraus. 8.00 Uhr
EZ sind entsprechend 10.00 Uhr Ortszeit.
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)

14.12.2018 / 20.00 Uhr
ONEX German Open 2018 vom 06.03.2018 bis 11.03.2018 in Mülheim an der Ruhr

               EXTREM STARKES TEILNEHMERFELD –  SCHWERE AUFGABEN FÜR DIE LOKALMATADORE

Olympiasieger, Weltmeister, Europameister: An den YONEX German Open Badminton Championships werden auch in diesem Jahr (6. bis 11. März in Mülheim an der Ruhr) die Superstars der internationalen Badmintonszene teilnehmen. In allen Disziplinen haben Spieler bzw. Spielerinnen oder Paarungen, die in der Weltrangliste zu den Top 10 zählen, gemeldet – vielfach sogar etliche. Die extrem starke Besetzung der 61. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland hat nicht allein zur Folge, dass sich die Zuschauer in der innogy Sporthalle auf Badminton auf Spitzenniveau freuen dürfen, sondern auch, dass manche Top-Leute des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) bei ihrem Heimturnier am Tag der Auslosung (13. Februar) nicht im Hauptfeld vertreten waren. Stattdessen müssen sie auf eine erfolgreiche Qualifikation hoffen.  

Herreneinzel
Im Herreneinzel etwa steht bislang kein Lokalmatador im Hauptfeld. Fabian Roth (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 62), der Deutsche Meister in dieser Disziplin von 2017, hat aber die Chance, im Rahmen der Qualifikation das Ticket für das sogenannte „Main Draw“ zu lösen.  
Sowohl im Herreneinzel als auch im Dameneinzel, im Herrendoppel, im Damendoppel und im Mixed besteht das Teilnehmerfeld bei den diesjährigen YONEX German Open aus 32 Athleten bzw. Athletinnen oder Paarungen. Jeweils 28 Startplätze davon sind zum jetzigen Zeitpunkt vergeben, die anderen jeweils vier resultieren aus der erwähnten Qualifikation.  

Fabian Roth hat darin gleich zum Auftakt eine enorm schwere Aufgabe vor sich: Er steht dem in der Qualifikation an Nummer vier gesetzten Japaner Kento Momota (Weltranglistenplatz 49) gegenüber, der vor rund zwei Jahren Weltranglistenplatz zwei belegte, ehe er von seinem nationalen Verband wegen des Besuchs illegaler Spielhallen in seinem Heimatland für mehr als ein Jahr gesperrt wurde. Anschließend würden in der Qualifikation der Däne Kim Bruun (Weltranglistenplatz 71) oder der Russe Vladimir Malkov (Weltranglistenplatz 54) auf Fabian Roth warten. Topgesetzter Spieler im Hauptfeld ist der Koreaner Son Wan Ho (Weltranglistenplatz 4).

Dameneinzel
Bei den Damen bietet sich der Deutschen Meisterin Luise Heim (1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 56) und der DM-Dritten Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich; Weltranglistenplatz 52) die Möglichkeit, sich über die Qualifikation einen Startplatz im Hauptfeld zu erspielen.  

Dazu muss die 21-jährige Luise Heim gegenüber der Dänin Sofie Holmboe Dahl (Weltranglistenplatz 53) die Oberhand behalten, die 26 Jahre alte Fabienne Deprez ist gefordert, die Türkin Neslihan Yigit (Weltranglistenplatz 51) zu besiegen. Als Nummer eins der Setzliste für das Hauptfeld nimmt Titelverteidigerin Akane Yamaguchi (Japan; Weltranglistenplatz 2) die 61. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland auf.  

Herrendoppel
Im Herrendoppel dürfen die Deutschen Meister Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 33) und die DM-Zweiten von 2017, Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 39), im Hauptfeld aufschlagen.  
Jones Jansen/Josche Zurwonne treffen darin in Runde eins auf die Inder Satwiksairaj Rankireddy/Chirag Shetty (Weltranglistenplatz 25). Diese Begegnung bedeutet eine Premiere im Rahmen eines Turniers. Im anschließenden Achtelfinale wären vermutlich die an Nummer sechs gesetzten Japaner Takuto Inoue/Yuki Kaneko (Weltranglistenplatz 11) die Gegner der DBV-Asse. Mark Lamsfuß/Marvin Seidel müssen sich zum Auftakt mit Liao Min Chun/Su Ching Heng (Weltranglistenplatz 16) messen. Das bislang einzige Aufeinandertreffen zwischen den Deutschen und den Taiwanesen, im Dezember 2016, entschieden die Asiaten in zwei Sätzen für sich. Position eins im Herrendoppel haben bei den YONEX German Open 2018 die Weltranglistenfünften Takeshi Kamura/Keigo Sonoda (Japan) inne. In der Qualifikation sind in dieser Disziplin keine Paarungen aus Deutschland vertreten.  

Damendoppel
Im Damendoppel ist den Deutschen Meisterinnen Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC SaarbrückenBischmisheim/TV Refrath; Weltranglistenplatz 34) und den nationalen Vizemeisterinnen Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim; Weltranglistenplatz 41) ein Startplatz im Hauptfeld garantiert.  
Isabel Herttrich/Carla Nelte stehen darin in Runde eins – erstmalig in ihrer Karriere – den Niederländerinnen Selena Piek/Cheryl Seinen (Weltranglistenplatz 57) gegenüber. Im Achtelfinale könnten die an Nummer sieben gesetzten Koreanerinnen Chang Ye Na/Hye Rin Kim die Gegnerinnen des DBV-Duos sein. Die Asiatinnen bilden erst seit kurzer Zeit ein Damendoppel, ob sie noch nicht in der Weltrangliste geführt werden. Diese Begegnung würde ebenfalls eine Premiere darstellen.
Johanna Goliszewski/Lara Käpplein müssen sich wie bei den YONEX German Open 2017 in der ersten Runde mit den Thailänderinnen Jongkolphan Kititharakul/Rawinda Prajongjai messen, die seinerzeit an Nummer zwei gesetzt waren und diesmal an Position sechs notiert sind. Vor Jahresfrist zogen die aktuellen Weltranglistenachten durch einen 21:14, 21:10-Erfolg über die Deutschen ins Achtelfinale ein.  
Topgesetzt sind bei den 61. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland im Damendoppel die Weltranglistenersten Chen Qingchen/Jia Yifan aus China. An der Qualifikation ist der DBV auch in dieser Disziplin nicht beteiligt.  

Mixed
Im Mixed dürfen sich die Besucher der YONEX German Open wie im Herrendoppel und im Damendoppel auf zwei deutsche Paarungen im Hauptfeld freuen.
Dabei erwischten die Weltranglisten-24. Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) ein äußerst schweres Los: Die Deutschen Meister von 2016 treffen in ihrer Erstrundenpartie auf das an Nummer eins gesetzte Duo Tang Chun Man/Tse Ying Suet (Weltranglistenplatz 5). Diese Begegnung kommt zum ersten Mal im Rahmen eines Turniers zustande. Im Achtelfinale wären vermutlich die Chinesen Du Yue/He Jiting (Weltranglistenplatz 23) Gegner von Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich. Von den bisherigen beiden Aufeinandertreffen konnten die Deutschen die jüngste Partie, ausgetragen im November 2017, in drei Sätzen für sich entscheiden.  Als zweites Gemischtes Doppel vertreten Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC SaarbrückenBischmisheim/SC Union Lüdinghausen) bei dem mit 150.000,- US-Dollar dotierten Turnier den DBV. Die Weltranglisten-29. stehen zum Auftakt – erstmalig in ihrer Karriere – den Engländern Marcus Ellis/Lauren Smith (Weltranglistenplatz 47) gegenüber. Nächste Kontrahenten des deutschen Mixed wären aller Voraussicht nach die an Nummer zwei gesetzten Koreaner Seung Jae Seo/Kim Ha Na (Weltranglistenplatz 9). Auch dieses Duell gab es bislang nicht im Rahmen eines Wettkampfes. Die Qualifikation findet im Mixed ebenfalls ohne deutsche Beteiligung statt.    Die gesamte Auslosung ist im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „YONEX German Open 2018“) erhältlich. Die Veranstaltungswebseite findet sich unter  www.german-openbadminton.de. Als Haupt- und Titelsponsor der Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland fungiert in diesem Jahr zum 32. Mal in Folge die Firma YONEX.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

1202.2018/22:00 Uhr
„Trainer/in des Jahres 2017  im Nachwuchsbereich” gekürt Preis wurde erstmalig ausgeschrieben +++ Wettbewerb erfährt Fortsetzung

Um besondere Leistungen und beispielhaftes Engagement von Trainerinnen und Trainern aus dem Nachwuchsbereich in Badminton-Vereinen, -Abteilungen, an Stützpunkten und in den 16 Landesverbänden des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) zu würdigen und ihnen zusätzliche Motivation für ihre Tätigkeit zu verleihen, haben die Verantwortlichen im DBV Ende 2017 erstmalig den Preis „Trainerin des Jahres im Nachwuchsbereich“ und „Trainer des Jahres im Nachwuchsbereich“ ausgeschrieben.

Im Rahmen der Deutschen Meisterschaften U15, U17 und U19 in Gera (9. bis 11. Februar 2018) wurden nun die Sieger gekürt: Bei den Damen entschied sich die Jury – bestehend aus jeweils mehreren Vertretern des DBV, der Jugend im DBV und der Badminton-Landesverbände – für Carla Strauß (Badminton-Landesverband Berlin-Brandenburg). Bei den Herren fiel die Wahl nach Sichtung der eingegangenen Bewerbungen auf Martin Lemke (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen). Die Auszeichnung nahmen DBV-Präsident Thomas Born und Dietrich Heppner, Vizepräsident Leistungssport im DBV, vor.  

„Wir haben in Deutschland sehr viele badmintonbegeisterte Trainerinnen und Trainer, die sich stark engagieren und ihrer Arbeit mit großer Leidenschaft nachgehen. Mit diesem Preis beabsichtigen wir, gezielt einmal die Trainer in den Mittelpunkt zu rücken und damit zum Ausdruck zu bringen, wie sehr wir ihre Arbeit wertschätzen“, erläutert Hannes Käsbauer, der Bundestrainer Wissenschaft/Bildung im DBV und Initiator des Wettbewerbs. Die Gewinner durften sich zugleich über ein Preisgeld in Höhe von 500,- Euro freuen, welches der DBV gestiftet hatte.    

Auf Platz zwei kamen anlässlich der auf das Jahr 2017 bezogenen Wahl Marianne Flato (BadmintonLandesverband Hamburg) und Mathias Jauk (Badminton-Landesverband Thüringen). Während Mathias Jauk ebenfalls bei den nationalen Titelkämpfen der Jugendlichen in Gera geehrt wurde, erfuhr Marianne Flato ihre Gratulation bereits während der Tagung der Lehrwarte der Badminton-Landesverbände, eine Woche zuvor in Bielefeld, von Hannes Käsbauer.  

Auch für das Jahr 2018 soll der Preis „Trainer/in des Jahres im Nachwuchsbereich“ vergeben werden. Die Ausschreibung zur zweiten Auflage des Wettbewerbs erfolgt im Spätsommer.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)

11.02.2018 7 23:00 Uhr
Marc Zwiebler unterstützt junges Team  Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften  
vom 13. bis zum 18. Februar 2018 in Kasan/Russland
  

Nach der Individual-WM im August vergangenen Jahres in Glasgow/Schottland beendete Marc Zwiebler (1. BC Beuel) seine Leistungssportkarriere und konzentrierte sich stattdessen auf seine berufliche Laufbahn. Doch bei den European Men‘s & Women‘s Team Championships 2018 (= Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften = EMWTC), die vom 13. bis zum 18. Februar in der russischen Metropole Kasan stattfinden, wird der 33 Jahre alte deutsche Rekordmeister im Herreneinzel (neun Titelgewinne) erneut im Nationaltrikot auf dem Badmintoncourt zum Einsatz kommen.  

„Ich freue mich, dass ich dabei sein kann, und hoffe, dass ich dem jungen Team mit meiner Erfahrung weiterhelfen kann“, so der dreimalige Olympiateilnehmer Marc Zwiebler. Wie Martin Kranitz, Sportdirektor des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), erläutert, sei bereits vor geraumer Zeit geplant gewesen, dass der Europameister von 2012 bei den EMWTC 2018 die deutsche Herrenmannschaft unterstützt.  

Während der 85-malige Nationalspieler Marc Zwiebler schon bei zahlreichen kontinentalen Titelkämpfen an den Start ging, zählen zwei Badmintonasse in diesem Jahr erstmalig zum Aufgebot des DBV für eine EM im Erwachsenenbereich: der neue Deutsche Meister im Herreneinzel, Max Weißkirchen (1. BC Beuel), und der DM-Dritte in dieser Disziplin, Alexander Roovers (1. BV Mülheim). Jones Jansen (1. BC Wipperfeld) gibt zwar 2018 sein Debüt bei einer Mannschafts-EM in der Altersklasse O19, er schlug aber bereits bei den Individual-Europameisterschaften auf.  

Anders als ursprünglich vorgesehen, gehört Fabian Roth (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), der Deutsche Meister von 2017 im Herreneinzel, nicht der Delegation des DBV an, die nach Kasan reist. Grund sind Rückenprobleme, die ihn im Viertelfinale der 66. Deutschen Einzelmeisterschaften in Bielefeld (1. bis 4. Februar 2018) zur Aufgabe zwangen.  

Nachdem die Mannschaften des DBV bei allen vorangegangenen Austragungen der EMWTC Edelmetall gewannen, beabsichtigen sie, auch bei den Titelkämpfen in der rund 800 km östlich von Moskau gelegenen Hauptstadt der Republik Tatarstan an der Siegerehrung beteiligt zu sein: Obwohl beide Auswahlen insgesamt sehr jung sind und sie entsprechend über vergleichsweise wenig Erfahrung verfügen, besteht das Ziel aller Beteiligten darin, im Herren- und im Damenbereich eine Medaille zu gewinnen – und sich somit zugleich für die WM zu qualifizieren.  

Wie gewohnt dürfen in jedem Fall die vier Mannschaften, die bei den Spielern sowie bei den Spielerinnen EM-Edelmetall holen, an den prestigeträchtigen Thomas & Uber Cup-Finals teilnehmen. Ein „kleines Finale“ gibt es weder bei den EMWTC noch bei der WM-Endrunde, vielmehr erhalten beide unterlegenen Halbfinalisten die Bronzemedaille. Wer also seine Viertelfinalpartie für sich entscheidet, hat Edelmetall sicher.

Da bei den Herren Dänemark – als amtierendem Weltmeister – ein Startplatz bei den internationalen Titelkämpfen garantiert ist, können sich unter bestimmten Voraussetzungen in Kasan sogar Teams für die Weltmeisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften qualifizieren, die es nicht bis ins EM-Halbfinale schaffen. Die TOTAL BWF Thomas & Uber Cup Finals werden vom 20. bis zum 27. Mai in Thailands Hauptstadt Bangkok durchgeführt.

Die Auslosung für die European Men‘s & Women’s Team Championships meinte es speziell mit den deutschen Herren gut: Als Nummer drei der Setzliste treffen sie in Kasan in der Vorrunde in der Gruppe 3 auf Island, Luxemburg und Aserbaidschan. In die mit dem Viertelfinale beginnende K.-o.Runde ziehen alle sieben Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite ein. Welche Mannschaften im Viertelfinale aufeinandertreffen, wird nach der Gruppenphase ausgelost.

Die ebenfalls an Nummer drei gesetzten Damen des DBV stehen vor einer etwas schwierigeren Aufgabe als ihre Nationalmannschaftskollegen: Neben Irland und Litauen wartet in der Vorrundengruppe 3 die Ukraine auf die Deutschen. „Sie haben gute Spielerinnen im Einzel und im Doppel. Um gegen die Ukraine zu gewinnen, muss man schon ‚klar‘ sein“, meint DBV-Sportdirektor Martin Kranitz. Da es bei den Damen nur sechs Vorrundengruppen gibt, erreichen neben den Gruppensiegern die zwei besten Gruppenzweiten das Viertelfinale. Von da an gestaltet sich das Prozedere so wie bei den Herren.

Die Viertelfinalspiele werden am Freitag (16. Februar) ausgetragen, die Halbfinalspiele am Samstag und die Finalspiele am Sonntag.  

Das Aufgebot des DBV für die EMWTC 2018
Herren: Jones Jansen (1. BC Wipperfeld) +++ Peter Käsbauer (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) +++ Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) +++ Alexander Roovers (1. BV Mülheim) +++ Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen) +++ Lars Schänzler (TV Refrath) +++ Marvin Seidel  (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) +++ Max Weißkirchen (1. BC Beuel) +++ Josche Zurwonne  (SC Union Lüdinghausen) +++ Marc Zwiebler (1. BC Beuel) +++
Damen: Fabienne Deprez  (Aulnay-sous-Bois/Frankreich) +++ Linda Efler (SC Union Lüdinghausen) +++ Johanna Goliszewski (1. BV Mülheim) +++  Luise Heim (1. BC Beuel) +++ Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) +++ Lara Käpplein (1. BV Mülheim) +++ Olga Konon  (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) +++ Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) +++ Carla Nelte (TV Refrath) +++

Die Vorrundenspiele der deutschen Teams

Herren, Gruppe 3:
Deutschland – Island Dienstag, 13.02.2018 8.00 Uhr MEZ*
Deutschland – Luxemburg Mittwoch, 14.02.2018 10.00 Uhr  
Deutschland – Aserbaidschan Donnerstag, 15.02.2018 8.00 Uhr
Damen, Gruppe 3:
Deutschland – Litauen Dienstag, 13.02.2018 11.30 Uhr
Deutschland – Ukraine Mittwoch, 14.02.2018 7.00 Uhr
Deutschland – Irland Mittwoch, 14.02.2018 17.00 Uhr *:
Kasan ist Deutschland derzeit zwei Stunden voraus. 8.00 Uhr MEZ sind entsprechend 10.00 Uhr Ortszeit.

Die bisherigen Austragungsorte der EMWTC
2016 Kasan (Russland)  +++  2014 Basel (Schweiz)  +++  2012 Amsterdam (Niederlande)  +++  2010 Warschau (Polen) +++
2008 Almere (Niederlande)  +++  2006 Thessaloniki (Griechenland)
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)


06.02.2018 / 23:00 Uhr
Geschäftsstelle Südstraße 25 45470 Mülheim an der Ruhr (0208) 30 82 70;  (0208) 30 82 755
E-Mail: office@badminton.de Internet: www.badminton.de
Absender Vizepräsident Leistungssport Dietrich Heppner St. Magdalenenstraße 54 50226 Frechen (02234) 6 42 00; (02234) 6 54 92
E-Mail: D.Heppner@gmx.de
DBV - Südstraße 25 - 45470 Mülheim an der Ruhr
Zeichen: Datum: 30.01.2018

10.02.2018 / 18:10 Uhr
Bestätigung des Nachwuchsstützpunktes Mitteldeutschland
Das  DBV-Präsidium hat auf seiner Sitzung am 19.01.2018 auf Vorschlag des TSP-/NSP- Gremiums entschieden, den Status „DBV-Nachwuchsstützpunkt Mitteldeutschland“ für den Standort Jena der BLV Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt  für den Zeitraum 01.01.2018 – 31.12.2020 zu verlängern.
Somit bleibt der NSP Mitteldeutschland in Jena bis zur nächsten Statusüberprüfung offizieller „Nachwuchsstützpunkt“ des Deutschen Badminton Verbandes. Wegen der erhöhten Anzahl von Nachwuchsstützpunkten kann der DBV für den o.a. Zeitraum den Stützpunkten nur 75 Dutzend Federbälle zur Verfügung stellen. Die zeitnahe Versendung der Bälle werde ich veranlassen.
Mit freundlichen Grüßen Dietrich Heppner Vizepräsident Leistungssport Deutscher Badminton Verband



05.02.2018 / 14:55 Uhr
Erfolgreiche Titelverteidigungen und  mehrere Premierensiege 66. Deutsche Einzelmeisterschaften vom 1. bis zum 4. Februar 2018 in Bielefeld  

Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften 2018 in Bielefeld (1. bis 4. Februar in der Seidensticker Halle) haben am Sonntag (4. Februar) Luise Heim (1. BC Beuel; Setzplatz 2) im Dameneinzel und Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath; Setzplatz 1) im Damendoppel wie im Vorjahr den Titel geholt. Im Herreneinzel nutzte Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Setzplatz 5/8) direkt die erste Chance, die sich ihm bot, um sich zum nationalen Champion im Erwachsenenbereich zu küren. Gleiches gilt für Jones Jansen (1. BC Wipperfeld), der an der Seite von Josche Zurwonne (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 1) im Herrendoppel triumphierte. Peter Käsbauer/Olga Konon (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3/4) gewannen unterdessen zum ersten Mal in ihrer Karriere im Mixed einen DM-Titel in der Altersklasse O19.  

Dameneinzel
Im Dameneinzel entschied Vorjahressiegerin Luise Heim (1. BC Beuel; Setzplatz 2) auch diesmal das Finale für sich. Nach einer Spielzeit von 59 Minuten durfte die 21-Jährige einen 17:21, 23:21, 21:6-Erfolg über Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 3/4) bejubeln. Dabei wehrte die Titelverteidigerin im zweiten Satz beim Stand von 20:21 aus ihrer Sicht einen Matchball ihrer Kontrahentin ab. „Marc hat mir gut geholfen, ich war sehr nervös. Ich lag zwar vorne, aber sie ist wieder rangekommen. Da fängt man an zu zittern. Ich habe auch ein bisschen Glück gehabt“, meinte Luise Heim, die im Endspiel vom deutschen Rekordmeister im Herreneinzel, Marc Zwiebler (1. BC Beuel), gecoacht wurde. Die 19 Jahre alte Yvonne Li hatte nach zuvor vier Halbfinalteilnahmen in Folge im Dameneinzel erstmalig in ihrer Karriere in Bielefeld ein Finale erreicht. „Bei so einem Spiel ist das Mentale wichtig. Wir spielen jeden Tag gegeneinander, da ist auch die Tagesform abhängig. Man muss versuchen, an dem Tag das Beste zu geben“, so Luise Heim.  

Herreneinzel
Auch das Endspiel im Herreneinzel gestaltete sich extrem eng: Nach einer Spielzeit von 60 Minuten setzte sich darin Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Setzplatz 5/8) mit 22:24, 22:20, 21:14 gegen Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2) durch. „Als mein Vorsprung im dritten Satz relativ hoch war, ließ die Konzentration nach. Ich habe nicht mehr meinen Plan verfolgt, den ich vorher hatte. Kai kam dann noch ran, sodass es knapp wurde“, sagte der 21-Jährige, nachdem er seinen sechsten Matchball verwandelt hatte. Max Weißkirchen und Kai Schäfer standen wie Yvonne Li zum ersten Mal bei den Deutschen Meisterschaften der Aktiven in einem Finale. Bei den vorangegangenen Austragungen dieser Titelkämpfe kam für sie stets spätestens im Viertelfinale das Turnier-Aus.  

Mixed
Im Mixed lieferten sich Peter Käsbauer/Olga Konon (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3/4) mit Nikolaj Persson/Kilasu Ostermeyer (beide TSV Trittau; Setzplatz 5/8) über 59 Minuten ein hochklassiges Finalduell, in dem letztlich Peter Käsbauer/Olga Konon mit 16:21, 21:14, 21:18 die Oberhand behielten. Der 29-Jährige und seine ein Jahr jüngere Mixedpartnerin gewannen 2018 beide erstmalig in der Altersklasse O19 einen DM-Titel im Gemischten Doppel. Peter Käsbauer hatte 2016 und 2017 in Bielefeld im Herrendoppel triumphiert (jeweils mit Raphael Beck, der damals für den 1. BC Beuel antrat), Olga Konon gewann in den Jahren 2012, 2015 und 2016 im Dameneinzel das Turnier. „Wenn man unser Spiel jetzt und vor drei Monaten vergleicht, haben wir einen Riesensprung gemacht“, so Peter Käsbauer im Siegerinterview. Die letztjährigen DM-Dritten Nikolaj Persson/Kilasu Ostermeyer erreichten beide erstmalig in ihrer Karriere bei den Deutschen Meisterschaften im Erwachsenenbereich ein Finale.  

Damendoppel
Im Damendoppel erspielten sich die topgesetzten Titelverteidigerinnen Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath) souverän zum zweiten Mal gemeinsam den Turniersieg. Das Finale gegen Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim; Setzplatz 2) entschieden die Weltranglisten-34. mit 21:13, 21:16 für sich. „Ich glaube, das war eine gute Werbung für Damendoppel. Wir freuen uns, dass wir uns noch weiter steigern konnten. Das war unsere beste Turnierleistung heute, aber die mussten wir auch zeigen, um gegen die beiden zu gewinnen“, zog Carla Nelte ein Fazit. Johanna Goliszewski meinte: „Wir sind zufrieden. Man merkte, dass wir gestern so ein langes Spiel hatten.“ Die 31-Jährige und ihre neun Jahre jüngere Doppelpartnerin hatten sich im Halbfinale über 75 Minuten mit Linda Efler/Olga Konon (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3/4) duelliert, ehe ihr 20:22, 21:12, 21:16-Sieg feststand. Carla Nelte war 2015 und 2016 schon mit Johanna Goliszewski Deutsche Meisterin im Damendoppel geworden.  

Herrendoppel
Im Herrendoppel bezwang die topgesetzte Paarung Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen) im Finale Peter Käsbauer/Johannes Pistorius (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TSV Freystadt; Setzplatz 3/4) mit 21:15, 25:23. Josche Zurwonne triumphierte damit zum zweiten Mal in Bielefeld in dieser Disziplin, nachdem er im Jahr 2015 an der Seite von Max Schwenger (TV Refrath) den DM-Titel geholt hatte. Der
gebürtige Indonesier Jones Jansen nahm in diesem Jahr zum ersten Mal an den Deutschen Einzelmeisterschaften teil. „Als vermeintlicher Favorit hat man immer mehr Druck. Jones hat das sehr gut gemacht heute. Das war sein erstes DM-Finale und er hat gleich gewonnen“, lobte Josche Zurwonne seinen Doppelpartner. „Ich bin überglücklich“, so Jones Jansen. Auch für Johannes Pistorius bedeutete der Einzug ins DMEndspiel eine Premiere.  

„Markus-Keck-Gedächtnispokal“ an Kai Schäfer
Traditionell erfolgt im Rahmen der Deutschen Meisterschaften O19 die Verleihung des „MarkusKeck-Gedächtnispokals“. Diese Trophäe wurde im Jahr 1997 von der Familie des viel zu früh verstorbenen, 20-maligen deutschen Nationalspielers Markus Keck gestiftet. Mit dem Pokal ehren die Verantwortlichen im Deutschen Badminton-Verband (DBV) stets einen hervorragenden Athleten, der nicht allein in sportlicher Hinsicht überzeugt, sondern auch in Bezug auf seine Persönlichkeit. 2018 erhielt der 24 Jahre alte Kai Schäfer vom Erstligisten SC Union Lüdinghausen den Pokal. Wie Dietrich Heppner, Vizepräsident Leistungssport im DBV, bei der Ehrung sagte, sei Kai Schäfer bezüglich seines Verhaltens seit jeher ein Vorbild u. a. für die Jugend.    

Ergebnisse
Alle Ergebnisse der 66. Deutschen Einzelmeisterschaften sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de, auf der Veranstaltungshomepage unter www.dm-badminton.de sowie im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „66. Deutsche Meisterschaften 2018“) erhältlich.

Die Bestplatzierten 2018
Herreneinzel:
Deutscher Meister:    Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Setzplatz 5/8)  
Deutscher Vizemeister:   Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2)  
Platz 3:     Lars Schänzler (TV Refrath; Setzplatz 3/4)
Platz 3:     Alexander Roovers (1. BV Mülheim; Setzplatz 3/4)  

Dameneinzel:
Deutsche Meisterin:    Luise Heim (1. BC Beuel; Setzplatz 2; Titelverteidigerin)
Deutsche Vizemeisterin:   Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 3/4)
Platz 3:  Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich; Setzplatz 1)  
Platz 3:  Katharina Altenbeck (1. BV Mülheim; Setzplatz 3/4)

Herrendoppel:
Deutsche Meister:    Jones Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 1)
Deutsche Vizemeister:   Peter Käsbauer/Johannes Pistorius (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TSV Freystadt; Setzplatz 3/4)
Platz 3:     Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV Refrath; Setzplatz 5/8)  
Platz 3:     Marvin Seidel/Max Weißkirchen (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel)

Damendoppel:
Deutsche Meisterinnen:   Isabel Herttrich/Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath; Setzplatz 1; Titelverteidigerinnen)
Deutsche Vizemeisterinnen:   Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim; Setzplatz 2)  
Platz 3:     Linda Efler/Olga Konon (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3/4)
Platz 3:     Annabella Jäger/Julia Kunkel (beide TSV Freystadt; Setzplatz 9/12)

Mixed:  
Deutsche Meister:  Peter Käsbauer/Olga Konon (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3/4)
Deutsche Vizemeister:  Nikolaj Persson/Kilasu Ostermeyer (beide TSV Trittau; Setzplatz 5/8)  
Platz 3:  Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2)
Platz 3: Julian Lohau/Isabel Herttrich (1. BV Mülheim/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)


31.01.2018 / 18:45 Uhr
YONEX German Open 2018 vom 06.03.2018 bis 11.03.2018 in Mülheim an der Ruhr

               VIER TITELVERTEIDIGER AM START

Nachdem bereits in den vergangenen Wochen Hochkaräter wie der zweimalige Olympiasieger und fünfmalige Weltmeister im Herreneinzel, Lin Dan (China; Weltranglistenplatz 6), der Vorjahressieger in dieser Disziplin, Chou Tien Chen (Taiwan; Weltranglistenplatz 7), und die Weltranglistenersten im Damendoppel, Chen Qingchen/Jia Yifan (China), ihren Start bei den diesjährigen YONEX German Open Badminton Championships (6. bis 11. März in Mülheim an der Ruhr) avisiert hatten, gaben kurz vor Meldeschluss zahlreiche weitere absolute Top-Stars der internationalen Badmintonszene bekannt, dass sie an dem mit 150.000,- US-Dollar dotierten Turnier teilnehmen möchten. Damit steht zugleich fest, dass in vier der fünf Disziplinen die Titelverteidiger vertreten sein werden.  

So dürfen sich die Zuschauer in der innogy Sporthalle etwa auf die Dänen Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen (Weltranglistenplatz 14), die Vorjahressieger im Herrendoppel und amtierenden EM-Dritten, sowie auf deren Landsleute Mads Conrad-Petersen/Mads Pieler Kolding (Weltranglistenplatz 6), die letztjährigen Zweitplatzierten in Mülheim an der Ruhr und derzeitigen Vizeeuropameister, freuen. Aus Dänemark möchten außerdem Anders Antonsen (Weltranglistenplatz 12), seines Zeichens Vizeeuropameister von 2017 im Herreneinzel, und der zuletzt lange verletzte Jan Ø. Jørgensen (Weltranglistenplatz 152), Europameister von 2014 und YONEX German Open-Sieger von 2015 im Herreneinzel, bei dem für den Deutschen BadmintonVerband (DBV) bedeutsamsten Turnier aufschlagen.

Aus Japan haben u. a. Akane Yamaguchi, die Titelverteidigerin und aktuelle Weltranglistenzweite im Dameneinzel, Nozomi Okuhara (Weltranglistenplatz 7), die Weltmeisterin von 2017 in dieser Disziplin, sowie die Olympiasiegerinnen von 2016 im Damendoppel, Misaki Matsutomo/Ayaka Takahashi (Weltranglistenplatz 3), ihr Kommen angekündigt. Genauso meldeten die amtierenden WM-Zweiten in dieser Disziplin und YONEX German Open-Siegerinnen des vergangenen Jahres, Yuki Fukushima/Sayaka Hirota (Weltranglistenplatz 4), sowie die Weltranglistenvierten Keigo Sonoda/Takeshi Kamura für die YONEX German Open 2018.

Aus England werden u. a. die aktuellen Europameister im Mixed, Chris und Gabrielle Adcock (Weltranglistenplatz 6), sowie die Olympiadritten von Rio 2016 im Herrendoppel, Marcus Ellis/Chris Langridge (Weltranglistenplatz 26), bei den 61. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland aufschlagen. Das Aufgebot Schottlands wird derweil angeführt von Kirsty Gilmour, der Vizeeuropameisterin im Dameneinzel von 2016 und 2017.

Die YONEX German Open gehören in den Jahren 2018 bis 2021 der HSBC BWF World Tour an und zählen innerhalb dieser Tour des Badminton-Weltverbandes BWF zu den Turnieren der Kategorie „Super 300“.  

Als Haupt- und Titelsponsor der Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland fungiert in diesem Jahr zum 32. Mal in Folge die Firma YONEX. Ausführliche Informationen zu den YONEX German Open 2018 sind auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de erhältlich. Die Auslosung für das Turnier erfolgt am 13. Februar.  

Rückblick: Die YONEX German Open-Sieger von 2017
HE: Chou Tien Chen (TPE/Setzplatz 6)
DE: Akane Yamaguchi (JPN/Setzplatz 2)
HD: Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen (DEN/Setzplatz 4)
DD: Yuki Fukushima/Sayaka Hirota (JPN) MX: Zhang Nan/Li Yinhui (CHN/Setzplatz 8)
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)


31.01.2018 / 18:15 Uhr
Test geglückt: Fabian Roth kann starten 66. Deutsche Einzelmeisterschaften vom 1. bis zum 4. Februar 2018 in Bielefeld  
Erleichterung bei Fabian Roth und allen Fans des Deutschen Meisters im Herreneinzel von 2017: Der 22-Jährige vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim wird bei den 66. Deutschen Einzelmeisterschaften in Bielefeld (1. bis 4. Februar 2018 in der Seidensticker Halle) starten. Etwas mehr als eine Woche vor den Titelkämpfen war dies aus gesundheitlichen Gründen noch fraglich.  

Aufgrund von Rückenproblemen konnte der BWL-Student in den vergangenen Monaten keine Wettkämpfe bestreiten, war aber seit Jahresbeginn zumindest im Training wieder komplett schmerzfrei. Nun verlief auch ein erster Wettkampftest erfolgreich: Im Erstligaspiel der Saarländer gegen den TSV Trittau am 28. Januar blieb Fabian Roth bei seinem 7:11, 11:7, 11:8, 12:10-Sieg über den Indonesier Ary Trisnanto beschwerdefrei.  

„Fabian wird daher an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen. Bei dem Turnier geht es für ihn in erster Linie darum, weitere Wettkampfpraxis zu gewinnen“, so Detlef Poste, Chef-Bundestrainer im Deutschen Badminton-Verband (DBV).  

Sein erstes DM-Match 2018 bestreitet der gebürtige Baden-Württemberger, der am Bundesstützpunkt in Mülheim an der Ruhr trainiert, am 1. Februar um 17.00 Uhr. In dem Spiel aus der zweiten Runde des Herreneinzelwettbewerbs trifft Fabian Roth auf den Gewinner der Partie zwischen Steffen Hohenberg (Gladbecker FC) und Florian Winniger (SG Schorndorf). Als Nummer eins der Setzliste verfügt Fabian Roth zum Auftakt über ein Freilos.  

DM-Aus für Mark Lamsfuß und Judith Petrikowski
Dagegen mussten Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) und Judith Petrikowski (1. BV Mülheim) ihre Teilnahme an den 66. Deutschen Einzelmeisterschaften absagen. Mark Lamsfuß, der im Vorjahr in Bielefeld mit Marvin Seidel (1. BC SaarbrückenBischmisheim) Deutscher Vizemeister im Herrendoppel wurde und im Mixed mit Isabel Herttrich (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) ebenfalls Platz zwei belegte, laboriert an einer Überlastung der Patellasehne. Judith Petrikowski, die amtierende Deutsche Meisterin im Damendoppel U19 (mit Yvonne Li vom SC Union Lüdinghausen), hat Probleme mit dem Fußgelenk.  

Die ursprünglich für die bevorstehenden Titelkämpfe in der Altersklasse O19 vorgesehenen Partner von Mark Lamsfuß – erneut Marvin Seidel im Herrendoppel und Isabel Herttrich im Mixed – und Judith Petrikowski – Eva Janssens (SC Union Lüdinghausen) im Damendoppel und Jan Colin Völker (TV Refrath) im Mixed – werden in der Seidensticker Halle ggf. mit anderen Spielern an den Start gehen. Mark Lamsfuß war mit den entsprechenden Partnern im Gemischten Doppel an Nummer eins gesetzt und im Herrendoppel an Nummer zwei.  

Alle Ergebnisse der 66. Deutschen Einzelmeisterschaften sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de, auf der Veranstaltungshomepage unter www.dm-badminton.de sowie im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „66. Deutsche Meisterschaften 2018“) erhältlich.
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)


24.01.2018 / 17:05 Uhr
Spannende Spiele um die DM-Titel 66. Deutsche Einzelmeisterschaften vom 1. bis zum 4. Februar 2018 in Bielefeld  

Im Vorjahr kürte er sich bei den Deutschen Einzelmeisterschaften gleich in zwei Disziplinen zum Titelträger – 2018 müssen die Badmintonfans in Bielefeld auf Raphael Beck (damals 1. BC Beuel, jetzt TV Refrath) verzichten: Der 25-Jährige, der 2017 mit Peter Käsbauer (1. BC SaarbrückenBischmisheim) den Turniersieg im Herrendoppel verzeichnet hatte und mit Carla Nelte (TV Refrath) jenen im Mixed, beendete Ende vergangenen Jahres seine Karriere in der deutschen BadmintonNationalmannschaft und meldete nicht für die bevorstehende Veranstaltung (1. bis 4. Februar in der Seidensticker Halle).

Während Peter Käsbauer bei den diesjährigen Deutschen Einzelmeisterschaften, den 66. in der Geschichte, mit Nachwuchsspieler Johannes Pistorius (TSV Freystadt) ein Herrendoppel bildet, schlägt Carla Nelte im Gemischten Doppel an der Seite ihres Vereinskollegen Max Schwenger (TV Refrath) auf. Mit ihm holte die Olympiateilnehmerin von 2016, die im Vorjahr in Bielefeld wie Raphael Beck zweifach triumphierte (zusätzlich zum Mixed im Damendoppel), 2015 den Vizemeistertitel. Zuvor, 2014 und 2013, erreichte das Duo jeweils das Halbfinale.

Mixed: Enges Rennen um den Turniersieg zu erwarten
Auch in diesem Jahr haben Max Schwenger und Carla Nelte gute Chancen, im Gemischten Doppel eine Topplatzierung zu verbuchen. Als ärgste Konkurrenten im Rennen um die Ränge eins bis drei gelten Peter Käsbauer und Olga Konon (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), die wie Max Schwenger und Carla Nelte an Nummer 3/4 gesetzt sind, und vor allem die auch international gemeinsam agierenden Mixedpaarungen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 1; Weltranglistenplatz 22) und Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 2; Weltranglistenplatz 26). Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich, die nationalen Champions von 2016, wurden 2017 Deutsche Vizemeister, Marvin Seidel und Linda Efler standen seinerzeit im Halbfinale.  

Herrendoppel: Duell der Topgesetzten im Finale wahrscheinlich
Im Herrendoppel führen Jones Jansen und Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen), die in der Weltrangliste als derzeitige 31. das bestplatzierte Duo des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) in dieser Disziplin sind, in diesem Jahr das Starterfeld an.  
Der gebürtige Indonesier Jones Jansen erhielt im Frühjahr vergangenen Jahres einen deutschen Pass und nimmt somit 2018 erstmalig an den nationalen Titelkämpfen der Erwachsenen teil. Josche Zurwonne gewann 2015 in Bielefeld an der Seite von Max Schwenger DM-Gold.  
An Position zwei sind in diesem Jahr die amtierenden Deutschen Vizemeister Mark Lamsfuß und Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) notiert. Die aktuellen Weltranglisten-37. mussten 2017 in einem hochklassigen Endspiel gegen Raphael Beck/Peter Käsbauer beim Stand von 19:19 im dritten Satz aufgeben, nachdem sich Marvin Seidel schwer am Fuß verletzt hatte. Im diesjährigen Finale erscheint ein Duell zwischen Jones Jansen/Josche Zurwonne und Mark Lamsfuß/Marvin Seidel sehr wahrscheinlich.  
Peter Käsbauer hat mit seinem neuen Doppelpartner Johannes Pistorius ebenso Setzplatz 3/4 inne wie das Duo Daniel Benz/Andreas Heinz (beide SV Fun-Ball Dortelweil), das 2017 bis ins Halbfinale kam.  

Damendoppel: Gute Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung  
Im Damendoppel sind diejenigen topgesetzt, die im Vorjahr zum ersten Mal gemeinsam einen DMTitel in der Altersklasse O19 gewannen: Isabel Herttrich und Carla Nelte (1. BC SaarbrückenBischmisheim/TV Refrath). Die Weltranglisten-34. gelten auch 2018 als „heißeste Anwärter“ auf den Turniersieg. Position zwei haben in Bielefeld die Weltranglisten-40. Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim) inne, die ebenfalls auch auf internationaler Ebene ein Duo bilden. Zudem schlagen sie üblicherweise in der 1. Bundesliga Seite an Seite auf.  
Genauso ist Lisa Kaminski/Hannah Pohl (beide 1. BC Beuel), die im vergangenen Sommer kurzfristig einen Startplatz bei der Individual-WM in Glasgow/Schottland erhalten hatten, und dem neu – auch für internationale Aufgaben – zusammengestellten Damendoppel Linda Efler/Olga Konon (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) in der Seidensticker Halle der Einzug ins Finale zuzutrauen. Diese Duos sind jeweils an Nummer 3/4 gesetzt.

Dameneinzel: Position zwei für die Deutsche Meisterin von 2017  

Im Dameneinzel geht Olga Konon diesmal nicht an den Start. Die Deutsche Meisterin von 2012, 2015 und 2016 in dieser Disziplin und DM-Dritte des Vorjahres konzentriert sich seit kurzer Zeit auf die Doppeldisziplinen. Dagegen möchte Luise Heim (1. BC Beuel) ihren 2017 erstmals gewonnenen Titel im Dameneinzel erfolgreich verteidigen. Die 21 Jahre alte Weltranglisten-60. nimmt den Wettkampf als Nummer zwei der Setzliste auf. Angeführt wird das Starterfeld von Fabienne Deprez (Aulnay-sous-Bois/Frankreich; Weltranglistenplatz 53), der Deutschen Meisterin von 2013, die seit 2010 bei jeder Auflage mindestens das Halbfinale erreichte.  
Gespannt dürfen alle Badmintonfans nicht zuletzt darauf sein, ob es Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) gelingt, nach vier Halbfinal-Einzügen in Serie (2014 bis 2017) erstmalig ins Endspiel einzuziehen. Die 19-Jährige ist 2018 wie Katharina Altenbeck (1. BV Mülheim) an Nummer 3/4 gesetzt. Neben den vier erwähnten Athletinnen haben durchaus auch Spielerinnen, die Setzplatz 5/8 bekleiden, das Potenzial, bei den 66. Deutschen Einzelmeisterschaften weit zu kommen.  

Herreneinzel: Vorjahressieger topgesetzt  
Im Herreneinzel bezwang im Vorjahr Fabian Roth (damals TV Refrath, jetzt 1. BC SaarbrückenBischmisheim) im Finale den deutschen Rekordmeister und dreimaligen Olympiateilnehmer in dieser Disziplin, Marc Zwiebler (damals 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim, jetzt 1. BC Beuel), und kürte sich damit erstmalig zum Deutschen Meister im Erwachsenenbereich. Der heute 22-Jährige ist 2018 in Bielefeld topgesetzt, ihm fehlt allerdings derzeit Wettkampfpraxis, da er seit August 2017 aufgrund von Rückenproblemen kaum Turniere bestreiten konnte. „Ich bin froh, dass ich seit Anfang dieses Jahres wieder schmerzfrei trainieren und wieder auf dem kompletten Feld arbeiten kann“, so Fabian Roth, der kurzfristig über einen Start bei den 66. Deutschen Einzelmeisterschaften entscheiden muss.
Position zwei nimmt im Herreneinzel-Starterfeld Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen) ein, der in diesem Jahr erstmalig (mindestens) das Halbfinale erreichen möchte. An Nummer 3/4 sind jeweils Lars Schänzler (TV Refrath) und Alexander Roovers (1. BV Mülheim) gesetzt. Während es der heute 22 Jahre alte Lars Schänzler 2017 zum ersten Mal bis in die Runde der besten vier Spieler schaffte, belegte der 30-jährige Alexander Roovers bei den vergangenen drei Austragungen jeweils Rang drei. Kandidaten für den Einzug in die Vorschlussrunde sind wie in den Vorjahren auch Spieler, die Setzplatz 5/8 innehaben.  

Viertelfinalspiele diesmal schon freitags
Grundsätzlich sind bei den Deutschen Einzelmeisterschaften immer Überraschungen in der Form möglich, dass Aktive (weit) besser oder schlechter abschneiden als erwartet bzw. als es ihr Setzplatz impliziert. Insofern sind interessante vier Veranstaltungstage garantiert.  
In diesem Jahr werden die Viertelfinalspiele in allen Disziplinen erstmalig nicht am Samstag ausgetragen, sondern bereits am Freitagnachmittag (ab ca. 17.00 Uhr). Der Samstag ist komplett für die Halbfinals reserviert (ab 11.30 Uhr), am Sonntag werden schließlich die Deutschen Meister in den fünf Disziplinen gekürt (ab 11.00 Uhr).

Als Ausrichter der Deutschen Einzelmeisterschaften fungiert erneut die Play Sportmarketing Seemann GmbH in enger Kooperation mit dem Stadtsportbund Bielefeld, dem SC Babenhausen und dem SV Brackwede. Insgesamt organisiert die Play Sportmarketing Seemann GmbH 2018 bereits zum 19. Mal die Deutschen Einzelmeisterschaften. Erstmals wurden die Titelkämpfe im Jahr 1998 in Bielefeld durchgeführt, ohne Unterbrechung finden sie seit 2003 in der Großstadt in Ostwestfalen statt.  

Alle Ergebnisse der 66. Deutschen Einzelmeisterschaften sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de, auf der Veranstaltungshomepage unter www.dm-badminton.de sowie im Internet unter www.turnier.de (Stichwort „66. Deutsche Meisterschaften 2018“)
erhältlich.



19.01.2018 / 12:40 Uhr
YONEX German Open 2018 vom 06.03.2018 bis 11.03.2018 in Mülheim an der Ruhr

               ZAHLREICHE WEITERE TOP 10-SPIELER  AM START


Nach Chinas Ausnahmekönner Lin Dan und dessen Nationalmannschaftskollegen um die Weltranglistenersten im Damendoppel, Chen Qingchen/Jia Yifan, haben weitere Weltklasseathleten für die diesjährigen YONEX German Open Badminton Championships (6. bis 11. März in Mülheim an der Ruhr) gemeldet:  

Neben dem zweimaligen Olympiasieger und fünfmaligen Weltmeister im Herreneinzel (Weltranglistenplatz 6) planen in dieser Disziplin u. a. Titelverteidiger Chou Tien Chen aus Taiwan (Weltranglistenplatz 7), der koreanische WM-Dritte von 2017, Son Wan Ho (Weltranglistenplatz 5), und Chou Tien Chens Landsmann Wang Tzu Wei (Weltranglistenplatz 11) einen Start bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten Turnier. Wang Tzu Wei lieferte sich in Mülheim an der Ruhr im Vorjahr ein begeisterndes Finalspiel mit Chou Tien Chen, musste sich letztlich aber seinem Teamkollegen in zwei Sätzen geschlagen geben.

Im Dameneinzel wollen z. B. die koreanische Weltranglistensechste Sung Ji Hyun, ihres Zeichens die Gewinnerin der YONEX German Open 2015, und die Vize-Europameisterin von 2016 und 2017, Kirsty Gilmour aus Schottland (Weltranglistenplatz 16), bei der – neuerdings – mit 150.000,- USDollar dotierten Veranstaltung aufschlagen.  

Im Herrendoppel darf sich das Publikum in der innogy Sporthalle u. a. auf die taiwanesischen Spitzenpaarungen Lee Yang/Lee Jhe-Huei (Weltranglistenplatz 7) und Chen Hung Ling/Wang ChiLin (Weltranglistenplatz 9), freuen.  

In der Disziplin Mixed haben derweil etwa die Weltranglistenneunten Seo Seung Jae/Kim Ha Na sowie die Weltranglisten-14. Choi SolGyu/Chae Yoo Jung (alle Korea) für die 61. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland gemeldet.  

Meldeschluss ist erst am 30. Januar, sodass das Teilnehmerfeld in den nächsten knapp zwei Wochen zunehmend stärkere Konturen annehmen wird.  

Die aktuell rund 173.000 Einwohner zählende Stadt Mülheim an der Ruhr fungiert 2018 zum insgesamt 20. Mal als Gastgeberin der Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland. Als Haupt- und Titelsponsor des Turniers engagiert sich in diesem Jahr zum 32. Mal in Folge die Firma YONEX.

Ausführliche Informationen zu den YONEX German Open 2018 sind auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de erhältlich.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)



11.01.2018 / 13:09 UIhr
YONEX German Open 2018 vom 06.03.2018 bis 11.03.2018 in Mülheim an der Ruhr

               BADMINTON-SUPERSTAR LIN DAN  ERNEUT IN MÜLHEIM DABEI


Die lebende Badminton-Legende gibt sich erneut die Ehre: Auch für die diesjährigen YONEX German Open Badminton Championships (6. bis 11. März in Mülheim an der Ruhr) hat der zweimalige Olympiasieger und fünfmalige Weltmeister im Herreneinzel, Lin Dan, gemeldet.  

Wohl jeder, der bei den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland 2016 den Finaltag vor Ort verfolgt hat, erinnert sich noch gut daran, wie der Chinese nach seinem Endspielerfolg von dutzenden kreischenden Fans „umzingelt“ wurde und schließlich durch den Hinterausgang die Veranstaltungsstätte verlassen musste, um den – zumeist weiblichen – Autogrammjägern zu entkommen.  

Auch im vergangenen Jahr begeisterte der Vize-Weltmeister von 2017 und aktuelle Weltranglistensechste das Publikum in der innogy Sporthalle. Allerdings musste sich der sechsmalige YONEX German Open-Gewinner vor rund zehn Monaten bereits im Achtelfinale dem acht Jahre jüngeren Dänen Emil Holst geschlagen geben.    Neben dem inzwischen 34-Jährigen planen aus China u. a. die amtierenden Weltmeisterinnen und derzeitigen Weltranglistenersten im Damendoppel, Chen Qingchen/Jia Yifan, der Weltranglistenachte im Herreneinzel, Shi Yuqi, die WM-Dritte von 2017 und momentane Weltranglistenachte im Dameneinzel, Chen Yufei, sowie die Weltranglistenneunte in dieser Disziplin, He Bingjiao, einen Start bei den 61. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland.

YONEX GERMAN OPEN 2018 Badminton Championships
Das Organisationsteam wartet derzeit gespannt auf die Meldungen der anderen TopBadmintonnationen. Meldeschluss ist am 30. Januar, die Auslosung erfolgt am 13. Februar.  

Mit seinen sechs Titelgewinnen im Herreneinzel führt Lin Dan die Statistik der im Jahr 1955 erstmalig ausgetragenen Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland gemeinsam mit dem Dänen Erland Kops an, der in den 1960er-Jahren ebenso häufig das Finale in dieser Disziplin für sich entschied.  

Der Kartenvorverkauf für die YONEX German Open 2018 läuft seit November. Ausführliche Informationen dazu (Ticketvarianten, Preise, Bestellmöglichkeiten etc.) – sowie ganz allgemein zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX in diesem Jahr zum 32. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert – sind auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de erhältlich.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

07.01.2018 / 10:00 Uhr
Anja Weber und Christoph Schnaase  übernehmen die Aufgaben von Manfred Ernst
Nachdem Manfred Ernst, einer von insgesamt zwei Bundestrainern Einzel im Deutschen BadmintonVerband (DBV), seinen Vertrag aus persönlichen Gründen zum 31. Dezember 2017 auflöste, übernehmen dessen Aufgaben seit dem 1. Januar 2018 zwei Personen, die bereits mit ihm bzw. vor ihm am Bundesstützpunkt in Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen) als Trainer tätig waren:  

Die bisherige Bundesstützpunkttrainerin Anja Weber fungiert dort neuerdings als Bundestrainerin Einzel. Dabei wurde die halbe Stelle, die sie bis dato innehatte, auf eine volle Stelle aufgestockt. Unterstützung erfährt die 41-Jährige, die ab sofort für die Bereiche Leitung, Planung, Training, Wettkampfbetreuung sowie – teilweise – Athletik zuständig ist, von Christoph Schnaase: Der 35Jährige ist im Rahmen seiner halben Stelle in den Bereichen Training und Wettkampfbetreuung tätig. Der Erstligaspieler des SC Union Lüdinghausen arbeitete bereits in den Jahren 2014 bis 2016 in
Teilzeit für den DBV – damals ausschließlich im Dameneinzel.  
„Zusätzlich wird der Bereich Gesundheit/Athletik durch einen externen Experten auf Honorarbasis sowie eine intensivere Einbindung der Physiotherapeuten verstärkt“, erläutert Detlef Poste. Der Chef-Bundestrainer im DBV weist zugleich darauf hin, dass bislang keine geeignete Person gefunden werden konnte, die alle von Manfred Ernst verantworteten Aufgabenbereiche übernehmen kann. Das aktuelle Konstrukt sei deshalb ein Test, ob die Aufteilung auf mehrere Personen funktioniere, so Detlef Poste. Die Verträge von Anja Weber und Christoph Schnaase sind daher auch zunächst auf ein Jahr – bis zum 31. Dezember 2018 – befristet.

Neben Anja Weber trägt weiterhin Xu Yan Wang – als Bundestrainer Einzel – die Hauptverantwortung für die Disziplinen Damen- und Herreneinzel. Arbeitsort des schon viele Jahre in Diensten des olympischen Spitzenverbandes stehenden Coaches ist gleichsam Mülheim an der Ruhr. Seit der Umstrukturierung der Bundesstützpunkte des DBV zum 1. September 2017 trainieren alle Athletinnen und Athleten, die auf die Einzeldisziplinen spezialisiert sind, in der Kommune im Ruhrgebiet, während all jene Spielerinnen und Spieler, die den Fokus auf Damen- bzw. Herrendoppel und Mixed legen, ihren Trainingsstandort in Saarbrücken haben.

Am Bundesstützpunkt in der Hauptstadt des Saarlandes gab es zum 1. Januar 2018 ebenfalls personelle Veränderungen:
Der bisherige Bundesstützpunkttrainer Ingo Kindervater wurde zum Bundestrainer Doppel/Mixed befördert. „Ingo Kindervater hat nach dem Weggang des damaligen Leitenden Bundestrainers Doppel/Mixed, Jacob Oehlenschlæger, im August 2016, quasi die Funktion des Bundestrainers Herrendoppel am Bundesstützpunkt Saarbrücken ausgeübt und mit Unterstützung von Johannes Schöttler eine sehr gute Entwicklung vieler Spieler erreicht. Bei der Individual-WM 2017 in Glasgow z. B. haben die beiden Herrendoppel ihre besten Leistungen gezeigt. Mit der Beförderung möchten die Verantwortlichen im DBV dies anerkennen“, so ChefBundestrainer Detlef Poste. Der 39 Jahre alte Ingo Kindervater ist in seiner neuen Funktion – wie schon in der vorherigen – in Vollzeit für den DBV tätig. Dabei erfolgt die Anstellung des 97-maligen deutschen Nationalspielers über die Sportfördergruppe der Bundeswehr.  

Übersicht über die aktuelle DBV-Leistungssportpersonalstruktur
Sportdirektor:  Martin Kranitz (Stützpunktleiter Saarbrücken)
Chef-Bundestrainer:  Detlef Poste (Stützpunktleiter Mülheim an der Ruhr) Bundesstützpunkt (BSP) Einzel in Mülheim an der Ruhr  Bundesstützpunkt (BSP) Doppel/Mixed in Saarbrücken
Bundestrainer Einzel: Xu Yan Wang
Leitender Bundestrainer Doppel/Mixed: Diemo Ruhnow
Bundestrainerin Einzel: Anja Weber
Bundestrainer Doppel/Mixed: Ingo Kindervater
Bundesstützpunkttrainer Einzel: Christoph Schnaase
Bundesstützpunkttrainer Doppel/Mixed: Johannes Schöttler
Bundestrainer Jugend: Matthias Hütten
OSP-Trainer*: Dede Dewanto AssistenzBundestrainer
Jugend: Danny Schwarz Bundestrainer
Wissenschaft/Bildung: Hannes Käsbauer
Bundestrainer Talententwicklung: Dr. Dirk Nötzel
OSP = Olympiastützpunkt (in dem Fall OSP Rheinland-Pfalz/Saarland)
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)

30.12.2017  / 22:00 Uhr
Platz zwei für Lars Schänzler  YONEX Italian International 2017 vom 14. bis zum 17. Dezember in Mailand/Italien

Platz zwei für Lars Schänzler  YONEX Italian International 2017 vom 14. bis zum 17. Dezember in Mailand/Italien

Starke Leistung von Nachwuchsspieler Lars Schänzler: Der amtierende DM-Dritte im Herreneinzel, der in der 1. Bundesliga für den Deutschen Mannschaftsmeister TV Refrath aufschlägt, belegte beim YONEX Italian International 2017 (14. bis 17. Dezember in Mailand/Italien) Platz zwei.  

Nach Siegen über den Spanier Luís Enrique Peñalver (Weltranglistenplatz 114), Alexander Roovers (1. BV Mülheim; Weltranglistenplatz 122), einen seiner Trainingspartner am Bundesstützpunkt in Mülheim an der Ruhr, Adrian Dziolko aus Polen (Weltranglistenplatz 304) und Victor Svendsen aus Dänemark (Weltranglistenplatz 85) musste sich der 22 Jahre alte Weltranglisten-172. einzig im Finale dem spanischen Weltranglisten-40. Pablo Abian geschlagen geben.    Der Gewinner der 1. European Games 2015 im Herreneinzel setzte sich am Sonntag (17. Dezember) in einem engen Match letztlich mit 18:21, 21:16, 21:14 gegen Lars Schänzler durch und verzeichnete damit im insgesamt dritten Aufeinandertreffen mit dem C-Kaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) den dritten Sieg. In Mailand gelang es Lars Schänzler dabei erstmalig, Pablo Abian einen Satz abzunehmen.  

Alle Ergebnisse des Turniers der Kategorie „International Challenge“ sind im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „YONEX Italian International 2017“) erhältlich.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin Deutscher Badminton-Verband)


14.12.2017 / 20:30 Uhr
YONEX German Open 2018 vom 06.03.2018 bis 11.03.2018 in Mülheim an der Ruhr

               YONEX German Open 2018 mit zahlreichen Neuerungen


Ein deutlich höheres Preisgeld, weniger Startplätze im Herreneinzel, ein etwas anderer Turnierablauf, eine veränderte Klassifikation im internationalen Turniersystem und noch mehr Ticketvarianten: Wenn mit der 2018er-Auflage ein neuer Vier-Jahres-Zyklus der YONEX German Open Badminton Championships eingeläutet wird, gehen damit zahlreiche Änderungen einher.  

Nicht zuletzt der Austragungsort jedoch bleibt: Das für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamste Turnier wird auch in den Jahren 2018 bis 2021 in der innogy Sporthalle in Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen) ausgetragen. Termin der 61. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland in der Geschichte ist der 6. bis 11. März 2018.

Das Preisgeld  
Das Preisgeld wurde im Vergleich zu den vorangegangenen sieben Auflagen der YONEX German Open deutlich aufgestockt. Betrug das Preisgeld von 2011 bis 2017 jeweils 120.000,- US-Dollar, werden 2018 und 2019 jeweils 150.000,- US-Dollar ausgeschüttet. 2020 sind 175.000,- US-Dollar vorgesehen und 2021 beläuft sich die Prämie sogar auf 200.000,- US-Dollar.

YONEX GERMAN OPEN 2018 Badminton Championships
Das Teilnehmerfeld
  
Bestand das Hauptfeld im Herreneinzel bislang aus 64 Athleten und gingen in den anderen vier Disziplinen jeweils 32 Spielerinnen bzw. Paarungen an den Start, umfassen die Teilnehmerfelder neuerdings in allen Disziplinen 32 Personen bzw. Duos. Davon sind jeweils vier Spieler bzw. Spielerinnen und Paarungen Qualifikanten.

Der Turnierablauf  
Die Neuerungen in Bezug auf das Teilnehmerfeld haben auch Auswirkungen auf den Turnierablauf: Wurden in den vergangenen Jahren am ersten Veranstaltungstag (Dienstag) die Qualifikation in allen Disziplinen sowie die erste Runde im Herreneinzel ausgetragen, findet 2018 zwar am Dienstag wie gewohnt die Qualifikation im Herreneinzel, im Dameneinzel, im Herrendoppel, im Damendoppel und im Mixed statt. Jedoch bestreiten an jenem Tag nun nicht mehr anschließend die Herren ihre Erstrundenmatches, sondern das Publikum darf sich auf den Start der Gemischten Doppel ins Hauptturnier freuen. Eine Ausnahme bilden die vier MixedPaarungen, die über die Qualifikation ins Hauptfeld gelangen: Sie tragen erst am zweiten Veranstaltungstag, dem Mittwoch, ihre Begegnung aus der ersten Runde aus.  
Im Herreneinzel, im Dameneinzel, im Herrendoppel und im Damendoppel stehen die Erstrundenmatches ohnehin erst für den zweiten Veranstaltungstag auf dem Programm. Der Donnerstag bleibt der Tag der Achtelfinalspiele in allen Disziplinen, am Freitag werden alle Viertelfinalspiele ausgetragen, am Samstag alle Halbfinalspiele und der Sonntag ist wie gewohnt der „große Finaltag“.

Die Klassifikation  

Der Badminton-Weltverband BWF hat das internationale Turniersystem umstrukturiert, mehrere der bislang üblichen Bezeichnungen, wie „Grand Prix Gold-Turnier“ oder „Superseries-Turnier“, existieren nicht mehr. Die YONEX German Open gehören nun der sogenannten „BWF World Tour“ an, die sich in insgesamt sechs Level mit jeweils einer unterschiedlichen Anzahl an Turnieren gliedert. Die Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland rangieren – mit zehn weiteren Turnieren – auf Level 5.

Der Kartenvorverkauf  
Im Vergleich zu den YONEX German Open 2017 gibt es neuerdings noch mehr Ticketvarianten. Erhältlich sind nun z. B. auch Wochenend- und Drei-Tages-Karten. Ausführliche Informationen dazu – sowie ganz allgemein zu den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2018 zum 32. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor fungiert – sind auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de erhältlich. Der Kartenvorverkauf läuft bereits seit dem 1. November.
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)


01.12.2017 / 20:20 Uhr
Kantersieg zum Auftakt Freundschafts-Länderspiele am 29. und 30. November 2017 in Wipperfürth und Recklinghausen
Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft hat zum Auftakt der zweiteiligen Länderspielserie gegen Polen einen Kantersieg verbucht: Mit 5:0 setzte sich die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am 29. November in Wipperfürth (Nordrhein-Westfalen) gegen die Gäste durch. Dabei konnten die Gastgeber vier Matches in zwei Sätzen für sich entscheiden, einzig im Herreneinzel gelang auch den Polen ein Satzgewinn.  

Am 30. November treffen Deutschland und Polen in Recklinghausen (ebenfalls NordrheinWestfalen) erneut aufeinander. Das Aufgebot des DBV gestaltet sich dann nahezu vollkommen anders als am Tag zuvor.  

Die einzelnen Ergebnisse:  

Mittwoch, 29. November 2017, Deutschland – Polen 5:0

MX: Jones Ralfy Jansen/Eva Janssens (1. BC Wipperfeld/ SC Union Lüdinghausen) - Adam Cwalina/ Aneta Wojtkowska 21:19, 26:24
DE: Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) - Wiktoria Dabczynska 21:6, 21:6
HE: Max Weißkirchen (1. BC Beuel) - Michal Rogalski 14:21, 21:15, 21:10
DD: Eva Janssens/Carla Nelte (SC Union Lüdinghausen/TV Refrath) - Wiktoria Dabczynska/ Aleksandra Goszczynska 21:11, 21:12
HD: Mark Lamsfuß/Marvin Seidel  (1. BC Wipperfeld/ 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) - Milosz Bochat/ Adam Cwalina 21:11, 22:20
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)

29.11.2017 / 22:00 Uh
Zwei EM-Medaillen für Emma Moszczynski U17-Europameisterschaften
vom 21. bis zum 29. November 2017 in Prag/Tschechische Republik


Nachwuchsspielerin Emma Moszczynski hat bei den U17-Europameisterschaften (21. bis 29. November 2017 in Prag/
Tschechische Republik) zwei Bronzemedaillen gewonnen:
Die 16-Jährige, die in der 2. Bundesliga (Nord) für den Hamburg-Horner TV aufschlägt, erreichte sowohl an der Seite
der gleichaltrigen Jule Petrikowski (BC Phönix Hövelhof) im Mädchendoppel als auch mit ihrem ein Jahr jüngeren
Vereinskollegen Matthias Kicklitz im Mixed das Halbfinale.
Ein „kleines Finale“ wird bei den Titelkämpfen nicht ausgetragen, vielmehr erhalten beide unterlegenen Halbfinalisten
automatisch die Bronzemedaille.  

Emma Moszczynski und Jule Petrikowski mussten sich nach Zwei-Satz-Siegen über Paarungen aus Griechenland, England,
aus der Türkei und aus Norwegen erst in der Runde der besten vier Mädchendoppel Christine Busch/Amalie Schulz aus
Dänemark mit 17:21, 16:21 geschlagen geben. Die Nordeuropäerinnen hatten wenige Tage zuvor mit ihrem Team den
Titel im Mannschaftswettbewerb gewonnen und dabei durch einen 3:0-Erfolg im Viertelfinale über die Auswahl des
Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) die Medaillenträume der DBV-Asse zunichtegemacht.  

Im Mixed behielten Matthias Kicklitz und Emma Moszczynski gegenüber einem schottischen Duo, einer Paarung
aus Moldawien, einem Gemischten Doppel aus Frankreich und einer Paarung aus der Slowakei die Oberhand,
ehe sie im Halbfinale – den ebenfalls zum siegreichen dänischen Team zählenden Talenten –
Sebastian Grønbjerg/Clara Graversen mit 17:21, 21:18, 14:21 unterlagen.  

Bis ins Viertelfinale kam in Prag aus deutscher Sicht Ann-Kathrin Spöri (TuS Geretsried) im Mädcheneinzel.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)

20.11.2017 / 21:05 Uhr
Raphael Beck beendet seine Nationalmannschaftskarriere
Raphael Beck, der amtierende Deutsche Meister im Herrendoppel und im Mixed, beendet zum 31. Dezember
seine Karriere in der deutschen Badminton-Nationalmannschaft. Wie der 25 Jahre alte Erstligaspieler des
TV Refrath mitteilte, seien private Gründe für seinen Entschluss ausschlaggebend. Er wolle sich künftig
„voll und ganz“ auf seine „nachsportliche Karriere“ konzentrieren, die „100 %-ige Motivation für das tägliche Training“
sei „nicht mehr gegeben“, so der B-Kaderathlet des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV).

„Natürlich bedauern wir Raphaels Entscheidung, denn er zählte für uns zu den Athleten, denen wir im Hinblick
auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio und 2024 in Paris einiges zugetraut haben. Zugleich begrüßen wir es,
wenn unsere Athleten solche klaren Entscheidungen treffen, wie Raphael es nun getan hat – auch, wenn diese
gegen den Leistungssport ausfallen“, sagte ChefBundestrainer Detlef Poste. Er fügte hinzu: „Für den Weg in die
Weltspitze müssen die Athleten voll dahinter stehen.“

Raphael Beck, der bislang der Sportförderkompanie der Bundeswehr angehörte, bestritt bis dato zehn Länderspiele.
U. a. gewann er im Februar 2017 mit dem deutschen Mixed-Team bei der Mannschafts-Europameisterschaft in Polen
die Bronzemedaille. Seine größten Erfolge bei Individualturnieren verzeichnete der gebürtige Düsseldorfer, der seit
vielen Jahren am Bundesstützpunkt in Saarbrücken trainiert und auch in der Landeshauptstadt des Saarlandes wohnt,
im Juni 2017 bei den SCG Thailand Open und im Juni 2015 bei den 1. European Games:  

Bei den SCG Thailand Open in Bangkok kam Raphael Beck an der Seite von Peter Käsbauer
(1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), mit dem er sowohl 2016 als auch 2017 bei den
Deutschen Einzelmeisterschaften in Bielefeld triumphierte, auf Rang zwei und verbuchte damit
das beste Ergebnis seiner Karriere bei einem Turnier der Kategorie Grand Prix Gold.  

Bei den European Games in Baku/Aserbaidschan gewann Raphael Beck sowohl gemeinsam mit
Andreas Heinz im Herrendoppel als auch zusammen mit Kira Kattenbeck im Mixed Bronze.  

Den zweiten DM-Titel 2017 sicherte sich Raphael Beck an der Seite von Carla Nelte (TV Refrath).

Wie Chef-Bundestrainer Detlef Poste bekannt gab, ist geplant, dass Raphael Beck im Rahmen der
Länderspielvergleiche Ende November mit Polen (am 29. November in Wipperfürth und am
30. November in Recklinghausen) seinen Abschied aus der deutschen Badminton-Nationalmannschaft gibt.
Vorgesehen ist der Einsatz des 25-Jährigen dabei in der Partie in Recklinghausen.  

Die Bundesligasaison 2017/2018 wird Raphael Beck nach eigener Aussage in jedem Fall zu Ende spielen.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)

17.11.2017 / 19:08 Uhr
Stellungnahme zum Tod von Erik Meijs
Mit  großer  Bestürzung  haben  das  Präsidium  sowie  die   Trainer  und  Athleten  des  Deutschen
Badminton-Verbandes   (DBV)   die   Nachricht   vom   Tod   des    niederländischen   Badminton-
Nationalspielers und Trainingspartners der Bundeskaderspieler des DBV am Bundesstützpunkt in
Mülheim an der Ruhr, Erik Meijs, aufgenommen.
Der 26 Jahre alte Spezialist für Herreneinzel war am 16. November an den Folgen eines tragischen Auto
unfalls verstorben, in den er an jenem Tag auf dem  Weg von seinem  Wohnort  Bonn zum  Training  im
Ruhrgebiet unverschuldet verwickelt war.  
„ Wir  sind  alle  fassungslos.  Die  Gefühle  der  Trainer, Spieler  und  Funktionäre, die mit  Erik
regelmäßig  trainiert  haben  bzw.  anderweitig  zu tun hatten,  lassen sich gar  nicht  beschreiben.  
Er war  eine  unglaublich  positive Persönlichkeit,  die  von allen  sehr  geschätzt wurde, und wir werden
ihn sehr vermissen“, sagte Chef-Bundestrainer Detlef Poste betroffen.
DBV-Präsident  Thomas  Born  meinte: „Unser  tief  empfundenes  Mitgefühl  gilt Erik  Meijs‘ Familie
und insbesondere  einer schwangeren Lebensgefährtin und  langjährigen deutschen Nationalspielerin.
Wir als DBV werden sie und ihr Kind bestmöglich unterstützen und Erik Meijs ein ehrendes Andenken bewahren.“
Claudia Pauli  
(Pressesprecherin DBV)


10.11.2017 / 18:05 Uhr
Rücktritt des DBV-Referatsleiters Referat für Schiedsrichterwesen)

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 06.11.2017 trat der Referatsleiter des Referates für Schiedsrichterwesen,
Momme Schröder, aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurück.

Die Referatsmitarbeiter Jan Striewski, Jörg Hupertz und Björn Wüpping
führen die Arbeit des Referates in der bekannten Aufgabenverteilung
weiter.

Freundliche Grüße
Gerd Pigola


03.11.2017 / 19:10 Uhr
Marc Zwiebler erhielt das „Silberne Lorbeerblatt“  
Aushändigung durch Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière am 3. November 2017


Große Ehre für den dreimaligen Olympiateilnehmer im Badminton, Marc Zwiebler (1. BC Beuel):
Der 33 Jahre alte Europameister von 2012 im Herreneinzel erhielt die höchste staatliche Auszeichnung
für sportliche Spitzenleistungen, das „Silberne Lorbeerblatt“.  

Die Aushändigung des Ehrenzeichens erfolgte am 3. November 2017 im Rahmen einer Feierstunde im
Bundesministerium des Innern (BMI) in Berlin, bei der insgesamt 45 Sportlerinnen und Sportler damit
ausgezeichnet wurden, durch den Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière.
Verliehen worden war den Athletinnen und Athleten das „Silberne Lorbeerblatt“ am 5. Oktober 2017
durch Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier.  

„Dass ich das ‚Silberne Lorbeerblatt‘ erhalte, kam für mich überraschend – und war dadurch umso schöner.
Es ist natürlich toll, in einer Reihe mit anderen deutschen Badmintonspielern zu stehen – aber auch mit
anderen Sportlern, d. h., sportartenübergreifend“, zeigte sich Marc Zwiebler geehrt.  

Thomas Born, der Präsident des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), meinte: „Die Auszeichnung für Marc
ist hochverdient und ich freue mich sehr darüber, dass seine außergewöhnlichen Verdienste für den
Badmintonsport in Deutschland, auf dem Spielfeld und außerhalb, nun auch auf diese Weise gewürdigt werden.
Seit seiner Jugendzeit habe ich die Karriere von Marc aufmerksam verfolgt und miterleben dürfen, wie er als
‚Botschafter‘ für unseren Sport gearbeitet hat. Sicher wird das Team um Marc – seine Trainer, die Familie und
alle weiteren engen Wegbegleiter – mit besonderer Aufmerksamkeit diese Ehrung zur Kenntnis nehmen, ist sie
doch auch Anerkennung für die langjährigen Unterstützer, ohne die eine solche Karriere nicht möglich gewesen wäre.“

Marc Zwiebler wurde in seiner langen und erfolgreichen Laufbahn als Badminton-Leistungssportler nicht allein für
drei Olympische Spiele (2008 in Peking, 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro) nominiert, sondern er nahm
auch an acht Individual-Weltmeisterschaften sowie an zahlreichen Mannschafts-Weltmeisterschaften teil.  

Seinen größten internationalen Erfolg als Einzelspieler verzeichnete er 2012, als er bei den Individual-
Europameisterschaften den Titel holte. Bei der Individual-EM gewann er zudem 2010 und 2016 Bronze.  

Zusätzlich durfte sich der Bonner über mehrere Medaillen freuen, die er bei MannschaftsEuropameisterschaften
mit der deutschen Auswahl erspielte. So krönte sich Marc Zwiebler etwa 2013 mit dem Mixed-Team des DBV
zum Europameister. Insgesamt bestritt der deutsche Rekordmeister im Herreneinzel (zusammen neun DM-Siege i
n dieser Disziplin, verzeichnet in den Jahren 2005, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2015 und 2016) 84 Länderspiele.  

Seine Karriere als Leistungssportler beendete Marc Zwiebler mit der Individual-WM im August 2017 in Glasgow/Schottland.
Seitdem konzentriert er sich auf seine berufliche Laufbahn.  

Vor Marc Zwiebler erhielten bislang sechs Spielerinnen bzw. Spieler des DBV das „Silberne Lorbeerblatt“:
Irmgard Gerlatzka (geb. Latz; 1968), Dr. Wolfgang Bochow (1972), Roland Maywald (1972), Willi Braun (1972),
Marieluise Zizmann (geb. Wackerow; 1972) und zuletzt – im Jahr 2008 – Huaiwen Xu.
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)




30.10.2017 / 17:40 Uhr
Fabian Roth verletzungsbedingt nicht dabei Bitburger Badminton Open vom
31. Oktober bis zum 5. November 2017 in Saarbrücken


Sehr bedauerlich für den Deutschen Meister Fabian Roth und den 1. BC SaarbrückenBischmisheim:
Der 21 Jahre alte Spezialist für Herreneinzel kann verletzungsbedingt nicht bei den
Bitburger Badminton Open in Saarbrücken (31. Oktober bis 5. November) antreten.
Der Weltranglisten-39. laboriert nach wie vor an dem leichten Bandscheibenvorfall, den er im August erlitt.  

Fabian Roth schlägt seit dieser Saison für den Bitburger Badminton Open-Ausrichter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
in der Bundesliga auf und wäre bei dem mit 120.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie Grand Prix Gold
als Nummer zehn der Setzliste im Herreneinzel an den Start gegangen.  

Hinweis: Alle Ergebnisse der Bitburger Badminton Open sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de,
auf der Veranstaltungswebseite unter www.bitburger-open.de sowie im Internet unter
https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „Bitburger Badminton Open 2017“) erhältlich.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)

30.10.2017 / 16:35 Uhr
Nominierung für eine DBV-Veranstaltung / Internationale Maßnahme

Die nachstehend aufgeführten Verbandsangehörigen sind vom Bundestrainer Jugend in Abstimmung mit dem
Assistenz-BT, dem BT Talententwicklung und dem Referatsleiter Leistungssport U19 zur Teilnahme an den


                  U17-Europameisterschaften 2017 19. - 29. November 2017 (Prag/Tschechien)

nominiert worden. Die Vereine/Landesverbände werden hiermit zur Kenntnisnahme unterrichtet. Sollte innerhalb der nächsten 10 Tage keine gegenteilige Mitteilung bei der DBV-Geschäftsstelle eingegangen sein, wird davon ausgegangen, dass der jeweilige Landesverband die betroffenen Spieler freigestellt hat.

1 --- Datko, Marvin --- 1. BC Beuel --- Nordrhein-Westfalen
2 --- Kicklitz, Matthias --- Horner TV Hamburg --- Hamburg
3 --- Kuse, Maria --- SV GutsMuths Jena --- Thüringen
4 --- Michalski, Leona --- SpVgg Sterkrade Nord --- Nordrhein-Westfalen
5 --- Moszczynski, Emma --- Horner TV Hamburg --- Hamburg
6 --- Petrikowski, Jule --- BC Phönix Hövelhof --- Nordrhein-Westfalen
7 --- Sonnenschein, Aaron --- BV Wesel Rot-Weiß --- Nordrhein-Westfalen
8 --- Spöri, Ann-Kathrin --- TuS Geretsried ---Bayern
(alphabetische Sortierung)
Thomas Lohwieser Deutscher Badminton-Verband Referat Leistungssport U19

29.10.2017 / 10:45 Uhr
YONEX German Open 2018 vom 06.03.2018 bis 11.03.2018 in Mülheim an der Ruhr


                Kartenvorverkauf startet am 1. November  mit Frühbucherrabatt-Aktion

Auch in diesem Jahr haben alle Badmintonfans ab dem 1. November die Möglichkeit, sich Eintrittskarten für die nächsten
YONEX German Open Badminton Championships in Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen) zu sichern:
Der Ticketvorverkauf für das Turnier unter Beteiligung von Medaillengewinnern bei Olympischen Spielen,
Welt- und Europameisterschaften beginnt traditionell Allerheiligen.  

Dabei kommen diesmal all jene Interessierten, die gleich zu Beginn des Kartenvorverkaufs Tickets ordern,
in den Genuss eines Frühbucherrabatts: Vom 1. bis zum 11. November 2017 gewähren die Veranstalter
beim Kauf von Eintrittskarten für einzelne Veranstaltungstage (= Tagestickets) einen Rabatt in Höhe von
20 % auf den Normalpreis.  

Im Vergleich zu den in diesem Jahr ausgetragenen Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland
wurde für die 2018er-Auflage (6. bis 11. März in der innogy Sporthalle) das Angebot an Ticketvarianten noch
einmal erweitert. So gibt es neben den erwähnten Eintrittskarten für einzelne Veranstaltungstage sowie Dauerkarten
(gültig an allen sechs Veranstaltungstagen), Familien-Tickets (gültig für zwei Erwachsene und zwei Kinder),
Fan-Tickets (gültig für Gruppen ab fünf Personen) und „Spätschicht-Tickets“ (gültig ab einer bestimmten Uhrzeit)
nun zudem Wochenend-Tickets (gültig Samstag und Sonntag) und eine 3-Tages-Karte (gültig Freitag, Samstag und Sonntag).  

Absender: Dr. Claudia Pauli Press Relations Officer YONEX German Open
Waldbleeke 36 D-45481 Mülheim an der Ruhr Tel.: +49 (0)208 / 69 866 296 E-Mail: claudia.pauli@cp-presse.de  

YONEX GERMAN OPEN 2018 Badminton Championships
Neu ist zudem, dass lediglich „Schoß-Kinder“ im Alter von bis zu drei Jahren das für den Deutschen Badminton-Verband (DBV)
prestigeträchtigste Turnier kostenlos besuchen dürfen. Für Kinder ab einem Alter von vier Jahren wird ab der nächsten
Auflage ein Eintrittsgeld fällig.  

Auf welchem Weg man als Sportfan welche Eintrittskarten für die YONEX German Open 2018 beziehen kann, gestaltet
sich ebenfalls vielfältig. So sind z. B. – mit Ausnahme der „SpätschichtTickets“ – alle Eintrittskarten im Online-Shop erhältlich.
Der Link zum entsprechenden Portal ist auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de veröffentlicht.  

Im Internet finden sich darüber hinaus zahlreiche weitere Informationen zum Ticketerwerb bzw. ganz allgemein zu den
Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland, bei denen die Firma YONEX im Jahr 2018 zum 32. Mal in Folge
als Haupt- und Titelsponsor fungiert.  

Der jeweilige Sitzplatz kann an allen Veranstaltungstagen vor Ort frei gewählt werden. Außerdem bietet die innogy Sporthalle –
durch ihre geräumige Galerie – die Möglichkeit, das Geschehen auf den Courts „aus der Vogelperspektive“ zu beobachten.
So hat jeder theoretisch die Chance, seinem persönlichen „Star“ ganz nah zu sein.

2017 fand sich, (auch) was das Teilnehmerfeld betrifft, abermals eine äußerst „illustre Gesellschaft“ in
Mülheim an der Ruhr ein: Am Start waren u. a. der Olympiasieger von 2016 im Herreneinzel, Chen Long (China),
die Olympiasiegerin von 2016 im Dameneinzel, Carolina Marin (Spanien), die seinerzeit amtierenden Europameister
im Herrendoppel, Mads ConradPetersen/Mads Pieler Kolding (Dänemark), die Engländer Chris und Gabrielle Adcock,
die wenige Wochen später EM-Gold im Mixed gewannen, und – nicht zuletzt – der zweimalige Olympiasieger und
fünfmalige Weltmeister im Herreneinzel, Lin Dan (China).  

Normalpreis Ermäßigt1) Kinder2) (4-11 Jahre)
FamilienTicket - FanTicket - „SpätschichtTicket“2)3)
Dienstag, 06.03.2018 7,00 7,00 3,50 21,00 6,30 3,50 (ab 18.00 Uhr)
Mittwoch, 07.03.2018 10,00 10,00 5,00 30,00 9,00 5,00 (ab 18.00 Uhr)
Donnerstag, 08.03.2018 15,00 13,00 6,50 43,00 13,50 7,50 (ab 18.00 Uhr)
Freitag, 09.03.2018 24,00 20,00 8,00 68,00 21,60 12,00 (ab 19.00 Uhr)
Samstag, 10.03.2018 30,00 25,00 8,00 85,00 27,00 ---
Sonntag, 11.03.2018 30,00 25,00 8,00 85,00 27,00 ---
Wochenende  (gültig Samstag/Sonntag) 54,00 45,00 14,00 --- --- ---
3-Tages-Karte (gültig Freitag/Samstag/Sonntag) 72,00 60,00 20,00 --- --- ---
Dauerkarte  (gültig Dienstag bis Sonntag) 85,00 71,00 25,00 --- --- ---

Erläuterungen zu den Eintrittspreisen

1) Berechtigt sind Kinder/Jugendliche von 12-17 Jahren sowie Schüler, Studenten, Freiwilligendienstleistende,
Rentner, Schwerbehinderte, Arbeitslose (alle ausschließlich gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises).
Die Berechtigung zum Erwerb von ermäßigten Eintrittskarten wird am Eingang überprüft. 2) „Schoß“-Kinder (0-3 Jahre)
haben freien Eintritt, jedoch keinen Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz. 3)
Nur an der Tageskasse erhältlich Familie = 2 Erwachsene und 2 Kinder 4 bis 17 Jahre Fan-Ticket = ab 5 Personen;
10 % Nachlass auf den Normalpreis

YONEX GERMAN OPEN 2018 Badminton Championships  
Die verschiedenen Kaufoptionen im Überblick:

• Online-Shop: Der Online-Shop hält vom 1. November 2017 bis zum 11. März 2018 Eintrittskarten für die
YONEX German Open 2018 bereit. Er ist erreichbar über die Veranstaltungswebseite unter
www.german-open-badminton.de. Mit Ausnahme der „Spätschicht-Tickets“ können im Online-Shop alle
Ticketvarianten erworben werden. • Reservix-Tickethotline: Die Reservix-Tickethotline hält vom
1. November 2017 bis zum 11. März 2018 Eintrittskarten für die YONEX German Open 2018 bereit.
Sie ist erreichbar über die (kostenpflichtige) Rufnummer 01806 / 700 733. Mit Ausnahme der
„Spätschicht-Tickets“ können an der Reservix-Tickethotline alle Ticketvarianten erworben werden. •
Offizielle Vorverkaufsstellen: Die offiziellen Vorverkaufsstellen halten vom 1. November 2017 bis zum
11. März 2018 Eintrittskarten für die YONEX German Open 2018 bereit. Wo entsprechende Vorverkaufsstellen
vorhanden sind, ist über die Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de zu erfahren.
Mit Ausnahme der Fan-Tickets und der „Spätschicht-Tickets“ können an den offiziellen Vorverkaufsstellen
alle Ticketvarianten erworben werden. • DBV-Geschäftsstelle: Die DBV-Geschäftsstelle, in welcher das
Event Office der YONEX German Open angesiedelt ist, hält vom 2. November 2017 bis zum 2. März 2018
wochentags von 8.00 bis 15.00 Uhr Eintrittskarten für die YONEX German Open 2018 bereit. Sie befindet sich
im „Haus des Sports“, Südstraße 25, 45470 Mülheim an der Ruhr. Mit Ausnahme der „Spätschicht-Tickets“
können in der DBV-Geschäftsstelle alle Ticketvarianten erworben werden. • Tageskasse: Die Tageskasse hält
vom 6. bis zum 11. März 2018 Eintrittskarten für die YONEX German Open 2018 bereit. Sie findet sich an der
innogy Sporthalle (An den Sportstätten 6, 45468 Mülheim an der Ruhr). An der Tageskasse können alle
Ticketvarianten erworben werden. „Spätschicht-Tickets“ sind dort allerdings nur am entsprechenden Tag und erst
ab der jeweils vorgesehenen Uhrzeit erhältlich.
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

25.10.2017 / 18:33 Uhr
Nachwuchs bei „Jubiläumsauflage“ im Rampenlicht Bitburger Badminton Open vom
31. Oktober bis zum 5. November 2017 in Saarbrücken


Insgesamt 55 Spielerinnen und Spieler werden den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bei der in der kommenden Woche stattfindenden „Jubiläumsauflage“ der Bitburger Badminton Open in Saarbrücken (31. Oktober bis 5. November) vertreten
– und möchten, wie es ihren „Vorgängern“ regelmäßig gelang, das Publikum in der Saarlandhalle im Optimalfall bis
einschließlich des Finaltags mit spektakulären Ballwechseln begeistern.

Nachdem im vergangenen Jahr noch einmal jene Athletinnen und Athleten, die lange Zeit zu den Leistungsträgern im DBV
zählten, inzwischen aber ihre internationale Karriere beendet haben, bei dem mit 120.000,- US-Dollar dotierten Turnier
der Kategorie Grand Prix Gold aufschlugen, steht bei der 30. Edition der Veranstaltung ausschließlich die
„Generation Tokio 2020“ im Rampenlicht.  

Dabei gelang es in drei Disziplinen Lokalmatadoren, sich einen Setzplatz zu sichern, sodass sie zu Turnierbeginn den
„richtig harten Brocken“ aus dem Weg gehen: Im Herreneinzel ist der Deutsche Meister Fabian Roth, der seit dieser
Saison für den Bitburger Badminton Open-Ausrichter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim in der Bundesliga aufschlägt,
an Position zehn notiert. Im Damendoppel haben Isabel Herttrich (ebenfalls 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und
Carla Nelte (TV Refrath) Setzplatz acht inne und im Mixed gehen Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld) und
Isabel Herttrich sogar als Nummer vier der Setzliste an den Start.  

Doch die Konkurrenz hat es alles in allem in sich: Dem aus zusammen 273 Spielerinnen und Spielern bestehenden
Teilnehmerfeld gehören u. a. der aktuelle Europameister im Herreneinzel, der derzeitige Vizeeuropameister in dieser
Disziplin, die amtierende Vizeeuropameisterin im Dameneinzel, die Olympiadritten von 2016 im Herrendoppel und die
Europameister von 2017 im Mixed an.  

Während neben Fabian Roth, Isabel Herttrich & Co. zahlreichen weiteren DBV-Assen aufgrund ihrer Platzierung in der
Weltrangliste ein Startplatz im Hauptfeld garantiert ist, hoffen viele andere darauf, eine erfolgreiche Qualifikation zu
spielen und auf diesem Weg das Ticket für das Hauptturnier zu lösen.  

Hinweis: Alle Ergebnisse der Bitburger Badminton Open sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de, auf der
Veranstaltungswebseite unter www.bitburger-open.de sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com
(Stichwort „Bitburger Badminton Open 2017“) erhältlich.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DB)

17.10.2017 / 19:20 Uhr
Bundestrainer Manfred Ernst  beendet seine Tätigkeit
Der Deutsche Badminton-Verband (DBV) muss sich in Bezug auf sein Leistungssportpersonal neu aufstellen:
Aus persönlichen Gründen löste Manfred Ernst, Bundestrainer Einzel im DBV, seinen Vertrag mit dem
olympischen Spitzenverband zum 31. Dezember 2017 auf. Der ehemalige Nationaltrainer in Österreich ist
erst seit Jahresbeginn in dieser Funktion tätig und betreut dabei insbesondere die Dameneinzel-Spielerinnen.

„Der Entschluss ist mir sehr schwer gefallen“, sagt Manfred Ernst. „Ich schätze die Spieler, das hervorragende
Trainerteam und die guten Arbeitsbedingungen im DBV sehr. Mein Rückzug hat ausschließlich private Gründe“,
erläutert der erfahrene Coach. Mit Bedauern nahm u. a. Chef-Bundestrainer Detlef Poste die Entscheidung
von Manfred Ernst zur Kenntnis: „Das ist ein großer Verlust für uns. Manfred Ernst hat eine sehr gute Arbeit
geleistet, die in ihn gesetzten Erwartungen übertroffen. Es ist sehr schade, dass er seine neue Tätigkeit letztlich
nicht mit seinem Privatleben vereinbaren konnte.“ Der DBV wird sich nun umgehend um eine Nachfolgeregelung
bemühen.  
Als weiterer Bundestrainer Einzel im DBV neben Manfred Ernst fungiert Xu Yan Wang. Dienstort beider Trainer
ist das Deutsche Badminton-Zentrum in Mülheim an der Ruhr (NordrheinWestfalen).  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)

05.10.2017 / 17:18 Uhr
Ein hoffnungsvolles, junges Team   U19-Weltmeisterschaften vom 9. bis zum 22. Oktober 2017
in Yogyakarta/Indonesien


„Ich freue mich sehr auf die WM“, blickt Matthias Hütten auf die internationalen Titelkämpfe der Unter-19-Jährigen voraus, die in diesem Jahr
vom 9. bis zum 22. Oktober in Yogyakarta/Indonesien ausgetragen werden. Denn, so der Bundestrainer Jugend im Deutschen Badminton-Verband (DBV): „Wir haben ein sehr gutes Team. Es verfügt über ein hohes Potenzial und wir sind mit guten Leistungen und Ergebnissen in die Saison gestartet.“

Im Aufgebot des DBV für die U19-WM 2017 stehen sechs junge Damen und vier junge Herren, darunter in Emma Moszczynski (Hamburg-Horner TV),
Jule Petrikowski (BC Phönix Hövelhof), Ann-Kathrin Spöri (TuS Geretsried) und Matthias Kicklitz (Hamburg-Horner TV) vier Nachwuchshoffnungen, die noch in der Altersklasse U17 startberechtigt sind. Matthias Kicklitz ist als Spieler, der im Jahr 2002 geboren wurde und somit erst 15 Jahre alt ist, in U17 sogar Erstjähriger.

Zur deutschen Mannschaft zählen darüber hinaus Paula Kick (TV Refrath), Stine Küspert (BlauWeiss Wittorf), Miranda Wilson (SG Schorndorf),
Tim Fischer (STC Blau-Weiß Solingen), Hauke Graalmann (Hamburg-Horner TV) und Lukas Resch (1. BC Beuel).  

Bei der WM wird traditionell zunächst ein Teamwettbewerb durchgeführt (9. bis 14. Oktober), anschließend geht es im Individualwettbewerb um die Medaillen (16. bis 22. Oktober). Die Ziele der deutschen Delegation bestehen im Wesentlichen darin, vor Ort befreit aufzuspielen und die bestmögliche Leistung abzurufen.  

Der Teamwettbewerb beginnt auch diesmal mit einer Gruppenphase. Insgesamt wurden acht Gruppen (A bis H) eingerichtet, wobei drei Gruppen aus jeweils fünf Mannschaften bestehen (D, E und G) und die anderen fünf Gruppen aus jeweils sechs Mannschaften (A, B, C, F und H).  

In den Fünfergruppen spielen die Teams nach dem Modus „jeder gegen jeden“ um die Tabellenplätze eins bis fünf. Die sechs Teams umfassenden Gruppen sind jeweils in zwei Untergruppen à drei Teams unterteilt (A1/A2, B1/B2 etc.), sodass in einem ersten Schritt diese jeweils drei Mannschaften nach dem Modus „jeder gegen jeden“ aufeinandertreffen und danach der Tabellenerste der Untergruppe 1 gegen den Tabellenersten der Untergruppe 2 um die Gruppenplätze eins/zwei spielt, der Tabellenzweite der Untergruppe 1 gegen den Tabellenzweiten der Untergruppe 2 um die Gruppenplätze drei/vier und der Tabellendritte der Untergruppe 1 gegen den Tabellendritten der Untergruppe 2 um die Gruppenplätze fünf/sechs.

Wer nach Beendigung der Vorrunde in der jeweiligen Fünfer- bzw. Sechsergruppe Tabellenplatz eins belegt, steht im Viertelfinale und spielt folglich um die WM-Plätze eins bis acht, d. h., hat die Chance, eine Medaille zu gewinnen. Die jeweiligen Gruppenzweiten spielen die Ränge neun bis 16 aus, für die übrigen Mannschaften geht es nach dem gleichen Prinzip um die Ränge 17 ff. im Endklassement.  

Deutschland erwischte im Zuge der Auslosung der Gruppen u. a. einen hochkarätigen Gegner aus Europa: Die Athleten des DBV müssen sich als Angehörige der Untergruppe A2 zunächst mit dem sehr leistungsstarken Team aus Russland sowie mit Nepal auseinandersetzen. Anschließend trifft das Team von Matthias Hütten – abhängig vom eigenen Abschneiden und von dem der Mannschaften in der Untergruppe A1 – auf Korea, Kanada oder Sri Lanka. In der Untergruppe A1 gilt Korea als der klare Favorit auf Tabellenplatz eins.  

Der Individualwettbewerb wird im K.-o.-Modus ausgetragen. Darin haben alle Spieler, die das Halbfinale erreichen, Edelmetall sicher: Ein „kleines Finale“ um Bronze gibt es nicht.  

Das Aufgebot des DBV für die U19-WM 2017

Damen: Herren:

• Paula Kick (TV Refrath; Jg. 1999) • Stine Küspert  (Blau-Weiss Wittorf; Jg. 1999) • Emma Moszczynski  (Hamburg-Horner TV; Jg. 2001) • Jule Petrikowski  (BC Phönix Hövelhof; Jg. 2001) • Ann-Kathrin Spöri  (TuS Geretsried; Jg. 2001) • Miranda Wilson  (SG Schorndorf; Jg. 2000)
• Tim Fischer  (STC Blau-Weiß Solingen; Jg. 1999) • Hauke Graalmann  (Hamburg-Horner TV; Jg. 1999) • Matthias Kicklitz  (Hamburg-Horner TV; Jg. 2002) • Lukas Resch (1. BC Beuel; Jg. 2000)

Alle Ergebnisse der U19-WM sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichworte „BWF World Junior Mixed Team Championships 2017“ und „BWF World Junior Championships 2017“) erhältlich.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)


04.10.2017 / 0:30 Uhr
Wipperfeld gibt sein Erstliga-Debüt Auftakt der Bundesligasaison 2017/2018 am
1. Oktober (1. Liga) bzw. 23. September (2. Ligen)


Die Badminton-Bundesligasaison 2017/2018 – und dabei speziell der 1. Spieltag – hat für zwei Erstligisten eine ganz
besondere Bedeutung: Der TV Refrath geht am 1. Oktober 2017 erstmalig als Titelverteidiger an den Start,
der 1. BC Wipperfeld (beide Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen) ist in der Geschichte der zur
Saison 1971/1972 eingeführten 1. Bundesliga zum ersten Mal in dieser Spielklasse vertreten.
Die Spielzeit 2017/2018 ist die insgesamt 47. in der Historie.  

Wie in der vorangegangenen Saison besteht das Badminton-Oberhaus aus zehn Mannschaften, die zunächst
eine Punkterunde nach dem Modus „jeder gegen jeden“ austragen. Diese endet am 25. März 2018 mit dem 18. Spieltag.  

Wer nach Abschluss der Punkterunde Tabellenrang eins oder zwei belegt, steht automatisch im „Final-Four“ um die
Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Die Endrunde um den „Riegel-Pokal“ ist für den 5./6. Mai 2018 vorgesehen.
Die übrigen zwei Teilnehmer am „Final-Four“ werden in Playoff-Viertelfinalspielen ermittelt, die auf den 15. April 2018
terminiert sind. Der Tabellendritte nach Abschluss der Punkterunde spielt darin gegen den Tabellensechsten, der
Tabellenvierte gegen den Tabellenfünften.  

In der Hin- und der Rückserie werden weiterhin pro Begegnung sieben Matches ausgetragen: zwei Herreneinzel,
ein Dameneinzel, zwei Herrendoppel, ein Damendoppel und ein Mixed. Bei einem Endstand von 7:0 bzw. 6:1 erhält
die Siegermannschaft drei Punkte. Geht das Aufeinandertreffen 5:2 aus, werden dem Gewinner zwei Punkte
zugesprochen, steht es nach den sieben Matches 4:3, bekommt der Sieger zwei Punkte und der unterlegene
Verein einen Punkt. Gezählt werden für die Tabelle ausschließlich Pluspunkte.  

Jedes Match besteht aus drei Gewinnsätzen bis elf Punkte, wobei eine Verlängerung bis 15 Punkte möglich ist.
Steht es 10:10, gewinnt die Seite, die zuerst zwei Punkte Vorsprung hat. Kommt es zum Stand von 14:14,
entscheidet der nächste Punkt (15:14).  

Derjenige Verein, der nach Beendigung der Punkterunde Tabellenplatz zehn bekleidet, steigt automatisch in die
2. Bundesliga – Nord- oder Süd-Staffel, je nach Zugehörigkeit – ab. Der Tabellenneunte erhält die Möglichkeit,
im Rahmen einer „Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga“ den Klassenerhalt zu wahren.
Diese kommt am 14./15. April 2018 zur Austragung.  

Gegner des betreffenden Erstligisten sind dabei der Tabellenerste der 2. Bundesliga Nord und der Tabellenerste
der 2. Bundesliga Süd – vorausgesetzt, die Meister wären auch aufstiegsberechtigt. Ausgeschlossen ist nämlich
z. B., dass ein Verein mit mehreren Mannschaften in der 1. Bundesliga aufschlägt. Die beiden erfolgreichsten
Vereine der Aufstiegsrunde – die wie das „FinalFour“ um den DM-Titel an einem Ort stattfindet – dürfen schließlich
in der Saison 2018/2019 in der Eliteklasse antreten.  

Die Erstligisten in der Saison 2017/2018  
1. TV Refrath I (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen)
2. 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim I (Badminton-Landesverband Saarland)
3. TSV Trittau I (Badminton-Landesverband Hamburg)
4. SC Union Lüdinghausen (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen)
5. 1. BV Mülheim I (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen)
6. 1. BC Beuel I (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen)
7. TSV Freystadt (Badminton-Landesverband Bayern)
8. TSV Neuhausen-Nymphenburg (Badminton-Landesverband Bayern)
9. 1. BC Wipperfeld (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen)  
10. SV Fun-Ball Dortelweil (Badminton-Landesverband Hessen)

Die beiden 2. Bundesligen wurden zur Saison 2017/2018 um jeweils zwei Mannschaften aufgestockt,  so dass ihre
Staffelgröße neuerdings auch zehn Vereine beträgt.
„Liga-Debütanten“ sind der Nord-Vertreter VfB/SC Peine (Badminton-Landesverband Niedersachsen) und der
SüdLigist TV Marktheidenfeld (Badminton-Landesverband Bayern).
Der Hamburg-Horner TV (Badminton-Landesverband Hamburg),
der SV GutsMuths Jena (Badminton-Landesverband Thüringen) und die
BSpfr. Neusatz (Badminton-Landesverband Baden-Württemberg) bestritten bis dato jeweils eine Saison in der
zweithöchsten deutschen Spielklasse. Dies ist bei allen Vereinen allerdings schon mehrere Jahre her.
Die Zweitligisten treten ebenfalls nach dem Modus „jeder gegen jeden“ in einer Hin- und einer Rückrunde
gegeneinander an.
Die Hinrunde 2017/2018 beginnt für sie am 23. September 2017. Die Rückrunde endet – mit dem 18. Spieltag
– am 25. März 2018 und damit zeitgleich mit der Punkterunde in der 1. Bundesliga.
Die 2. Bundesliga wurde zur Saison 1988/1989 eingeführt, sodass 2017/2018 die 30. Spielzeit in der Geschichte ansteht.
Dabei existierten von 1988/1989 bis 1992/1993 jeweils vier Staffeln (Nord, West, Südwest, Süd),
in der Saison 1990/1991 gab es zusätzlich die Staffel Ost. Seit der Spielzeit 1993/1994 umfasst die 2. Bundesliga
jeweils die zwei Staffeln Nord und Süd.
Gleich fünf Vereine – darunter drei aus Nordrhein-Westfalen – sind in der nächsten Saison sowohl in der Eliteklasse
als auch in der 2. Bundesliga vertreten.
Das betrifft den Titelverteidiger TV Refrath (1. Bundesliga und 2. Bundesliga Nord),
den TSV Trittau (Badminton-Landesverband Hamburg; 1. Bundesliga und 2. Bundesliga Nord),
den 1. BC Beuel (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen;
1. Bundesliga und 2. Bundesliga Nord), den 1. BV Mülheim (BadmintonLandesverband Nordrhein-Westfalen;
1. Bundesliga und 2. Bundesliga Nord) und den
Deutschen Vizemeister 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim (Badminton-Landesverband Saarland;
1. Bundesliga und 2. Bundesliga Süd). Die Nord-Zweitligisten in der Saison 2017/2018  
1. Blau-Weiss Wittorf (Badminton-Landesverband Schleswig-Holstein)
2. TV Refrath II (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen)
3. TSV Trittau II (Badminton-Landesverband Hamburg)  
4. STC Blau-Weiß Solingen (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen)
5. SG EBT Berlin (Badminton-Landesverband Berlin-Brandenburg)
6. Hamburg-Horner TV (Badminton-Landesverband Hamburg)
7. 1. BC Beuel II (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen)
8. VfB/SC Peine (Badminton-Landesverband Niedersachsen)  
9. BC Hohenlimburg (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen)
10. 1. BV Mülheim II (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen)

Die Süd-Zweitligisten in der Saison 2017/2018
1. 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim II (Badminton-Landesverband Saarland)
2. SG Schorndorf (Badminton-Landesverband Baden-Württemberg)
3. TSV Neubiberg/Ottobrunn (Badminton-Landesverband Bayern)
4. TV Dillingen (Badminton-Landesverband Bayern)
5. TuS Wiebelskirchen (Badminton-Landesverband Saarland)
6. VfB Friedrichshafen (Badminton-Landesverband Baden-Württemberg)
7. SV GutsMuths Jena (Badminton-Landesverband Thüringen)
8. TV Marktheidenfeld (Badminton-Landesverband Bayern)
9. BSpfr. Neusatz (Badminton-Landesverband Baden-Württemberg)
10. SV Fischbach (Badminton-Landesverband Rheinhessen-Pfalz)

Hinweis: Die Spielpläne der Erst- und der Zweitligisten – mit den einzelnen Begegnungen, den Spielterminen,
den Startzeiten etc. – sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter
www.turnier.de (Stichwort „Bundesligen 2017/18“) erhältlich.  
Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)

03.10.2017 / 15:00 Uhr
Nachwuchsmixed kam bis ins Halbfinale VICTOR Korea Open vom 12. bis zum 17. September 2017 in Seoul/Korea

Die „Tokio 2020-Kandidaten“ Marvin Seidel und Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen) haben
bei den VICTOR Korea Open (12. bis 17. September in Seoul/Korea) zwar den Einzug ins Finale des Mixedwettbewerbs verpasst,
stellten aber mit dem Erreichen des Halbfinals eine persönliche Bestleistung bei einem Superseries-Turnier auf und sammelten
zugleich wertvolle Punkte für die Weltrangliste, sodass sie im Ranking des BadmintonWeltverbandes BWF einen nicht unerheblichen
Sprung nach vorne machen werden.  

Als aktuelle Weltranglisten-49. mussten sich die 21 und 22 Jahre alten Bundeskaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes
(DBV) am Samstag (16. September) den Weltranglistenvierten Praveen Jordan/Debby Susanto mit 18:21, 12:21 geschlagen geben.
Im ersten Aufeinandertreffen in ihrer Karriere mit den Indonesiern lieferten die amtierenden DM-Dritten allerdings speziell im ersten
Satz erneut eine gute Vorstellung ab: Sie lagen zu Spielbeginn über längere Zeit in Führung.

In den Runden zuvor hatten Marvin Seidel und Linda Efler bei dem mit 600.000,- US-Dollar dotierten Turnier u. a. die
Weltranglisten-17. aus Japan und die Weltranglisten-18. aus Malaysia besiegt. Sie sind in der Geschichte der im Jahr 2007
eingeführten Superseries erst das zweite Mixed aus Deutschland, dem bei einem Turnier dieser Kategorie der Einzug ins
Halbfinale gelang.  

Alle Ergebnisse von den VICTOR Korea Open sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „VICTOR Korea Open“) erhältlich.

Claudia Pauli  (Pressesprecherin DBV)